Meine Gartenbuchrezensionen



"Das Gartenfotobuch"
von Karen Meyer-Rebentisch



Als ich vor einigen Wochen im Internet auf die Ankündigung einer neuen Buchveröffentlichung stieß, war ich sofort Feuer und Flamme! Das Thema "Fotografie" interessiert mich als Bloggerin natürlich ganz besonders - und das Thema "Gartenfotografie" als Garten-Bloggerin natürlich umso mehr *lach*.

Deswegen freue ich mich auch so, Euch heute das neue Werk "Das Gartenfotobuch - Fotografieren im Wechsel der Jahreszeiten" von Karen Meyer-Rebentisch vorstellen zu dürfen und Euch ein bisschen was über den Inhalt des Buches und meine persönliche Meinung dazu erzählen zu dürfen. 

Fangen wir aber mal ganz von vorne an: Ich selber fotografiere eigentlich erst seit Beginn meines Bloggerlebens wirklich viel und intensiv - das ergibt sich einfach, wenn man seinen Lesern schöne Fotos zu den hoffentlich unterhaltsamen Texten bieten möchte. Zu Beginn meiner Bloggerkarriere habe ich noch mit einer winzigkleinen Digitalkamera fotografiert und mir wenig Gedanken über die Technik gemacht. Dann kam eine Zeit, in der sich mein Mann eine Spiegelreflexkamera zugelegt hat (Ihr seht sie auf den folgenden Fotos - meine eigene Kamera konnte ich ja nicht abbilden - die musste ja die Fotos machen *lach*). Schnell war mir klar: So ein Riesenapparat macht mir keine Freude - viel zu viel Technik, die ich nicht verstand (und auch nicht verstehen wollte), zu schwer, zu aufwändig für schnelle Fotos im eigenen Garten.


Also griff ich wieder zu meiner kleinen Digitalkamera - sehr zum Leidwesen meines Mannes, der in technischen Dingen immer gerne "Up-to-Date" ist. Vor gut zwei Jahren hatte er schließlich eine grandiose Idee - er hat mir zum Geburtstag einfach eine Systemkamera geschenkt - nämlich diese hier - deutlich kleiner als eine Spiegelreflexkamera, aber dafür mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. Ich gebe ehrlich zu: alleine die Bedienungsanleitung hat mir die Schweißtropfen auf die Stirn getrieben... Da stand ich nun und machte meine ersten Schritte mit der neuen Kamera - natürlich alles auf "Automatik" eingestellt *lach* - und die Ergebnisse waren trotzdem richtig gut.

Ich lese immer wieder von Euch, dass Euch meine Fotos so gut gefallen - das freut mich natürlich, dahinter steckt aber nicht wirklich viel Ahnung von der Materie :-). Ich bin so eine "Aus-der-Hüfte-Fotografiererin", die mal eben schnell ein paar Fotos macht, ohne sich um Brennweiten, ISO-Einstellungen usw. zu kümmern. Unzählige Bücher habe ich in der Zwischenzeit zum Thema konsumiert, immer leicht überfordert ob der vielen technischen Fachausdrücke.


Da kam mir das Buch von Karen Meyer-Rebentisch natürlich gerade recht! Ein Buch, das sich nur der speziellen Gartenfotografie widmet - herrlich und genau richtig für mich. So war ich doch sehr gespannt, ob mich wieder nur eins dieser technisch-lastigen Bücher erwartete, die ich doch schon zur Genüge kannte. Aber: Weit gefehlt! In diesem Buch geht es natürlich auch um Kameraeinstellungen, technische Grundlagen und Fotobearbeitung, aber in erster Linie geht es darum, dem angehenden (und auch dem fortgeschrittenen) Fotografen ein "Gespür" für die Fotografie zu vermitteln, ihm ein geschultes Auge für gute Perspektiven, das Gefühl für Farben und auch Lichteinfälle zu geben und dem Leser die Möglichkeit zu bieten, mit einem einzigen Foto eine ganze Geschichte zu erzählen.  Das alles mit dem Blick auf den Garten - rund ums Jahr erzählt, denn jede Jahreszeit bietet ganz neue Motive und natürliche Gegebenheiten. Wer kennt nicht die Schwierigkeiten beim Fotografieren des unter einer dicken Schneedecke verborgenen Gartens oder inmitten der knalligen Mittagssonne - auf all diese Themen geht Karen Meyer-Rebentisch in ihrem sehr umfangreich bebilderten Buch ein. 


