Hortensienträume

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Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Donnerstag, 17. August 2017

Wisst Ihr ....


... woran man merkt, dass der Herbst angekommen ist?

Wenn Ihr jeden Tag Besuch von ihm hier bekommt:


Und wenn er unermüdlich seine Schätze auf Eurem Rasen zerlegt, genüsslich die Nüsse herausschält und mit lautem Schnarren die Schale zerbeißt. Und wenn er danach die Hälfte seiner Beute irgendwo in Eurem Garten verbuddelt, ohne sich von Euch und Eurer Kamera stören zu lassen ... dann ist Herbst!

Freitag, 11. August 2017

Hortensien - ein Tipp


Nachdem ich Euch hier meine Hortensien in ihrer vollen Pracht gezeigt habe, kamen einige Rückfragen, ob ich vielleicht bestimmte Hortensiensorten empfehlen kann. Nun finde ich es immer etwas schwierig, Empfehlungen auszusprechen, denn jeder hat da ja auch einen eigenen Geschmack.

Grundsätzlich bin ich sehr gut mit den handelsüblichen Bauernhortensien zufrieden, Tellerhortensien finde ich ebenfalls einfach zauberhaft.

Aber eine Empfehlung möchte ich heute doch aussprechen, denn ich habe diese Hortensiensorte auf Herz und Nieren geprüft und für sehr gut befunden.

Die Rede ist von der Magical Hortensie. Magical-Hortensien sind wahre Zauberer in Sachen Farbe, denn die vielen Blüten wechseln pro Jahr drei- bis viermal ihre Farbe. Das sorgt für ein faszinierendes Schauspiel im Garten. Die „magische“ Bauernhortensie hat kräftige Zweige, die sie bei starken oder langen Regenschauern nicht so schnell hängen lässt. Die kräftigen Zweige sind mit robusten Blüten besetzt, die gut resistent gegen Regen sind und auch in der prallen Sonne lange wunderschön bleiben. Und nicht an letzter Stelle: sie blühen besonders lange, bis in den Spätherbst hinein!

Hier habe ich Euch schon mal sehr ausführlich über die Magical Hortensie berichtet, dort könnt Ihr auch alle angebotenen Farbverläufe sehen.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten zwei der Magical Hortensien bei mir zu Hause geprüft. Zum einen die Magical Hortensie für den Außenbereich:



Sie hat unglaublich feste und kleinteilige Blüten, die wunderschön anzusehen sind. Im Laufe der kommenden Wochen wird sie ihre Farbe noch mehrfach ändern, man sieht aber schon, dass sich die Blüten mehr ins grünliche verändern werden.


Die Blätter sind sehr stark und fest. Die Pflanze steht bei mir auf der Terrasse in der prallen Sonne und zeigt auch nach Wochen keine Anzeichen von Schwäche. Anhand der Blüten kann man ganz wunderbar erkennen, ob die Pflanze Wasser benötigt. Sie werden dann ein wenig weicher, man kann das schnell durch Anfassen erkennen.




Noch länger, also schon gut vier Monate, befindet sich die Magical Hortensie für den Wohnbereich bei mir. Ihr könnt sie hier sehen:


Diese Pflanze grenzt für mich beinahe an ein kleines Wunder, denn - glaubt es, oder nicht - bei Zimmerpflanzen beweise ich für gewöhnlich GAR KEIN gutes Händchen *lach*. Will sagen: ich kriege alles innerhalb weniger Tage kaputt, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist!


Und besonders Hortensien halten es bei mir gewöhnlich nicht lange aus. Deswegen war ich auch sehr skeptisch, als ich die Magical Hortensie bekam, denn der Züchter wirbt hier mit einer Blühdauer von mindestens 150 Tagen pro Jahr. Ha, da musste ich ja erstmal schmunzeln und dachte: Aber nicht bei mir!


Aber jetzt, nach mindestens vier Monaten, kann ich voll und ganz zustimmen und sagen: Diese Hortensie ist wirklich einmalig! Sie hat in all der Zeit noch nicht ein Blatt verloren, geschweige denn eine ihrer Blüten eingebüßt. Und das will bei mir wirklich schon was heißen!

Wenn Ihr also auf der Suche nach starken und wirklich haltbaren Hortensiensorten seid, die dazu noch mit spektakulären Farbverläufen aufwarten können, dann kann ich Euch wirklich ruhigen Gewissens die Magical Hortensie empfehlen.

Vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch schon eine zu Hause und kann mir mal in den Kommentaren von seinen Erfahrungen berichten?

Dienstag, 8. August 2017

Es war wohl nur eine Frage der Zeit....


