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Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 29. März 2017

Dieses Jahr wird's aber was!


Kennt Ihr sie auch?
Diese Vorhaben, die man sich JEDES Jahr wieder vornimmt und die dann, wenn sie anliegen, ganz schnell wieder vergessen sind? Bei mir gehört dazu das Verpflanzen meiner Schneeglöckchen aus dem Vorgarten....

Im Vorgarten breiten sich nämlich seit Jahren riesige Horste von Schneeglöckchen durch Brutzwiebeln immer weiter aus. Wunderschön sieht es aus, wenn sie im zeitigen Frühjahr ihre Blüten zeigen. Und jedes Jahr wieder freue ich mich darüber und frage mich, warum eigentlich im hinteren Gartenteil, da wo ich ständig bin und mich noch viel mehr darüber freuen könnte, keine Schneeglöckchen zu sehen sind.

Und dann nehme ich mir vor: kurz nach der Blüte ist es so weit! Dann werde ich die großen Horste im Vorgarten verkleinern, die kleinen Zwiebelchen hinten im Garten wieder einbuddeln und mich im kommenden Frühjahr endlich dran freuen. Ihr ahnt schon, dass das SO bisher NIE eingetroffen ist *lach*.

Aber gestern! Da habe ich meinen Vorgarten frühlingsfrisch gemacht und plötzlich packte mich der Gärtnerehrgeiz ... kennt Ihr den? Der kommt ganz urplötzlich und sagt: Jetzt stell Dich mal nicht so an, meine Güte, die paar Dinger sind doch schnell ausgebuddelt...


Das es nicht "ganz so einfach" werden würde, ahnte ich bereits, denn die kleinen Zwiebelchen sitzen richtig fest im Erdboden verankert und möchten nicht so gerne aus ihrer Heimeligkeit herausgerissen werden. Aber ich war tapfer und habe jede Menge von ihnen aus ihrer Bequemlichkeit gerupft und sie danach sofort im hinteren Garten wieder eingebuddelt. Damit sie nicht schmollen - und austrocknen. Sonst ist es nämlich schnell um sie geschehen....


Und im kommenden Frühjahr, dann werde ich mit großen, glücklichen Augen über meine Schneeglöckchen-Träume im hinteren Garten blicken und mich freuen! Das ist mal sicher....

Müsst Ihr noch Schneeglöckchen versetzen? Dann nichts wie ran!

Denkt Ihr noch an meine aktuelle Buchverlosung?

Sonntag, 26. März 2017

Laubenpieper - Wo das wahre Leben tobt - Eine Buchvorstellung mit Verlosung


Heute machen wir das mal ganz anders! Heute stelle ich Euch nämlich ein "Garten"buch vor, das ganz ohne Bilder auskommt. Wie das geht? Ganz einfach: Es handelt sich um einen Roman, witzig und spritzig an vielen Stellen - und nachdenklich und spannend an anderen.


Und weil das ja hier - auch - ein Fotoblog ist, lasse ich Euch natürlich nicht nur mit Fotos von bedruckten Seiten zurück, sondern zeige Euch neben meinen Einschätzungen zu dem Buch auch meinen sprießenden und grünenden Frühlingsgarten - ist das ein Deal?



Denn in meinem Garten hat sich in den letzten Wochen so einiges getan - der Sonne sei Dank (und natürlich meiner vielen, vielen Stunden Arbeitseinsatz *lach*). Jetzt zahlt es sich aus, wenn man schon fleißig den alten Winterstaub weggekehrt, die Stauden gestutzt, alle Pflanzen gedüngt und neue Frühlingsblüher gepflanzt hat.


Deswegen heute hier: frische Frühlingsfarben, sprießendes Grün, zwitschernde Vögel, die schon fleißig ihre Nester bauen oder sogar schon mit der Brutaufzucht begonnen haben. Und dazu noch ein lustiges Buch über die Irrungen und Wirrungen eines Schrebergarten-Neubesitzers - hört sich doch gut an, oder?