Unterstützung bekommt sie dabei von insgesamt vier Gastautoren, die sich alle auf ganz unterschiedliche Spezialthemen spezialisiert haben und den Leser damit noch mehr in ganz spezielle Stilrichtungen der Fotografie mitnehmen - da gibt es den Spezialisten für Fotos vom und aus dem Gartenteich, der auch ein Kapitel über Vogelfotografie im eigenen Garten geschrieben hat, die Spezialistin für Blütenaquarelle im Frühlingslicht (mein Highlight - das muss ich unbedingt noch Üben!) und ein Beitrag zum Thema "Blüten abstrakt und im Detail inszenieren". Und wer darf als Gastautor in so einem umfangreichen Buch natürlich nicht fehlen ? Richtig: die liebe Renate Waas vom Genießer-Garten-Blog, die in einem eigenen Kapitel ausführlich über die Fotografie nach Sonnenuntergang berichtet, wenn der Garten zur blauen Stunde in ein ganz zauberhaftes Licht gehüllt ist und mit Lampen und Lichterketten verschönt seinen ganz eigenen Reiz entwickelt.

Ich persönlich habe dieses Buch mit viel Freude gelesen - und das geht mir beileibe nicht bei allen Fotobüchern so *lach*. Ihr möchtet wissen, was ich für mich aus diesem Buch für eine Erkenntnis gezogen habe? Dass ich eigentlich schon ganz viel richtig mache - zumindest was das "Gefühl" fürs Fotografieren angeht - mein Blick fürs perfekte Foto wurde nochmals geschärft und verbessert (ich habe mir zwischendurch sogar die Bedienungsanleitung meiner Kamera dazugeholt, um mal so dies und das auszuprobieren - und das will schon was heißen *lach*).


Ich habe aber auch festgestellt, dass für mich persönlich am Wichtigsten ist, dass mir die Fotografiererei Spaß macht - ich bin nicht so der Typ, der seine Fotosessions bis ins kleinste Detail stundenlang vorbereitet und sich mit einem umfangreichen Equipment auf Fotosafari in den eigenen Garten begibt, um mit Reflektor und Stativ dort stundenlang auszuprobieren, ob ein Foto besser von links oder rechts aufzunehmen ist... Aber die Freude von Karen Meyer-Rebentisch an der Fotografie, die ist ganz klar übergesprungen und hat mich darin bestätigt, dass man mit seinen Bildern wunderschöne Geschichten erzählen kann, die dem Betrachter das Herz aufgehen lassen - und das ist doch das Wichtigste, oder?

Da ich ja bemerkt habe, dass Euch die Interviews mit den jeweiligen Buchautoren so gut gefallen, habe ich natürlich auch die liebe Karen um ein kleines Statement gebeten und sie war so nett und hat mir einige neugierige Fragen zum Buch und zu ihrer Berufung beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!


Frage: Liebe Karen, die Idee mit den Gastbeiträgen finde ich richtig gelungen. Wie hast Du die für die einzelnen Fachthemen passenden Gastautoren denn gefunden? Und: Waren gleich alle Feuer und Flamme, über ihr Fachgebiet schreiben zu dürfen?


Zwei Gastautorinnen kenne ich bereits länger durch meine Mitgliedschaft im Forum garten-pur.de. Dort gibt es ein Unterforum Fotografie, in dem wir uns schon seit Jahren austauschen. Und daher weiß ich, dass Birgit Hübner es zu einer großen Meisterschaft bei der Fotografie von Blüten gebracht hat, die wie gemalt wirken. Sie hat sofort zugesagt, als ich sie gefragt habe, ob sie bei meinem Buch mitmachen möchte. Und Renate Waas habe ich gebeten, sich mit ihren Fotos zu beteiligen, die Gärten in der Dämmerung bzw. während der Blauen Stunde zeigen. Es gibt nur wenige, die diese Stimmung so faszinierend schön einfangen können, wie es ihr gelingt. Auch Renate hatte gleich Lust, mit dabei zu sein. Die beiden anderen Gastautoren - Cora Banek und Christoph Robiller - hat mein Lektor vorgeschlagen, sie haben bereits eigene Titel im dpunkt Verlag veröffentlicht. Man kann nicht alles selbst gleichermaßen gut können, und so bin ich sehr froh darüber, mit den Gastautoren fotografische Stile und Themen im Buch zu haben, die ich selbst nicht so perfekt hätte vorstellen können.


Frage: Mich persönlich haben ja die Gastbeiträge von Birgit Hübner (Blütenaquarelle im Frühlingslicht) und von Cora Banek (Blüten abstrakt und im Detail inszenieren) besonders angesprochen - so viel Zartheit und Transparenz spricht aus diesen Bildern - einfach unglaublich. Was sind denn Deine ganz persönlichen Favoriten beim Fotografieren? Gibt es Fotostile, bei denen Dein Herz aufgeht?