Tja, heute muss ich Euch leider von einem - für mich - nicht so heiteren Erlebnis berichten *seufz*.

Die starken und lang anhaltenden Regenfälle der letzten Wochen haben bei meinem Buchs dazu geführt, dass er nicht so richtig schnell und gut abtrocknen konnte - eine Einladung für den Buchsbaumpilz, um mal so richtig durchzustarten. Hier seht Ihr schon mal, wie sich der Pilz unter dem Neuaustrieb breitgemacht hat:



Das Ganze ging wirklich rasend schnell und innerhalb von zwei oder drei Tagen. Als ich mir die Misere dann näher angesehen habe, musste ich aber leider noch eine weitere, viel bittere Tatsache entdecken - den Buchsbaumzünsler!


Bislang waren wir ja zumindest von ihm verschont geblieben - in der Zwischenzeit hat er sich aber wohl in unserem gesamten Stadtgebiet ausgebreitet.  Bemerkt habe ich ihn eigentlich nur, weil an einigen Stellen im Buchsknoten so ungewöhnliche Fraßstellen und Gespinste zu sehen waren. Bislang hatte ich ja mit dem Zünsler noch keine Berührung, so dass ich nicht wusste, worauf genau zu achten ist.

Jetzt weiß ich es allerdings *seufz*. Die Raupen fressen die Blätter komplett weg und lassen nur einen dünnen Rand stehen - das Ganze sieht ein wenig gelockt und wie zerzaust aus.

Nur wenn man sehr genau hinschaut, kann man hier und dort die Raupen entdecken..



Und es sind auch nicht so viele, wie ich immer vermutet hatte. Ich brauchte schon eine gute Stunde, um hinten im Garten und im Vorgarten rund 40 Raupen zu finden. Die Viecher sind sehr scheu und ziehen sich sofort zurück, wenn sich ihnen eine Hand nähert. Tja, nun stand ich da mit meinem Problem und wusste auch nicht so recht, wie ich vorgehen sollte.

Schon vor einigen Wochen hatte ich mich sicherheitshalber mit einem chemischen Insektizid eingedeckt, da ich nämlich genau so eine Situation befürchtet hatte: Ich entdecke an einem Samstagabend die Raupen und habe nichts im Haus, um sie zu bekämpfen. Bis montags kann dann schon alles zu spät sein.


Auf Instagram habe ich schon kurz über den Zünslerbefall berichtet und da anhand Eurer Reaktionen gesehen, dass viele von Euch kein chemisches Spritzmittel gegen den Zünsler anwenden wollen, um nicht die Vögel und anderen Gartenbewohner zu gefährden. Dafür habe ich absolut vollstes Verständnis!

Ich glaube, wenn ich nicht den Buchsknoten hätte, hätte ich vielleicht zu diesem Zeitpunkt auch darüber nachgedacht, meinen kompletten Buchsbestand zu entsorgen. Wenn man allerdings so einen Knoten über viele Jahre versorgt und betreut hat, dann fällt es doch sehr schwer, sich von ihm zu trennen. Außerdem füttere ich ganzjährig die Vögel in meinem Garten und sie sind dort sehr zahlreich vertreten. Wenn ich auch nur einen kurzen Moment gehofft hätte, dass die vielen Vögel sich an den Raupen zu schaffen machen und diese fressen, hätte ich sie auch ganz beruhigt ihre Arbeit machen lassen. Aber ehrlich gesagt: Wenn sich die Vögel auf die Raupen stürzen würden, dann hätten wir das ganze leidige Zünslerproblem ja gar nicht.

Also habe ich zur Chemiekeule gegriffen *seufz*. Ich habe das Mittel Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Zierpflanzen verwendet und die Buchsbäume großzügig, also auch von innen, damit eingesprüht. Es hat aber schon einige Tage gedauert, bis ich merkte, dass die Raupen immer lethargischer wurden und zum Schluss von den Pflanzen fielen. Bis dahin habe ich etliche Stunden mit dem Absammeln der Raupen verbracht. Mal schauen, ob ich das Problem so in den Griff bekomme.

Da sich in den Pflanzen auch riesige Mengen an Kot befinden, habe ich meine Buchspflanzen zusätzlich mit unserem Laubsauger abgesaugt, um so wenigstens einen Teil davon loszuwerden.

Ihr seht also, die ganze Sache ist mit wirklich viel Aufwand verbunden und ich kann wirklich gut verstehen, wenn viele von Euch auf all das keine Lust haben.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob ich der ganzen Lage Herr werde. Denn ich muss ja zusätzlich auch noch den Buchsbaumpilz bekämpfen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mir in den Kommentaren zu berichten, ob Ihr auch schon vom Zünsler Besuch hattet und wie Ihr damit umgegangen seid.