Und einen Roman, in dem wir Hobbygärtner uns an vielen Ecken wiedererkennen, können wir doch für kleine Gartenarbeits-Pausen auf der Liege im Schatten immer gebrauchen, oder? Dazu eine Tasse Tee, ein wenig Gebäck und schon kann es losgehen mit der Geschichte von Robert, der sich zusammen mit seiner Freundin Sabine plötzlich als Schrebergarten-Neubesitzer wiederfindet - wie es dazu gekommen ist? Das weiß Robert später wohl selber nicht mehr so genau. Seine Vorstellungen von einem Garten sind allerdings einfach: ein Teich, schöne Blumen, ein schattiges Plätzchen und viel Entspannung. Vor allen Dingen die Entspannung steht bei Robert ganz hoch im Kurs.



Schnell muss er zusammen mit Sabine allerdings ernüchtert feststellen, dass das Leben in einer Schrebergarten-Kolonie nicht so sorglos und entspannend ist, wie sie sich das vorgestellt haben. Neben den ungewohnten und teilweise sehr skurilen Nachbarn sehen die beiden sich plötzlich mit harter Knochenarbeit, hohen Investitionskosten und gärtnerischen Misserfolgen konfrontiert, die so nicht auf ihrem Plan vom erholsamen Gartenprojekt standen.


Und dann gibt es da noch Yvonne, die heiße Blondine aus Nachbars Garten, die für reichlich Stress zwischen den neuen Gartenbesitzern führt.


Das so ein Schrebergarten-Leben aber nicht nur aus Verpflichtungen, Vorschriften und Gemeinschaftsarbeit besteht, erfahren Robert und Sabine ganz nebenbei natürlich auch: Da gibt es ausschweifende Feste, einen seltsamen Türken, fulminante Maulwurfsjagden und einen japanischen Zen-Garten inmitten der Laubenkolonie. Der Leser gerät schnell hinein in das wahre Leben in so einer zusammengewürfelten Gemeinschaft, lernt die unterschiedlichsten Charaktere kennen, und erkennt sich immer auch ein wenig selbst, wenn Sabine und Robert blauäugig an die Planung ihrer Gartenprojekte herangehen. Da kann sich der geneigte Schon-viele-Jahre-als-Gärtner-auf-dem-Buckel-Leser häufig ein gehässiges Grinsen nicht verkneifen, wenn Robert versucht, dem grünen Chaos sein erstes Gemüsebeet abzuringen oder sich die zunächst ganz ansehnliche Laube als reiner Schrotthaufen erweist. Aber auch die ernsten Seiten des Schrebergarten-Daseins kommen nicht zu kurz - denn auch hier rollen irgendwann die Bagger heran und bedrohen die Kolonie und damit die Gärten der Menschen, die einem im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen sind.


Dem Autor Martin Demmler gelingt es mit Bravour, uns mit seinem Buch "Laubenpieper - Wo das wahre Leben tobt" in die bunte Welt des Schrebergarten-Daseins zu entführen - ein  lustiges und zugleich nachdenklich stimmendes Werk, das mir so manche Pause zwischen den Arbeitseinsätzen im Frühlingsgarten versüßt hat. Umso mehr freue ich mich, dass ich eine Ausgabe des Buches aus dem Pro-Talk-Verlag unter meinen Leserinnen und Lesern verlosen darf.


Was Ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir bis einschließlich zum 31.03.2017 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei. Die anonymen Leserinnen und Leser unter Euch bitte ich - wie immer - wenigstens einen Namen, ein Namenskürzel oder eine Email-Adresse zu hinterlassen. Und nun wünsche ich Euch ganz viel Glück und hoffe, Euch hat der kleine Rundgang durch meinen Frühlingsgarten gefallen.....



Mit diesem Beitrag nehme ich übrigens an der Garten-Link-Party von Maries Blog Von-Tag-zu-Tag teil:



Sechs weitere tolle Blogs machen übrigens mit bei dieser tollen Frühlingsaktion. Klickt Euch doch mal durch!

Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Petra von Mami Made it
Marie von Tag zu Tag

Mittwoch, 22. März 2017

Veilchen, kleiner Hinweis und Gewinnerin


Draußen explodiert die Natur geradezu! Gut, dass ich in den letzten zwei Wochen schon alles gedüngt habe, so konnte der Regen der letzten Tage die Nährstoffe schön in den Boden waschen und die Pflanzen damit versorgen.

Seit Jahren verbreiten sich meine Veilchen explosionsartig im Garten - was für eine Freude! Sie sehen aber auch zu hübsch aus, findet Ihr nicht?


Ich freue mich sehr, Euch heute die Gewinnerin meiner letzten Buchverlosung bekannt zu geben. Gewonnen hat die liebe Mareike mit folgendem Kommentar:


kann ich bitte bitte bitte bitte dieses Buch gewinnen?
wir haben einen Schrebergarten vor 7 Jahren übernommen, der noch immer den Stempel der Vorpächter trägt... :-( ich habe soooo viele Wünsche zum Verändern aber jedes Jahr scheitert es an finanziellen oder zeitlichen Mitteln... im Moment bin ich da echt nur noch am Verzweifeln... der Start in die Gartensaison läuft noch motiviert, dann wird es zuviel und ich bekomme nichts mehr gebacken und resigniere.. dabei hätte ich so gerne ein schönes Kleinod, in dem ich mit den Hunden und der Familie die schönen Tage auch mal genießen kann (aber da kommt mann/frau vor lauter Arbeit gar nicht dazu) - das Buch wäre auch eine tolle Motivationshilfe für meinen Mann...

LG Mareike aus dem Rhein-Main-Gebiet

Liebe Mareike, herzlichen Glückwunsch, da hat es ja genau die Richtige getroffen *lach*. Sende mir doch bitte rasch Deine Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, dann kannst Du schon bald in dem tollen Buch blättern.


Am kommenden Wochenende gibt es übrigens gleich schon wieder ein schönes Buch rund um das Thema Schrebergärten zu gewinnen - dranbleiben lohnt sich also!

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Seit heute gibt es die aktuelle Ausgabe der Lea im Handel (#13) - einschließlich eines schönen Artikels über acht ganz unterschiedliche Frauen und ihre Blogs. Meiner ist auch dabei *freu*.

Lea


Genießt die Sonne und den Frühlingsanfang!

Montag, 13. März 2017

Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube - Eine Buchvorstellung mit Verlosung


Schon viele Jahre präsentiere ich Euch immer wieder die neusten Gartenbücher. Weil ich sie selber gerne ansehe und lese, weil ich Euch einen Einblick in die Neuerscheinungen geben möchte, weil ich Euch bei Eurer Kaufentscheidung unterstützen möchte und weil ich mich freue, wenn einer meiner LeserInnen das Verlosungsexemplar gewinnt *lach*.

Manchmal allerdings bin ich auch nicht so begeistert - das soll ja vorkommen. Dann versuche ich, Euch das Buch so vorzustellen, dass Ihr herauslesen könnt, an welchen Stellen es für mich hakt, was mir nicht so gut gefallen hat. Vor einigen Jahren allerdings bekam ich mal ein Buch, das war so schlecht, dass ich es nicht rezensieren konnte, ohne es total zu zerreißen. Damals ging es um ein Buch über Schrebergärten - eh ein Thema, mit dem ich persönlich noch nie so wirklich in Kontakt gekommen war. Natürlich habe ich mir schon mal die Kleingartenkolonie bei uns im Ort angesehen und muss sagen, dort sind wunderschöne, liebevoll gepflegte Gärten versammelt, denen man die begeisterte Hobbygärtnerhand anmerkt. Umso entsetzter war ich aber damals, als ich jenes Buch in Händen hielt und man mir wirklich grauenvolle Fotos anbot, die all jene hintersten Ecken von Schrebergärten zeigten, die wir alle lieber nicht sehen wollen. Und das auch noch aus verschiedenen Ländern - die Kosten für all diese Nachforschungen mochte ich mir gar nicht vorstellen. Von abgeblätterten Gartenzwergen, hässlichen Kompostern und vorbeirasenden Zügen war alles vertreten.

