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Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 25. Januar 2017

Waldbesucher im Garten...


Die seit längerem anhaltende Eiseskälte mit Temperaturen bis -8 Grad führt im Moment zu einem erstaunlichen Anstieg von hungrigen, gefiederten Freunden in unserem Garten.


Da ist immer mächtig was los. Etliche Amseln, Tauben, Spatzen, Meisen usw. streiten sich täglich wie die Kesselflicker ums Futter *lach*. Und wenn es so lange so kalt ist, dann lässt sich auch mein lieber Specht aus dem nahegelegenen Wald mal wieder bei mir blicken. Ich freue mich darüber immer sehr.

Ihr seht auf dem Foto, dass ich u. a. eine lange Futterkette vom Discounter (die mit dem L) für die Versorgung der Vögel aufgehängt habe, die immer SEHR gut besucht ist. Letztens las ich in einem Zeitungsartikel in unserer örtlichen Presse jedoch den Hinweis eines Herrn vom Naturschutzbund, dass diese ganzen Meisenknödel etc., die mit einem solchen Plastiknetz umgeben sind, GANZ gefährlich für die Vögel sind. Er meinte, sie würden dazu führen, dass sich die armen Tiere regelmäßig die Beine an den Netzen ausreißen, weil sie sich darin verfangen würden.
Mmmm. So weit, so gut. 

Nun habe ich eine Frage an Euch: Ich benutze diese Ketten seit Jahren - ich habe noch NIE ausgerisssene Beine an den Ketten hängen sehen. Auch ist mir in den ganzen Jahren noch kein  Vogel begegnet, der nur mit einem Bein zu uns gekommen wäre. Ich kann nicht leugnen, dass mich diese Geschichte ein klein wenig amüsiert hat. Vielleicht könnt Ihr mir ja von Euren Erfahrungen berichten - hattet Ihr schon mal Probleme mit diesen in Netzen angebotenen Meisenknödeln etc.?
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, hatte aber den Eindruck, dass man manchmal auch ein wenig Fehler dort sucht, wo keine sind....

(Ich kann mich noch erinnern, dass eine nahe Angehörige damals große Sorgen hatte, dass unser Sohn (damals noch ein kleines Baby) eventuell von unserer damals noch anwesenden Katze zu Tode erstickt würde, weil sich Katzen ja immer gerne auf schlafende Babies legen. Diese Geschichte ist mir seitdem immer wieder zu Ohren gekommen - nur gelesen oder gehört habe ich von solchen tatsächlich stattgefundenen schrecklichen Dingen dann noch nie...)

Wer mag, kann übrigens gerne noch bis einschließlich zum 28.01.2017 an meiner Keimsprossenbox-Verlosung teilnehmen, es ist noch Platz in der Lostrommel. Wer möchte, hier geht's lang.....

Kommentare:

  1. Hallo Anja,
    echt schön, wenn man einen Specht zu Besuch im Garten hat. Bei mir sind vor allem die Meisen und die Elstern zu Besuch.
    Zu den Meisenknödeln im Plastiknetz kann ich persönlich nur sagen, dass ich auch schon einen solchen Bericht gesehen und gelesen habe. Daher hatte ich im letzten Jahr darauf verzichtet. Doch in diesem Jahr hängen sie wieder in meinem Garten, eben weil ich auch sämtliche Leute gefragt habe, ob sie die Problematik mit diesen Netzen auch so sehen, oder schon BÖSES damit erlebt haben. Durchweg kam ein NEIN, also keiner hat soetwas schon gesehen oder im Garten erlebt. Ich habe inzwischen keine Angst mehr, dass es passieren wird, zumal in unserem Garten keine Vögel z.B. durch Katzen aufgescheucht werden, so dass sie sich vor Schreck verheddern könnten. Aber wie gesagt, ist meine persönliche Erfahrung und das was ich darüber von Nachbarn und Bekannten gehört habe.

    Ganz viele liebe Grüße, Liane

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    1. Liebe Liane, vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Ich war auch erschrocken, aber bei uns werden diese Ketten einfach am besten angenommen, weil hier schon mal eine Katze auftaucht und die Vögel anscheinend wissen, dass sie an den Ketten sicher sind, weil die Katze da nicht ran kommt. LG Anja

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  2. Hallo Anja,
    ein sehr schönes Bild. Unsere Futterstelle wird auch gut von Gefiederten besucht. Um die Vögeln zu füttern, haben wir mehrere Meisenknödel aufgehängt. Bis jetzt ist nichts Böses passiert.
    Viele liebe Grüße
    Loretta

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  3. Liebe Anja,
    ich hab auch noch nie gehört oder gar erlebt, dass den Vögeln an den Netzen was passiert ist. Im Rahmen meines Versuches, möglichst wenig Plastik zu verwenden kaufe ich sie seit einiger Zeit auch nicht mehr - oder nur noch sehr selten. Ganz gute Erfahrung hab ich mit den Meisenringen. Die werden hier sehr gut angenommen. Aktuell hab ich grad eine riesige Kugel einfach zu dem anderen Futter ins Futterhaus gelegt. Da weiß ich noch nicht, wie die Piepmätze das finden, mal schauen.