Samstag, 5. August 2017

Von Bienchen und Blümchen


Heute möchte ich hier mal so richtig gute Laune verbreiten!
Gestern habe ich nämlich nur fünf Gehminuten von unserem Haus entfernt etwas entdeckt, das mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat - einfach wunderschön!



Wir leben ja am Waldrand und wenn man durch den Wald hindurchgeht, kommt man dahinter in das nächste Wohngebiet - und auch der Friedhof liegt dort sehr idyllisch.

Auf der einen Straßenseite gibt es schon immer eine riesige Rasenfläche, die sonst immer nur regelmäßig von den Mitarbeitern der Stadt gemäht wurde. In diesem Jahr ist allerdings alles anders!





Dieses Jahr ist dort auf einer riesigen Fläche von vielleicht 150/200 Metern x 4 Meter eine üppige Blumenwiese entstanden, die einen nur so staunen lässt....


Ich weiß leider nicht, wer sie dort angelegt hat, vermute aber mal unsere Gemeindeverwaltung dahinter, die wahrscheinlich den Bienchen etwas Gutes tun wollte. Und das ist ihnen wirklich gelungen - Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was auf der Blumenwiese so alles los ist!


Alles schwirrt und summt nur so vor lauter Bienen, Hummeln und Co.
Bei dieser üppigen Blumenpracht aber auch kein Wunder!


Ich habe das ganze Areal mal in Ruhe mit meiner Kamera umrundet, um alles für Euch im Bild festzuhalten. Kaum stand ich mit meiner Kamera neben den Blumen, kam auch schon ein direkter Anwohner und hat wohl geschaut, was ich da so treibe *lach*.


Die Anwohner scheinen auch großen Wert darauf zu legen, dass niemand diese Pracht zerstört oder sich dicke Sträuße für zu Hause bindet - und das finde ich auch richtig gut, oder was meint Ihr?


Ich finde, solche Projekte sollte es viel häufiger geben - was meint Ihr?

Diese kleine Aufmunterung konnte ich diese Woche auch echt gut gebrauchen, denn ansonsten haben sich in meinem Garten Dinge ereignet, die ich wirklich nicht lustig finde *seufz*. Aber davon beim nächsten Mal mehr ....


Für heute wollen wir uns einfach mal noch ein bisschen an dieser Farb- und Blütenpracht erfreuen.....
Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!

Freitag, 21. Juli 2017

Hortensien (und ein Fernsehtipp)


Wie versprochen gibt es heute mal einen kleinen Gartenrundgang. In diesen Tagen stehen meine vielen Hortensienbüsche in voller Blüte und geben sich so richtig Mühe, meinen Garten in einen Landhaustraum zu verwandeln.


Ich selbst hätte am wenigsten damit gerechnet, dass in diesem Sommer überhaupt Blüten an den Hortensien zu sehen sein werden.


Im zeitigen Frühjahr sahen die Büsche wirklich sehr vielversprechend aus - unzählige Blütenansätze waren zu sehen und auch das Blattwerk hatte sich schon toll entwickelt.


Und dann kamen - wie bei so vielen von Euch - die gefürchteten Spätfröste. 


Es war ein Bild des Jammers, das sich mir da morgens bot. Die Blütenansätze braun und kaputtgefroren, die Blätter hingen schlaff herunter und zeigten ebenfalls große Teile von Erfrierungen.


In den kommenden Tagen habe ich damals in unzähligen Stunden die schlimmsten Schäden mit den Fingern abgeknipst und dachte nicht im Traum daran, dass die Sträucher und vor allen Dingen die Blüten sich wohl überhaupt erholen würden.


Umso erstaunter bin ich, wie die Natur noch mal die Kurve gekriegt hat! Unzählige Blüten zeigen sich auf den Hortensien - und zwar auf allen Sorten gleich: auf den normalen Bauernhortensien, auf der Annabelle, auf den Rispenhortensien und den Tellerhortensien.


Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Blüten auf den Hortensien zu sehen wären, wenn die Spätfröste nicht über sie hergefallen wären...


Eine wundervolle Pracht ist es allemal und ich freue mich jedesmal bei meinem Gartenrundgang.


Einige wenige der Blüten schaffen es auch tatsächlich manchmal in meine Vasen, aber meistens bringe ich es nicht übers Herz, sie von den Sträuchern abzuschneiden *lach*.