Meine größte Leidenschaft gilt der Erntefotografie. Ich baue seit vielen Jahren Obst und Gemüse an und bin natürlich stolz, wenn ich eine gute Ernte habe. So macht es mir großen Spaß, die Ernte zu appetitlichen Stillleben zu arrangieren. Dabei versuche ich möglichst wenig zusätzliche Dekoration dazu zu nehmen, sondern das Obst und Gemüse so zu präsentieren, dass die Ästhetik der natürlichen Farben und Formen zur Geltung kommt. Manchmal nehme ich auch Hände mit aufs Bild, damit erzähle ich dann schon eine kleine Geschichte von der Gartenarbeit.



Frage: Bei mir liegt das Gärtnern und die damit verbundene tiefe Liebe zur Natur ganz klar in den Genen - schon meine Oma und meine Mutter kenne ich praktisch nur mit Harke bewaffnet inmitten ihrer Blumenpracht. Hast Du das "Fotografen-Gen" auch über die Nabelschnur eingesogen?

Nicht ganz, ich habe das Fotografieren als Jugendliche für mich entdeckt. Bis dahin hatte ich viel gemalt und gezeichnet. Aber eigentlich war ich zu ungeduldig dafür. Das Fotografieren passte dann besser für mich. Damals hatte ich ein kleines Schwarz-Weiß-Labor im Keller und habe viele Experimente sowohl bei der Aufnahme wie bei der späteren Entwickung gemacht. Vor acht Jahren habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Gleich nach der Aufnahme das Ergebnis sehen zu können, hat bei mir nochmal einen ganz großen Lernprozess ermöglicht. Ich habe mir das Ergebnis auf dem Display angeguckt und überlegt, was ich noch ändern oder verbessern will. Mein Lieblingsspruch ist: „Wichtig ist nicht, besser zu sein als andere. Wichtig ist, besser zu sein, als du gestern warst."






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"Mein wunderbarer Küchengarten"
von Caroline und Anne Ronnefeldt


In meinem kleinen Näh- und Bastelzimmer - natürlich alles in rosa - findet man auch viele kleinere und größere Notizheftchen mit den wunderschönsten Einbänden. Was diese Heftchen gemeinsam haben? Sie sind alle unbenutzt *lach*! Ich kann an diesen kleinen Kostbarkeiten einfach nicht vorbeigehen - sie scheinen mir immer direkt in die Tasche zu hüpfen. In meinen Gedanken beschreibe ich diese Heftchen natürlich alle sorgsam - mit all den Kleinigkeiten, die in meinem Garten so vonstatten gehen. Das ist zumindest immer der Plan....

Für jedes Gartenjahr ein neues Lieblingsheftchen - mit kleinen Notizen zu Blüte und Wachstum, zu Düngezeiten, Ausfällen, Aussaatterminen usw. - dazwischen kleine gepresste Blüten und Fotos von besonderen Momenten - hach, es könnte so schön sein! Wenn, ja wenn mir nicht immer wieder meine eigene Faulheit dazwischenkommen würde *lach*.

Was das alles mit meiner heutigen Buchvorstellung zu tun hat (auf die ich mich übrigens ganz besonders gefreut habe)? Das heutige Buch ist für mich praktisch ein kleiner Ersatz für meine eigenen Unzulänglichkeiten. Schon der Einband sieht so aus, wie ich mir mein persönliches Garten-Tagebuch vorstellen würde.


Und erst der Inhalt! Caroline Ronnefeldt hat mit ihrem zweiten Buch mal wieder genau ins verträumte Gärtnerherz einer jeden Blumenenthusiastin getroffen. Mit "Mein wunderbarer Küchengarten" ist es ihr - gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Vater - gelungen, den Leser in die wundersame Welt des Gärtnerns zu entführen. Ein Buch voller kleiner Kostbarkeiten - die Texte liebevoll von ihrer Mutter geschrieben, die Fotos von ihrem Vater beigesteuert und dann diese wunderbaren Illustrationen - wahre Kunstwerke, die Caroline da geschaffen hat!



Alles zusammen ergibt ein traumhaftes Gesamtkunstwerk der besonderen Art - eben ein bisschen wie ein selbstgeschriebenes Gartentagebuch. Denn auf jeder Seite erwarten einen kleine Überraschungen, die es zu entdecken gilt - Notizen auf scheinbar herausgerissenen Papierresten, wunderbare Gedichte, die aussehen, als wären sie mit einer alten Schreibmaschine liebevoll aufs Papier gebracht worden. Und zwischen all dem immer wieder die detailgetreuesten Zeichnungen von Gemüsen und Kräutern, die man sich nur vorstellen kann. Ergänzt wird das Ganze mit Fotos aus dem Garten der Mutter - einer leidenschaftlichen Gärtnerin, die auf ein ganzes Leben voller Gartenerfahrungen zurückblicken kann.


