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Sonntag, 17. Juni 2018

Anzucht und Frischeerhaltung im Urban Style - mit Verlosung


*Werbung*


Heute habe ich mal was für die designaffinen und trendbewussten Großstadtgärtner
unter Euch ;-)!

Immer mehr Großstädter zieht es nicht nur für Spaziergänge raus ins Grüne, auch ihr Wunsch nach selbstangebautem Obst, Gemüse und Kräutern wird immer größer. Urban Gardening ist deswegen der Ausdruck eines Lebensgefühls, der die Sehnsucht nach Natur und Entspannung ausdrückt. Zurück zu den Wurzeln - aber wie, wenn der Raum begrenzt und teuer ist? Wer keinen kuscheligen Hinterhof, ein Plätzchen auf dem Balkon oder der Terrasse sein Eigen nennen kann, braucht kreative Lösungen, um platzsparend und trotzdem phantasievoll gärtnerische Ideen umsetzen zu können.


HOME GARDEN, der Mini-Garten mit LED-Pflanzenlicht  aus der Romberg STYLE Kategorie ermöglicht Anzucht, Kultivierung und Frischeerhaltung von Pflanzen in den eigenen vier Wänden - und zwar ganzjährig und tageslichtunabhängig.












Ihr könnt Eure klassischen Küchenkräuter - so wie ich - unter der Beleuchtung des Pflanzenlichtes länger frisch halten, so dass sie noch besser ihren charakteristischen, würzigen und frischen Geschmack behalten, oder aber auch Anzuchtprojekte starten, um später die selbst herangezogenen Jungpflanzen für Euren Schrebergarten zu verwenden. Gerade für die vielen Gemüsegärtner unter Euch ist das doch sicherlich eine interessante Alternative, Eure selbst vorgezogenen Gemüsepflänzchen im Frühjahr mit noch mehr Licht versorgen zu können, als es in der dunklen Jahreszeit auf dem Fensterbrett sonst möglich wäre.


Wer kein großes Interesse an Kräutern und Co. hat, kann dieses stylische Pflanzenobjekt natürlich auch einfach für Sukkulenten etc. verwenden und diese trendig in Szene setzen.


Gerade das puristische Design ermöglicht den vielfältigen Einsatz - vielleicht in der Küche, im Wohnzimmer oder auch im Flur, denn durch die LED-Beleuchtung seid Ihr - wie schon gesagt - tageslichtunabhängig.


Ich freue mich sehr, dass mir Romberg STYLE einen Mini-Garten mit LED-Beleuchtung für eine Verlosung zur Verfügung gestellt hat! Wer also gerne auch bald solch ein schönes Designobjekt sein Eigen nennen möchte, kann einfach bis einschließlich zum 23.06.2018 unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen und nimmt damit automatisch an der Verlosung teil.

Die anonymen Leserinnen und Leser bitte ich - wie immer - wenigstens ein Namenskürzel, eine Email-Adresse o. ä. zu hinterlassen, damit ich Euch auseinanderhalten kann.


Viel Glück!

Mittwoch, 13. Juni 2018

Eine Reise ins Unbekannte ... Teil 1 / Garten Schwieters


Am vergangenen Donnerstag durfte ich gemeinsam mit einigen anderen Gartenbloggerinnen auf Einladung des Kreises Coesfeld eine aufregende "Reise ins Unbekannte" machen. Frau Kallerhoff von der Abteilung Kreisentwicklung hatte sich - sehr innovativ wie ich fand - an uns Blogger gewandt, um uns die Vorzüge des Münsterlandes und seiner Gärten und Parks näher zu bringen. Nun wohne ich ja selbst im Münsterland und weiß um die wunderschöne Parklandschaft, die uns hier umgibt, aber so ein Ausflug "ins Unbekannte" ist auch für mich natürlich eine faszinierende Sache.