Gerade am Weg, der am Haus vorbeiführt, haben sich die Hortensien so richtig breit gemacht. Ich habe Euch mal Fotos von oben aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht, da kann man die Blütenfülle noch besser sehen:



Zum Schluss noch ein kleiner TV-Hinweis:

Ich bin gebeten worden, Euch auf eine neue Garten-Koch-Sendung hinzuweisen. Dies tue ich natürlich gerne. Wenn Ihr also gerne sehen möchtet, wie sich sechs Hobbygärtner aus unterschiedlichen Städten untereinander messen, dann ist die Sendung "Der grüne Gaumen" vielleicht das Richtige für Euch. 

Ab dem 24.07.2017 kann man immer montags um 21.00 Uhr im WDR-Fernsehen dabei sein, wenn jeweils ein Kandidat die Rolle des Gastgebers übernimmt und die anderen mit einem Drei-Gänge-Menü bekocht. Pro Gang muss jedes Gericht mit mindestens einer selbst angebauten Zutat aus dem eigenen Garten zubereitet werden.

Ihr dürft Euch übrigens schon gerne jetzt outen, wenn Ihr zu den sechs Kandidaten gehört *lach*!

Sonntag, 16. Juli 2017

Von Dahlien ... und Schnecken


Ach, ich liebe Dahlien! Es gibt so wunderschöne Dahliensorten, dass mir das Herz aufgeht. Riesige Blüten in den wundervollsten Farbverläufen - da ist wirklich für jeden Blumenfan die Richtige dabei.


Am liebsten hätte ich den ganzen Garten voller Dahlien - eine Blütenpracht in Rosa, Weiß, Pink, Lila ... ach, ich sehe sie schon bildlich vor mir!


In den Anfängen meiner Gärtnerzeit habe ich es auch ganz tapfer versucht - das mit den Dahlien. Ich habe sie extra in Töpfen vorgezogen. Habe sie gehegt und gepflegt und dann, wenn sie schon eine schöne Größe erreicht hatten, habe ich sie in den Garten gepflanzt. Es waren Knollen aus dem Garten meiner Oma - nicht irgendwelche gekauften. 


Eine Nacht hat meistens gereicht - am nächsten Morgen stand von meinen Dahlienschätzen nicht viel mehr als das Gerippe, wortwörtlich. Manchmal saßen noch bis zu zehn Nacktschnecken auf dem Gerippe drauf und schienen mir höhnisch zuzugrinsen *seufz*.


Damals habe ich die Sache mit den Dahlien aufgegeben. Man muss irgendwann einsehen, dass nicht alle Pflanzen, die man gerne haben möchte, im eigenen Garten gut aufgehoben sind. Genauso erging es mir übrigens mit den Rosen - in einem Schattengarten haben solche Schönheiten nichts verloren.


Trotzdem bin ich immer wieder von schönen Dahlienblüten fasziniert - zum Beispiel, wenn ich sie beim Blumenhändler meines Vertrauens finde. Dann darf ich mir auch mal den Dahlien-Luxus gönnen, verteile sie in kleine Vasen und drapiere sie mir hübsch zurecht.


 So hält wenigstens für einige Tage die Dahlienpracht in meinem Garten Einzug. Das ist doch auch schön, oder?
Was aber richtig gut funktioniert in meinem Schattengarten, das ist die Sache mit den Hortensien *lach*. Und deswegen werde ich Euch beim nächsten Mal auch auf eine kleine Hortensienreise durch meinen Garten mitnehmen.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Zu Besuch .... in der Arends Staudengärtnerei in Wuppertal (und Gewinnerin)


Am Samstag vor zwei Wochen habe ich mich morgens auf den Weg gemacht - bis nach Wuppertal ging meine Reise und ich war schon sehr aufgeregt, denn auf mein Reiseziel hatte ich mich schon sehr lange gefreut! Schon seit gut zwei Jahren wollten meine Mutter und ich diesen besonderen Ort besuchen: Die Staudengärtnerei Arends von Anja Maubach.



Leider hat uns das Wetter an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir bei Dauerregen durch die große und beeindruckende Gärtnerei geschlendert sind, um alles genau in Augenschein zu nehmen. Aber wie sagt man ja so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung *lach*. Und so bekommt Ihr heute viele Fotos von der Staudengärtnerei Arends zu sehen - manche mit Wasserflecken, wofür ich mich schon mal entschuldige.



Beim Namen "Anja Maubach" klingelt es sicherlich bei den meisten von Euch, oder? Frau Maubach ist nämlich nicht nur bekannt für ihre berühmte Staudengärtnerei, die von ihrem Urgroßvater, dem bekannten Staudenzüchter Georg Arends gegründet wurde, sondern selbstverständlich auch aufgrund ihrer tollen Bücher, in denen sie gefühlvoll über ihre Gartenleidenschaft schreibt und uns Gärtnern direkt aus der Seele zu berichten scheint.