Damals habe ich mich das erste (und bislang letzte) Mal geweigert, ein Buch vorzustellen. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich vor gut zwei Wochen die Anfrage vom DVA-Verlag bekam, ob ich vielleicht Lust hätte, Euch das Buch "Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube" von Caroline Lahusen und Sylvia Doria vorzustellen. Einen kurzen Moment lang spürte ich einen kleinen Widerwillen, dann aber überwog meine Neugierde, sprach mich doch schon das Cover sehr an.



Als ich dann einige Tage später das Buch in Händen hielt und es kurz durchblätterte, war mein erster - verwöhnter, ich gebe es ja zu - Gedanke: Wie schade, die tollen Fotos kommen gar nicht so optimal farblich rüber, weil das Buch auf einem groben Papier gedruckt ist. Da kam es wieder durch, mein Faible für großformatige, farbintensive Gartenfotos *lach*.




Und dann setzte ich mich hin und fing an zu lesen. Tja, und was dann geschah, kann man eigentlich fast nicht beschreiben. Selten hat mich ein Buch so fasziniert, wie dieses hier. Schon nach wenigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.


Und wisst Ihr auch, warum ich so fasziniert war? Weil mir bislang nicht klar war, was für außergewöhnliche Menschen sich da in den Schrebergartenkolonien tummeln. Dieses Buch gibt einen Einblick in 20  Gärten aus verschiedenen deutschen Großstädten. Es zeigt keine durchdesignten Megagärten, sondern die wirklichen Laubenpieper, die mit Herz, Verstand und viel Liebe ihr Glück im Grünen gesucht und gefunden haben. In diesem Buch geht es in erster Linie um die Menschen hinter den Gärten und erst in zweiter Linie um die Gärten an sich. Und die Geschichten, die hinter diesen Gärten und ihren Besitzern stehen, die machen sprachlos und lassen einen staunend zurück.



Wie multikulti wir in Deutschland inzwischen sind, beweist dieses Buch auf ganz besonders einfühlsame Art und Weise. Denn die soziale Zusammensetzung des früher einmal kleinbürgerlichen Milieus ändert sich: Nicht mehr vorwiegend Arbeiter und Handwerker, sondern vor allem Akademiker bewerben sich heute um die begehrten Lauben, egal welcher Herkunft und welcher sexuellen Vorlieben. Und so entsteht im Laufe der Jahre eine interessante Mischung aus Alteingesessenen, die schon 50 Jahre und länger ihr Stück Grün bewirtschaften, und den jungen "Wilden", die neben ihrem aktiven Großstadtleben eben auch noch die Ruhe und Stille im Grünen suchen und mit ihren Familien am Wochenende das kleine Glück genießen wollen.


Es sind faszinierende Geschichten, die die beiden Autorinnen da so feinfühlig erzählen, dass man kaum aufhören kann zu lesen und jede neue Geschichte einen staunen lässt, wie unterschiedlich die Ideen und Ansprüche eines jeden einzelnen Datschen-Besitzers ist.



Und erst die Lauben! Ihr glaubt ja gar nicht, was für vielfältige Dekorationsmöglichkeiten es gibt, sich in dieser recht kleinen Hütte auszutoben. Da gibt es den Vintage-Style, den Modern-Style und den skandinavischen, lichtdurchfluteten Style, die Künstlerbude, die einfache Laube und viele mehr.
Also, mein Fazit über dieses Buch? Kaufen - hier habt Ihr alles zusammen: Tolle Lebensgeschichten, wunderbare Gartenideen, Tipps und Inspirationen und die Erkenntnis, dass sich nirgends sonst alte und junge Menschen mit völlig verschiedenen Lebensgeschichten so selbstverständlich über den Gartenzaun hinweg unterhalten.


Und jetzt freue ich mich natürlich besonders, dass ich auch heute ein Exemplar dieses Buches unter meinen Lesern und Leserinnen verlosen darf. Hinterlasst mir dafür einfach bis einschließlich zum 20.03.2017 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.