Eine Reise durch ein komplettes Gartenjahr im heimischen Küchengarten - ergänzt mit vielen nützlichen Informationen wie z. B. der Geschichte des Nutzgartens, Informationen über essbare Blüten, Tipps zum richtigen Gießen, wunderbaren Rezepten und ergänzt mit historischen Hintergründen zu Marmeladen und Co. - hach, ich könnte noch ewig so weiterschwärmen!

Ein Buch, dass man am Ende eines arbeitsreichen Gartentages mit auf den Gartenstuhl nimmt, die Füße entspannt hochgelegt und mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht ob der ganzen erledigten Arbeiten. Dazu ein gutes Tässchen Tee und dann unter dem Zwitschern der Vögel und dem Rauschen der Blätter ein Eintauchen in diese ganz eigene Welt des Küchengartens mit all seinen Facetten. Herrlich!



Mich hat das Buch übrigens so sehr inspiriert, dass ich mir in diesem Jahr meinen eigenen kleinen Küchengarten schaffen wollte. Und so konnte ich es nach der Lektüre gar nicht abwarten, endlich all meine Weidenkörbe und unbenutzten Pflanzgefäße mit Gemüse und Co. zu bepflanzen.  Eine wahre Freude, all die kleinen Pflänzchen seitdem beim Wachsen zu beobachten! 



Schon bei meiner letzten Buchverlosung habe ich Euch ja mit einem kleinen Interview mit dem Autor überrascht. Da es bei Euch so gut angekommen ist, habe ich auch die liebe Caroline um ein kurzes Interview gebeten - und sie war nur allzu gerne bereit, mir meine neugierigen Fragen zu beanworten. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen:



Liebe Caroline, wolltest Du schon immer Illustratorin werden? Wann hast Du gemerkt, dass Du ein besonderes Talent fürs Zeichnen hast?
Ja, dass ich das Zeichnen (und mittlerweile auch ein bissl das Schreiben) zum Beruf gemacht habe, beruht sozusagen auf einem, sich seit der Kindheit anbahnenden, fließenden Übergang von einer Passion zur professionellen Beschäftigung.
Wobei ich da vorgeprägt bin: so einige in unserer Familie haben künstlerische Ausbildungen (Mutter, Schwester, Tante, Onkel - fast alle auf der Folkwangschule in Essen) Also war bei uns "von klein auf" das Zeichnen und Malen und überhaupt die Beschäftigung mit Kunst groß geschrieben. So, wie möglicherweise in einem Ärztehaushalt sich die nächste Generation auch wieder mit Medizin beschäftigt, war das bei uns eben mit den kreativen Berufen.

Ich habe eigentlich immer gemalt - schon als Kind - und immerzu gelesen. Bücher sind (m)ein Lebensthema; ich lese nach wie vor in jeder freien Minute und sammele auch bibliophile Ausgaben, wie z.B. englische Kinderbücher, die oft besonders schön illustriert sind. 
Lange konnte ich mich dann nicht zwischen der Zeichnerei und dem Schreiben entscheiden und habe deshalb, vor dem Illustrationsstudium, ersteinmal Kunstgeschichte in München studiert (Schwerpunkt "Englischer Landschaftsgarten des 18.Jahrhunderts"). Wovon ich noch heute sehr profitiere: man hat für immer ein wunderbares Hintergrundwissen und ein umfangreiches Bilderarchiv im Kopf.




Ich finde ja die Idee ganz besonders reizvoll und interessant, dass Du Deine beiden Bücher zusammen mit Deinen Eltern geschrieben hast. Du die Zeichnungen, Deine Mutter die Texte und Dein Vater die Fotos... so eine schöne Kooperation! Wie seid Ihr überhaupt auf die Idee gekommen und hat es zwischendurch auch mal "dicke Luft" gegeben?
Vor obigem Hintergrund war es natürlich ein ganz wunderbares Projekt, gemeinsam mit meinen Eltern, die mich immer gefördert und unterstützt haben (und das ist bei freien und künstlerischen Berufen mitunter lebenswichtig), dass wir also zu dritt die Gartenbücher erdacht, geschrieben, gezeichnet und fotographiert haben - (und sogar "gekocht", denn die Rezepte stammen alle von meiner Mutter ;-)))

In den Büchern konnte ich mein theoretisches Wissen und meine Freude am Schreiben nutzbringend anwenden, während meine Mutter, als die echte Gärtnerin in der Familie ihre weitreichende praktische Erfahrung beisteuerte (ohne sie hätte ich die Bücher gar nicht so schreiben können).
Just als die Idee aufkam, zauberte meine Mutter nämlich plötzlich ihr eigenes Gartentagebuch aus dem Schrank und fragte ganz bescheiden, ob man das vielleicht auszugsweise verwenden könnte. Ich finde ihre authentischen Aufzeichnungen im Laufe der Jahreszeiten eine ganz wunderbare Quelle und der Verlag sah das zum Glück ähnlich. Außerdem war mir ihr umfangreiches Wissen über solch sperrige Themen wie z.B. Kompost, Dreifelderwirtschaft, Aussaat etc. ein unverzichtbarer und noch dazu in der Praxis erprobter Erfahrungsschatz.  Mein Vater fotographiert günstigerweise ohnehin den ganzen Tag und hat ein sehr gutes Auge für schöne Stimmungen und atmosphärische Details.