Nach einer netten Begrüßung durch den Landrat des Kreises Coesfeld, Herrn Dr. Schulze Pellengahr, ging es dann in fröhlicher Runde im Bus zur ersten Station. Und tatsächlich hielt Frau Kallerhoff die angefahrenen Örtlichkeiten bis zuletzt geheim *lach*. Als uns allerdings klar wurde, dass unser erster Halt der Gartenbaubetrieb der Familie Schwieters in Rosendahl-Holtwick sein würde, stieg die Vorfreude bei allen sofort an.



Das Ehepaar Schwieters empfing uns mehr als warmherzig und gemeinsam mit den beiden leidenschaftlichen Gärtnern ging es dann durch die wunderschönen Schaugärten, vorbei an einzigartigen Raritäten wie dem Szezuan Pfeffer, den wohl niemand im westlichen Münsterland vermutet hätte.




Herr Schwieters fungierte bei unserer Führung als wandelndes Pflanzenlexikon, faszinierte uns mit seinem unglaublichen Fachwissen und hatte auf jede unserer Fragen eine kompetente Antwort.



Beim Gang rund ums Wohnhaus konnten wir uns von ungewöhnlichen Stauden, Bäumen und Sträuchern beeindrucken lassen und auch die vielen wunderschönen Pflanzgefäße und Skulpturen bewundern.



Unsere fröhliche kleine Runde wurde begleitet vom zauberhaften Hund der Familie Schwieters, der hier ja nun wahrlich ein wahres Hundeparadies sein Eigen nennen darf.


Der Garten Schwieters wird nun schon seit über 25 Jahren leidenschaftlich von seinen Besitzern betrieben und ihre Begeisterung fürs Gärtnern springt sofort auf den Besucher über. Frau Schwieters versorgte uns noch mit gekühlten Getränken, denn bei über 30 Grad waren wir alle für eine kleine Abkühlung dankbar.



Zum Schluss ging es noch in den hauseigenen Verkauf. Dort gibt es neben den schönsten Accessoires für den Garten natürlich auch jede Menge der besonderen Pflanzenraritäten für den begeisterten Hobbygärtner zu kaufen.



Wir haben uns alle rundum wohl gefühlt in dieser grünen Oase und ich werde sicherlich noch mal herkommen, um mich noch mal von all den Eindrücken inspirieren zu lassen.


Dann ging es aber auch schon wieder zurück in den Bus, mit dem wir zu unserer nächsten Etappe gebracht wurden. Wohin die Reise ging? Das werde ich Euch im nächsten Teil berichten......

Freitag, 8. Juni 2018

Von schwärmenden Bienen...


Sicherlich könnt Ihr Euch noch an meinen Beitrag übers Imkern vor einigen Monaten erinnern? Laurin hat uns damals seinen Online-Internet-Kurs vorgestellt, mit dem man online das Imkern erlernen kann. Viele von Euch waren damals sehr daran interessiert und eine Leserin hat seinerzeit sogar einen Zugang zum Kurs bei mir gewonnen. Heute erklärt uns Laurin ein wenig über das Schwärmen der Bienen und wie man ein neues Bienenvolk einfangen kann. Dies und alles andere rund ums Imkern könnt Ihr übrigens ausführlich bei Imkerkurs.net erlernen! Viel Spaß!


Für die Bienen bedeutet die Schwarmzeit Vermehrungszeit.
Schwärmende Bienen sind sehr eindrücklich: Nicht nur die schiere Anzahl an Bienen, sondern auch der dabei entstehende Ton rauben einem dabei fast den Atem.

Beim Schwärmen zieht ein Teil des Bienenvolks mit der Bienenkönigin aus dem Bienenkasten aus. Ein Bienenschwarm lässt sich dabei immer im Umkreis von wenigen Metern des alten Standorts, meist an einem Ast, nieder.

Der Imker fängt diese Schwärme ein, um sie in einen neuen Bienenkasten einlogieren zu können. Er erhält dadurch ein neues Bienenvolk.