Sie wuchs in der Staudengärtnerei auf, studierte später Landschaftsarchitektur und leitet seit 1998 die Staudengärtnerei Arends auf "Ronsdorfs blumiger Höh'" in der vierten Generation. Die Staudengärtnerei ist weit über die Grenzen Wuppertals hinaus bekannt und beliebt für ihre Gartenkurse, ihren umfangreichen Staudenkatalog und ihre Gartenplanungen.

Das wunderschöne goldene Gras: Hakonechloa macra 'All Gold', ein Japan-Waldgras


Ihr Urgroßvater Georg Arends hatte eine große Vision: Er wollte winterharte Stauden züchten. Auf dem exponierten Hügel in der rauen Lage des Bergischen Landes gelang ihm dies vorzüglich. Denn was in diesem schwierigen Umfeld gedeiht, wächst auch in anderen Regionen des Landes.



So ist in Wuppertal-Ronsdorf seit dem Jahr 1888 über Generationen eine besondere Gärtnerei entstanden und erhalten geblieben. Ein Ort, an dem man in eine andere Zeit einzutauchen scheint, und sich der Natur ganz nahe fühlt.


Diese wunderschönen Funkien haben mir besonders gefallen: Hosta Hybride 'Golden Tiara'

Besonderen Charme verströmt diese Gärtnerei durch ihre alten Gebäude, Gewächshäuser, den Packschuppen, die "Villa Wellblech", die Felspartie, die bereits 1902 angelegt wurde, und durch die große Fülle der Mutterpflanzenquartiere und Gärten.


Bereits im Jahr 2008 wurde der Georg Arends-Förderkreis gegründet, der es sich um Ziel gesetzt hat, diese in Deutschland und Europa einmalige Gartenkultur sichtbar zu machen und die 120 Jahre währende Gartentradition, die sich in den historischen Gebäuden, der Felspartie, in Dokumenten, Pflanzenzüchtungen und einem einzigartigen Fotoarchiv widerspiegeln, zu erhalten. Geplant ist weiterhin ein Arends Gartenmuseum, die Anlage eines Pflanzenarchivs mit alten Staudensorten und natürlich weiterhin der Erhalt der historischen Gebäude und Gewächshäuser.
Wenn Ihr gerne nähere Informationen über den Förderverein haben möchtet, könnt Ihr Euch hier näher informieren.



In einem hübschen Lädchen kann man sich zusätzlich mit den schönsten Gartenbüchern, hochwertigen Gartengeräten und vielen anderen Nettigkeiten, die das Gärtnerherz höherschlagen lassen, eindecken.




Ein Besuch also, der sich auf jeden Fall lohnt - sogar bei Regen *lach*. Meine Mutter und ich haben unseren gemeinsamen Tag sehr genossen ... und sind auch mit einigen wunderschönen Pflanzen und Dekoartikeln zurückgereist. Aber das wundert Euch sicher nicht....





Die Gärtnerei ist übrigens am 26. und 27.08.2017 im Rahmen der offenen Gartentür geöffnet und bietet an diesen Tagen Gartenführungen an. Wer gerne in den Privatgarten von Anja Maubach schauen möchte, sollte ebenfalls dieses Wochenende nutzen, denn normalerweise ist dieser Gartenbereich ihr persönliches Refugium und nicht für Besucher geöffnet.






Ganz zum Schluss möchte ich Euch noch die Gewinnerin meiner letzten Verlosung bekanntgeben. Das komplette Schlauchset mit 20 Metern Gartenschlauch und hochwertigen Anschlüssen hat die liebe Kerstin mit folgendem Kommentar gewonnen:

Hallo liebe Anja,
Du schreibst mir - wie ganz oft - von der Seele. Während der letzten Tage habe ich auch versucht, meine "Lieblinge" mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dabei musste ich feststellen, dass mein Gießstab dieser Belastung offensichtlich nicht mehr gewachsen ist. Nun, das Problem mit den nassen Füßen kenne ich. Jetzt bin ich tatsächlich auf der Suche nach Alternativen, daher kommt Dein Beitrag mehr als passend. 
Ich versuche einfach mal mein Glück und bin sehr gern bei der Verlosung dabei. 
Einen wunderschönen sonnigen Sonntag und liebe Grüße
Kerstin 

Herzlichen Glückwunsch meine Liebe! Bitte sende mir doch Deine Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, damit ich sie an die Firma Maxgarten weiterreichen kann.