Voilà, das ließ sich also alles mühelos verbinden und mit das Schönste am Schaffensprozeß war anschließend das Illustrieren direkt am Ort des Geschehens: nachdem wir das fertige Manuskript abgegeben und es vom Verlag für gut befunden war, habe ich mich einfach in den schönen alten Bauerngarten gesetzt und klassisch meine Modelle en plein air gezeichnet: vom Johannisbeerzweig, über die Äpfel am Baum, bis zu Biene, Blumen und Gemüse. Ein schöner Lohn und pure Entspannung nach all der Kopfarbeit ;-)))

Und was wirklich lustig ist und schon Bände spricht:
"dicke Luft" gab es eigentlich nur dann, wenn ich (an akademisches Arbeiten und konzentriertes Schreiben gewöhnt) mit meiner Mutter ausgemacht hatte, z.B. an einem Vormittag Thema XY intensiv zu bearbeiten und ins Reine zu schreiben. Da konnte es dann eben sein, dass - kaum hatte man ihr den Rücken zugewendet - die Gärtnerin flugs vom Schreibtisch in den Garten entwischt war, weil es da Dringenderes zu tun gab. Recht hatte sie, denn der Garten verlangt ganzen Einsatz (Stichwort "Gießen"), soll er schön sein.  Ich aber saß da und wunderte mich ein wenig verdrossen, wo denn schon wieder meine Co-Autorin geblieben war, ganz so, wie ich es im Küchengarten auf Seite 9 beschreibe.

Als wir dann diese Sitzungen auf den Abend verlegt haben, herrschte sofort wieder schönste Harmonie. Mein Vater war da ein ruhig vermittelnder Mediator inmitten der aufgeregten Damen ;-)))) Meine Erkenntnis: man kann und darf die wahren Gärtner eben nicht von ihrer Passion abhalten.....;-)) 



Die spannendste Frage überhaupt: Gibt es vielleicht schon Pläne für ein drittes gemeinsames Buch? Dürfen wir uns schon auf Neuigkeiten aus dem Hause Ronnefeldt freuen....?

Last, not least: es gibt da in der Tat ein neues Projekt, das aber noch in den Kinderschuhen steckt.
Wobei wir es zunächst gar nicht so einfach fanden, ein weiteres Gartenthema zu finden, was nicht schon x-mal beackert worden ist und noch dazu wieder die Möglichkeit zu literarischen und historischen Querverbindungen eröffnet. Der Arbeitstitel ist zunächst "Geheimnisse aus dem Zaubergarten - Altes Wissen über Blumen, Bäume und Kräuter" 
Das könnte man dann wieder in der bewährten Arbeitsteilung entwickeln. Und wie immer bedeutet so ein Buchprojekt eine Art Reise durch Themen, Erfahrungen, Bilderwelten, bei der man im Vorfeld noch gar nicht genau weiß, wo man überall "Station" machen wird. 
(Übrigens hatte ich auch eine Monographie vorgeschlagen "Der Apfel - Hommage an eine paradiesische Frucht", aber so etwas "Entlegenes" geht wohl nur in England ;-)))))




Liebe Caroline, vielen herzlichen Dank für Deine wunderbaren Ausführungen, es war mir eine Ehre!


Eine kurze Info von mir noch: die Samentütchen, die Ihr auf meinen Fotos entdecken könnt, habe ich übrigens nicht käuflich erstanden - sie wurden mir beim letzten Karnevalsumzug entgegengeworfen! Habt Ihr sowas schon mal erlebt? Also Kamelle und andere Süßigkeiten waren mir ja geläufig, aber Samentütchen *lach*? Egal, mein Gärtnerherz hat es gefreut....



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"New German Style"
von Georg Möller und Till Hofmann



Natürlich gibt es für den leidenschaftlichen Hobbygärtner nichts Schöneres, als stundenlang im eigenen grünen Reich zu werkeln, die Hände in der Erde, das Gesäß Richtung Himmel gestreckt. Aber sind wir doch mal ehrlich: Uns alle hat doch zwischendurch schon mal die Unlust gepackt, wenn mal wieder alle Funkien von Schnecken zerfressen waren, das Unkraut sich unbarmherzig seinen Weg durch unsere mühsam gepflanzten Stauden gesucht hat und wir trotz regelmäßiger Rundgänge mit schweren Wasserkannen erkennen mussten, dass sich die geliebten Hortensien eben doch nicht so wirklich wohl mitten in der prallen Sonne fühlen...