Die anonymen Teilnehmer bitte ich, wenigstens einen Namen, Ort oder eine Email-Adresse anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann. Und nun heißt es: Hinein in den Lostopf! Viel Glück!

Sonntag, 12. März 2017

Sonnenschein pur....


... mehr muss ich doch zu diesem grandiosen Wochenende wohl nicht sagen, oder?

Herrlichstes Frühlings-Sonnen-Wetter lockte vor die Tür und in den Garten. Da habt Ihr sicher Verständnis, dass es hier heute nur für eine kurze Stipp-Visite reicht, um Euch schnell etwas zu zeigen. Und zwar ganz in eigener Sache *lach*.


Die neue "GartenFlora" ist da und schon das Titelbild lässt unsere durch den Winter ausgehungerten Gärtnerherzen höherschlagen, oder? Warum ich Euch die Zeitung zeige? Na, weil Ihr nicht nur wieder wunderschöne Tipps und Inspirationen daraus ziehen könnt, sondern diesmal sogar mal was von mir lesen dürft *freu*.


Auf zwei Seiten durfte ich von meinem Knotengarten berichten - auch nach neun Jahren Bloggerei immer noch eine große Freude, seinen eigenen Garten (oder zumindest Teile davon) in einer so großen Gartenzeitung zeigen zu dürfen.


Wem also noch der passende Lesestoff für kuschelige Abende fehlt...

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntagabend!

Donnerstag, 9. März 2017

Duftwolken...



Obwohl es bei uns seit Tagen schüttet wie aus Kübeln, unternehme ich jeden Tag wenigstens eine kurze Tour durch meinen Garten. Ich muss einfach sehen, wo sich schon wieder was getan hat. Hier schauen die Tulpen schon keck hervor, dort sehe ich schon die ersten Blütenansätze der Narzissen und ein Stück weiter macht sich meine wunderschöne Clematis "Arctic Queen" bereits kraftvoll auf den Weg.


Und während ich so mit offenen Augen durch den Garten streife, weht mir plötzlich ein ganz zarter, lieblicher Duft entgegen!


Einige Schritte weiter wird der Duft immer intensiver und ich weiß plötzlich auch, woher diese unglaubliche Duftwolke kommt - von meinem Winterschneeball!


Über und über hat er sich in diesem Jahr mit zarten rosa Blütenständen geschmückt, die einen sooo unglaublichen Duft verströmen, dass es einem echt die Sprache verschlagen kann. Ihr müsst unbedingt mal ein kleines Zweiglein dieses Strauchs ins Haus holen und in eine Vase stellen!



Schon eine einzelne Blüte wird Euer ganzes Wohnzimmer in ein Dufterlebnis verwandeln - versprochen!

Hinter den Kulissen bin ich übrigens derzeit nicht untätig - wo denkt Ihr hin? Ich lese gerade mehrere tolle neue Gartenbücher für Euch, die es schon ganz bald hier bei mir zu entdecken - und natürlich auch zu gewinnen - geben wird. Es bleibt also spannend. Und wer mag, kann ja mal zwischendurch einen Blick auf meinen  Instagram-Account werfen, hier zeige ich Euch auch von Zeit zu Zeit mal Dinge, die ich interessant finde...

Sonntag, 5. März 2017

Ein bisschen Ostern ... und Gewinnerin


Eigentlich ist es ja noch ein bisschen früh für Osterdeko, oder? Egal. Meine Dekosachen vom letzten Jahr befinden sich auch noch auf dem Dachboden - aber wenn ich im Laden auch auf soooo schöne Porzellaneier stoße, dann kann mir doch wohl keiner verübeln, dass ich schwach werde, oder *lach*?


Deswegen gibt es jetzt im Gartenbuddelei-Garten die erste kleine Osterdekoration 2017! Einfach eine alte Schale, dazu ein gebundener Kranz mit Buchsbaum und Weidenkätzchenzweigen, dahinein drei Primeln, einige Korkenzieherzweige  - und natürlich zwei der neuen Porzellaneier. Die sehen wunderschön aus: bemalt mit den schönsten Frühlingsblühern und fleißigen Osterhasen.