Man braucht einige Utensilien, um einen Bienenschwarm einfangen zu können. Der Imker fängt den Bienenschwarm mit der sogenannten Schwarmkiste. Dabei fegt er die Schwarmtraube in die Schwarmkiste und stellt diese geöffnet auf den Boden. Die restlichen Bienen, die nicht hinein gefegt wurden, fliegen zum Rest des Schwarmes in die Kiste. Aber nur, wenn sich auch die Bienenkönigin in der Schwarmkiste befindet! Ein Schwarm kommt nach dem Einfangen für einen Tag in den Keller und wird dann einlogiert. 

Dieser grosse Schwarm in unserem Video hing etwas schwierig in einer Thuja. Die Einfang-Aktion mit der Leiter war deshalb aufwändiger, aber nicht minder erfolgreich.


Vielen lieben Dank Laurin für diese interessante Einführung! Und Du hast völlig recht: Das Schwärmen der Bienen sieht SEHR beeindruckend aus!

Mittwoch, 6. Juni 2018

Reiche Ernte...


In diesem Jahr können wir uns vor lauter Kirschen kaum retten *lach*. Unser riesiger alter Kirschbaum trägt so schwer an all seinen Früchten, dass es mir schon Angst und Bange ist :-).
Der Baum wurde von den Vorbesitzern vor über 30 Jahren gepflanzt und steht - verständlicherweise sehr zum Ärgernis der Nachbarn - sehr nah an der Grenze.


Der Kirschbaum ist mit seiner Größe wirklich beeindruckend und gibt dem Garten seinen romantischen Flair. Ich selber würde allerdings niemals einen solchen Baum in einen so kleinen Garten pflanzen. So schön seine Blüte im Frühjahr und so reichlich die Kirschen alle paar Jahre auch sein mögen, so darf man nicht vergessen, dass ein solcher Baum sehr viel Arbeit rund ums Jahr macht. Neben seinen unglaublichen Blattmassen, die er uns jeden Herbst um die Ohren wirft, beglückt er uns ím Frühjahr mit wahren "Schneestürmen", wenn seine Blüten herunterrieseln. Danach setzt er Berge an Früchten an, die aber mindestens zur Hälfte gar nicht zur Reife kommen und herunterfallen. Im Sommer bietet er dann zwar köstliche, knackige Kirschen, die aber zum größten Teil den Vögeln als Nahrung dienen (was sie auch gerne sollen), dabei aber reichlich angefressen zu Boden fallen und auf einer großzügigen Fläche herumliegen und von Ameisen und Co. heimgesucht werden.


Oben seht Ihr den Baum in seinem jetzigen Zustand - er ist wirklich riesig, wirft dadurch natürlich auch sehr viel Schatten und steht - wie schon gesagt - viel zu nah an der Grenze. Vor nunmehr vier Jahren haben wir auf Wunsch unserer Nachbarn den Baum von professionellen Baumkletterern zurückschneiden lassen. Damals hat mir wirklich das Herz geblutet, denn er sah danach einfach jämmerlich aus:



Am meisten geschmerzt hat mich seinerzeit der Verlust der malerischen unteren Äste, die dem Garten so einen wundervoll romantischen Look verliehen haben. Plötzlich war die ganze Blattmasse fort und mein ehemaliger Schattengarten (einschließlich aller Hortensien) lag in der vollen Sonne *seufz*. Im nachhinein muss man sagen, dass der Baum durch seinen Rückschnitt eine wundervolle Krone bekommen und sein Blattwerk sich noch dichter entwickelt hat als zuvor.

Mein Fazit ist, dass so ein Baum, wenn er denn schon mal da ist, eine wundervolle Atmosphäre im Garten schaffen kann, wenn man mit all seinen "Nebenwirkungen" leben kann *lach*. Ich selber würde mich allerdings eher für kleinere Bäume entscheiden und den Grenzabstand einhalten. Wie haltet Ihr es mit großen Bäumen in Eurem Garten - habt Ihr beim Planen und Pflanzen mehr auf die Endgröße eines Baumes geachtet und dies berücksichtigt?

Falls Ihr es noch nicht bemerkt haben solltet: Ich bin in letzter Zeit regelmäßig auf Instagram zu finden und zeige dort noch mehr aus meinem Garten! Schaut doch gerne mal vorbei...