Da kommt doch die neue Pflegeleicht-Revolution für den Garten wie gerufen! Denn nichts anderes bedeutet es, wenn man seinen Garten im "New German Style" angelegt hat ... hört sich toll an, oder? Ist es auch! Aber worum geht es denn genau beim "New German Style" (außer, dass wir ein klein wenig stolz sind, das wir neben den erfolgreich gärtnernden Engländern auch endlich mal einen eigenen "Garden-Style" vorzuweisen haben *lach*)?




Beim Gärtnern im New German Style geht es darum, Pflanzen so zu verwenden, dass ihre natürlichen Ansprüche erfüllt werden. Aus diesem standortgerechten Einsatz ergibt sich, dass diese Gestaltungen besonders pflegeleicht sind: ein selbsterhaltendes System von Pflanzengemeinschaften, die sich aussäen und selbst regenerieren - vom Gärtner lediglich behutsam gesteuert!

Vorbei die Zeit aufwändiger Mixed Borders, wo Pflanzen aus den unterschiedlichsten Vegetationszonen zusammengepfercht werden, die eigentlich ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Vorbei die Zeit des ständigen Gießens, des permanenten Erneuerns und Austauschens von Pflanzen, weil Licht, Nährstoffe und Wasserzufuhr nicht ausgereicht haben.


Ich muss gestehen, nach der Lektüre des Buches "New German Style - Gartendesign - naturnah und pflegeleicht" von Georg Möller und Till Hofmann aus dem blv-Verlag war ich selbst versucht, mich erst direkt in meine Gummistiefel und dann in die komplette Umgestaltung meines Gartens zu stürzen *lach*. Den Autoren gelingt es wahrlich bravourös, in Wort und Bild (die Fotos sind von Gary Rogers - ein Name, der für wahre Fotogenüsse steht) eine ganz neue Gartenwelt entstehen zu lassen. Sie zeigen anhand von neun beeindruckenden Privatgärten, wie es gelingen kann, kostengünstige, langlebige und ästhetische Pflanzungen zu schaffen,  die Haus, Garten und umgebende Landschaft in eine harmonische Einheit verwandeln. Die Strukturen der vorgestellten Gärten sind vorrangig formal, minimalistisch und puristisch. Neben den überlegt verwendeten Gehölzen und Stauden stehen Gräser im Mittelpunkt der Gestaltungen.


Natürlich haben wir uns alle im Laufe der Jahrzehnte an unsere gemütlichen Landhausgärten mit üppiger Farbigkeit und bauschenden Rosenwolken gewöhnt, ebenso schön kann aber auch die reduziertere und damit pflegeleichtere Verwendung des New German Style sein. Besonders beeindruckt hat mich persönlich die Geschichte der Eheleute Putzker, zu dessen Haus beim Einzug im Jahr 1994 ganz selbstverständlich ein schöner Garten gehörte, mit Rosen und den dazu passenden Begleitstauden. Der wöchentliche Pflegeaufwand von 8 Stunden wurde jahrelang durch einen Gärtner übernommen, da das beruflich stark eingespannte Ehepaar selbst dafür keine Zeit fand. Sie empfanden die herandrängende üppige Bepflanzung im Laufe der Jahre immer mehr als belastend und suchten eigentlich nach einem Zufluchtsort, der mit seinen formalen und puristischen Strukturen zu ihrer ganz persönlichen Ruhe-Oase werden sollte. Und so ließen sie im Jahr 2011 durch das kreative Team um Thomas Heumann ihren Traum eines modernen, pflegeleichten Refugiums wahr werden, das Spannung und Großzügigkeit vermittelt - und das auf einer relativ kleinen Fläche von nur etwa 600 qm! So kann ein "Traumgarten" also auch aussehen...

Der neue Garten der Eheleute Putzker

Der neue Garten der Eheleute Putzker
Beim Lesen des Buches ist mir aufgefallen, mit welcher wunderbaren Leichtigkeit es den Autoren gelingt, die Eindrücke und Erlebnisse, die sie in den besuchten Gärten gemacht haben, in Worte zu fassen und dem Leser den Eindruck zu vermitteln, er würde selbst gerade durch die im Winde  wogenden Gräser schreiten und all die Düfte und Empfindungen hautnah erleben. Ein wahrer Lesegenuss!