Aber nicht nur darüber freue ich mich, sondern auch, dass ich Euch heute noch die Gewinnerin meiner letzten Buchverlosung bekanntgeben darf - seid Ihr schon gespannt? Also: Das Buch "Traumhafte Landgärten durch die Jahreszeiten" hat gewonnen: Die liebe Marie mit folgendem Kommentar:


Hallo Anja,
bei so einem wunderschönen Buch muss ich auch in deinen Lostopf springen! Vor allem aber deshalb, weil bei uns noch nicht "immer was blüht" - und das soll sich auf jeden Fall ändern! Außerdem hätte ich nach meinem "Ausrutscher" (Beinbruch) gerade viiieeel Zeit, diese Lektüre zu verschlingen. Also vielleicht wird aus meinem Pech ja doch noch ein wenig Glück...
Ich hoffe, dein Sohn kommt gesund und munter vom Skifahrenzurück - ja ich weiß, egal wie alt sie sind, man ist immer mit den Gedanken bei den Kindern.
Viele liebe Grüße
Marie



Liebe Marie, meinen herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Gewinn - das ist wirklich ein Buch, das in jede gute Gartenbibliothek gehört! Schicke mir doch bitte Deine genaue Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, dann kann sich das gute Stück schon bald zu Dir auf den Weg machen. Und wir wünschen Dir natürlich auf diesem Wege noch weiterhin gute Besserung!

Nun wünsche ich Euch noch einen schönen Restsonntag - mal schauen, ob ich es gleich noch ein wenig in den Garten schaffe. Das Wetter sieht im Moment leider nicht sooo vielversprechend aus. Ach egal, sonst vertiefe ich mich wieder in den lustigen Gartenschmöker, den ich für Euch gerade probelese - und ich muss sagen, die ersten Seiten sind schon sehr amüsant, genau die richtige Lektüre für ruhige Gartenpausen...

Mittwoch, 1. März 2017

Märzenbecher


Vor einigen Jahren kamen eine Handvoll Märzenbecherzwiebeln in meinen Garten - meiner Mutter sei Dank, die mir seinerzeit die hübschen Knöllchen aus ihrem eigenen Garten mitbrachte.

Nun erfreuen sie mich jedes Jahr aufs Neue Ende Februar, Anfang März mit ihren glockenartigen Blüten, die an kleine Elfenhüte erinnern.



Des Frühlings Füllhorn bringt im März
den letzten Schnee zum Rinnen,
der Winter war ein schlechter Scherz,
jetzt kann der Lenz beginnen.

Er hatte unterm Schnee gedöst,
nun ist er wach geworden,
die Kälte wurde abgelöst,
sie floh erschreckt nach Norden.

Die Märzenbecher steh'n Spalier
in grün-weiß-grünen Trachten
und freuen sich mit Mensch und Tier,
weil sie den Frühling brachten.

Klaus Ender



Die Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum), die auch Märzenbecher, Märzbecher, Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen genannt wird, gehört zur Familie der Amaryllisgewächse. Sie mag es sehr hell, aber keine volle Sonne. Je tiefer der Schatten, umso mehr lässt die Blüte nach. Zum Vermehren teilt man die Horste am besten vor oder während der Blüte, denn im Herbst findet man die Zwiebeln nicht so leicht im Boden wieder. Rasches Wiedereinpflanzen ist nötig, denn die Zwiebeln trocknen schnell aus.

Denkt Ihr noch an meine aktuelle Gartenbuch-Verlosung? Noch ist Zeit, um in den Lostopf zu hüpfen ... hier geht's lang.


Wer übrigens Interesse hat, ein Paket Nachsaat-Rasen von Kiepenkerl zu gewinnen, kann bis zum 26.03.2017 noch hier an der aktuellen Verlosung teilnehmen. Versucht doch einfach mal Euer Glück.....