    Liebe Grüße
    Birgit


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  4. Liebe Anja, ich hab auch noch nichts derartiges bemerkt. Im Gegentum. Das ist das einzige Futter, was die Vögel überhaupt bei uns holen. Wir haben ja auch einige Futtersäulen (Nabu) und selbstgemachtes Vogelfutter angeboten. Das bleibt alles liegen. Nur die Knödel werden frequentiert.
    VG Sabine

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  5. Liebe Anja,
    also, wir habe diese Netze auch zusätzlich hängen und es gab noch nie Probleme damit!
    Wir haben aber auch Futterhäuser und selbstgemachtes Fettfutter, reiche auswahl, die gern angenommen wird!
    Nur die Spechte, die sehen wir selten, aber sie sind da :O)
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  6. Anja, das ist schon seltsam mit dem Futter. Meine essen nicht mehr das Discounterfutter, sondern nur noch die Qualitätsfutter vom Laden mit dem gelben E vorne. Oder selbstgemachtes. Sie sind verwöhnt. Die Amseln holen sich die Zieräpfel, auf den Boden können wir nichts mehr legen, da die Mäuse sich daran bedienen, und es sind leider viele hier am Wald.

    Weiterhin finde ich nur wenige Meisen in diesem Jahr an meiner Futterstelle.

    Sigrun

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  7. Ich habe auch schon vor einigen Jahren diverse Artikel zu dem Thema gelesen. Und da bei uns im Garten auch häufiger mal hungrige Raben mit einem Knödel im Netz verschwanden bzw. Marder & Co die die Plastiknetze aufgebissen haben, werden Meisenknödel seitdem nur noch im selbst'gebauten' Metallkörbchen aus Kaninchendraht serviert. Die Drahtumhüllungen werden dann allerdings so an den Zweigen mit Draht befestigt, dass sich bei Bedarf auch Amseln und andere Tiere bequem daran bedienen können.

    Und ja, ich habe schon häufiger einbeinige Vögel gesehen. Aber ob der Verlust des Beines nun mit Knödeln in Plastiknetzen zusammenhing, mag ich nicht beurteilen.
    VG Silke

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  8. Hallo Anja,
    als ich im Herbst auf der Suche nach einem neuen Futterhaus war, habe ich mich, insbesondere beim NABU und beim LBV, über Vogelfütterung und geeignete Futterstellen informiert. Dabei stieß ich auch auf die Info, dass die Vögel sich in den Netzen der handelsüblichen Meisenknödel mit den Beinen verheddern und schwer verletzen können. Deshalb habe ich dieses Jahr kein Futter in Netzen gekauft, sondern Meisenringe und gefüllte Kokosnusshälften aufgehängt (diese habe ich zwischenzeitlich mit Kokosfett und gemischtem Futter nachgefüllt).
    Statt Erdnussnetzen habe ich eine Erdnussfuttersäule angeschafft (von dem Discounter mit dem "A"), die ich ständig auffüllen muss, da der Inhalt heiß begehrt ist.
    Übrigens beobachte ich seit November eine einbeinige Amsel im Garten, aber da Amseln Bodenfresser sind hat sie sich wohl kaum an einem Futternetz verletzt...

    Liebe Grüße
    Ute

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  9. Hallo Anja,
    ich hatte es auch gelesen, habe aber keine schlechten Erfahrungen mit Meisenknödeln gemacht. Was ich sagen muss, ist das die Knödel dieses Jahr nicht besonders gut angenommen werden. Eigentlich nur von den Schwanzmeisen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass sie eine große Auswahl an Futter in meinem Garten haben. Am besten kommt das Fettfutter an.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Marina

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  10. Aww voll toll! Wir freuen uns auch über jeden Waldbesucher, egal welcher Art :)

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  11. Ich habe das mit den verletzten Beinen gelesen, aber noch nie gesehen. Ich hänge die Knödel in das futterhäuschen, so können die vögel sich aufs holz setzen und picken. LG aus der Holledau, Steffi

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