Umso mehr freut es mich, dass sich Georg Möller, einer der Autoren, bereiterklärt hat, mir einige Fragen zu seinem Buch zu beantworten! Er selbst ist natürlich ebenfalls leidenschaftlicher Gärtner, besucht doch mal seine Homepage und seht Euch seinen beeindruckenden Garten an. 


Lieber Georg, auf Ihrer Recherchereise für Ihr Buch haben Sie ja viele außergewöhnliche und sehr moderne Gärten im New German Style kennenlernen dürfen. Wird sich zukünftig Ihr eigener Gartenstil in diese Richtung verändern? Haben Sie Anregungen mitgenommen, die Sie in Ihrem eigenen Gartenreich verwirklichen wollen?

Georg Möller:
Wenn, nach reichlich konzeptioneller Arbeit, eine Vorauswahl für ein Buchprojekt getroffen wurde ist die Recherchereise durchaus eine der spannendsten Aufgaben in der Entstehungsgeschichte eines Buches. Mein Anspruch ist es alle Gärten (und deren Besitzer) über die ich schreibe persönlich zu besuchen, um den Geist des Ortes und die Intention der Besitzer/in zu erspüren. Nach meiner Auffassung ist dies zwar ein nicht zu unterschätzender zeitlicher Aufwand, ein Luxus der sich jedoch lohnt und die Grundlage für authentische Texte ist – meist basieren die Publikationen „nur“ auf Telefoninterviews. Für den „New German Style“ waren es beispielhaft in der Tat sehr moderne, außergewöhnliche Gärten, in denen die klaren Formen der Architektur mit standortgerechten, nach Lebensbereichen selektierten und (hinsichtlich der Anzahl der Arten) reduzierten Pflanzengemeinschaften korrespondieren; auch strukturgebende Gehölze spielen eine tragende Rolle.

Beeindruckende und inspirierende Begegnungen hinterlassen natürlich Spuren! Da ich außerdem ein Freund des experimentellen Gärtnerns bin, ziehen solche Bilder nie unreflektiert an mir vorbei. Und ja, der eigene Stadtgarten bewegt sich auf den „neuen“ Style zu und wird durch anregende Impulse aufgefrischt! Konkret habe ich im letzten Herbst der schon lange gehegten Liebe für Gräser ein eigenes Beet in exponierter Südlage gewidmet – nur Gestreiftes Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Avalanche') und imposante Lauch-Kugeln (Allium 'Globemaster') satt.


Sehen Sie Möglichkeiten, den New German Style auch in bestehende Gärten zu integrieren, die eigentlich schon fertig geplant sind und die eher im klassischen Stil gehalten sind? Oder ist der New German Style mehr etwas für neu angelegte Gärten hinter modernen Neubauten?

Georg Möller:
Diese Möglichkeiten sehe ich unbestritten. Denn auch ein durchdacht geplanter und eingewachsener Garten ist ja kein statisches Gemälde, das unverändert erhalten bleibt – ist vielmehr natürlichen Umwelteinflüssen, wie z.B. dem Klimawandel, ausgesetzt. Daraus resultieren schon Veränderung und Weiterentwicklung, die jedoch der ursprünglichen Konzeptions-Idee nicht untreu werden müssen. Eine gelungene Gestaltung lebt von Gegensätzen: Formaler Rahmen in klassisch, geometrischer Raumaufteilung und informeller Bepflanzung. Oder die Kombination von einer modernen und reduzierten Formensprache der Gebäude-Architektur mit lebhaften, üppigen und natürlich wirkenden Pflanzengemeinschaften, wie es die Gartenporträts des „New German Style“ im Buch eindrücklich zeigen. 

Gerade diese Kontraste sind es, die sich gegenseitig befruchten und jedem Garten die gewünschte Ruhe und harmonische Strahlkraft verleihen. Der NGS ist da durchaus ein integrativer Stil. Pflanzen Sie entlang der Grundstücksgrenze ein Band aus hohem Chinaschilf (Miscanthus sinensis 'Gracillimus', 'Giganteus'), im Herbst noch mit dem Geschenk einer attraktiven Blüte und pflegeleichter als eine formierte Hecke aus Buche oder Eibe; Miscanthus bietet gleichfalls den gewünschten Sichtschutz und wirkt dabei weniger streng. Oder beschränken Sie sich bei der Bepflanzung auf wenige Arten, diese dann jedoch in Masse; im Ergebnis hat Ihr Garten eine ganz neue, individuelle Ausstrahlung mit prägnanten Anklängen an den NGS. 


Häufig bekommen wir in den gängigen Gartenzeitungen ja von der klassischen Aufteilung bei Eheleuten, die sich gemeinsam einen Garten teilen, zu lesen: Er kümmert sich um die Rasenpflege und alle baulichen Maßnahmen und sie ist für den kreativen Teil, die Pflanzenauswahl, Pflege der Beete und die Dekorationen zuständig. Sie als Autor des ebenfalls sehr erfolgreichen Buches „Garten-Welten - Männer und ihre grüne Leidenschaft“ und als selbst gärtnernder Mann müssten es doch eigentlich genau wissen: Gärtnern Männer wirklich anders, wenn sie sich die Gartenpflege nicht mit einer Frau teilen müssen, sondern ganz allein für ihr Gartenreich zuständig sind?

Georg Möller:
Diese in den Medien und Gartenmagazinen oft propagierte klassische Aufgabenverteilung ist m.E. suggestiv, nicht objektiv, denn schöne Gärten sind ganz sicher nicht geschlechtsspezifisch. Wenn, dann liegt es wohl daran, dass bei gärtnernden Ehepaaren der Mann ganz einfach weniger Interesse am Garten und seiner Gestaltung hat – von der erforderlichen Leidenschaft ganz zu schweigen; da bleibt dann eben für IHN nur noch das Rasenmähen und andere grobmotorische Arbeiten. Die Unterschiede beim Gärtnern sind der Individualität des Themas an sich geschuldet. Ich kenne auch FRAUEN, die Mauern setzten, Hecken schneiden und mit Hingabe Pflanzlöcher buddeln, dass auch MÄNNER durchaus mit Leidenschaft und Empathie gärtnern können und Ästhetik sowie Feingeist nicht ausschließlich dem weiblichen Geschlecht vorbehalten sind, beweise ich in meinem Inspirations-Buch „Garten-Welten“ beispielhaft an vielen ideenreichen Gärten. 

Mein Fazit: In der Garten-Welt – übrigens wie im Leben überhaupt – geht es generell mehr um Leidenschaft, Hingabe und Zuwendung, weniger um Mann oder Frau!


Lieber Georg, vielen lieben Dank, dass Sie sich so ausgiebig Zeit genommen haben, um meine Fragen zu beantworten.



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"Gärten des Jahres"
von Cassian Schmidt und Konstanze Neubauer

Wie sehen eigentlich Gärten aus, die nicht unter den Händen von Hobbygärtnern entstanden sind? Wie sehen Gärten aus, die von ausgebildeten Landschaftsgärtnern, Gartenarchitekten und Betrieben des Garten- und Landschaftsbaues entwickelt und umgesetzt wurden?


Wenn Ihr einen Einblick in eben diese Gärten erhaschen wollt, dann ist das Buch "Gärten des Jahres" von Cassian Schmidt und Konstanze Neubauer genau richtig für Euch. Erstmalig wurden im vergangenen Jahr über 150 Gartenprojekte von eben diesen Gartenprofis anlässlich eines Wettbewerbes eingereicht, der in 2015 vom Callwey-Verlag und mehreren Partnern - darunter Mein schöner Garten - ausgelobt wurde.


Es gab bei der Ausschreibung keinerlei Vorschriften hinsichtlich der Größe, der Lage oder des Stils der geplanten Gärten und so kam eine große Vielzahl der unterschiedlichsten Gartentypen in die Lostrommel - allen eins gemeinsam: Sie sind von wirklichen Gartenprofis angelegt worden.


In diesem wirklich umfangreichen Werk - ein richtig "dicker Wälzer" *lach* - sind 50 der schönsten Privatgärten mit wunderschönen Farbfotos und detaillierten Plänen aus diesem Wettbewerb versammelt - eine große Palette an unterschiedlichsten Gartentypen.


Da gibt es den pflanzenreichen, vielseitigen Cottagegarten, den formalen Garten mit grüner Architektur, den minimalistischen und den modernen, architektonischen Garten ebenso wie den natürlich-landschaftlichen Garten und auch den intimen Gartenhof und kleinen Stadtgarten. So unterschiedlich die Gartenbesitzer sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Gärten aus. Da sind riesige Parks zu bewundern, die sich um prachtvolle Villen ergießen aber eben auch kleine, heimelige Privatgärten, wie wir sie in der Nachbarschaft finden könnten.


Die ausführlichen Reportagen bieten einen Einblick in sehr persönliche Gartenwelten und zeugen vom großen Einfühlungsvermögen der Planer und dem handwerklichen Geschick der Gartenbauer, die sich solch individuellen Traumgärten einfallen ließen.


Ich habe Euch meine persönlich liebsten Gartenschätze aus diesem riesigen Fundus an Gartenprojekten herausgesucht - es gibt aber noch so viel mehr zu entdecken! Dieses Buch lässt das Herz jedes Gärtners höherschlagen, wenn auch sicherlich das finanzielle Budget vieler der vorgestellten Gärten den Rahmen des "normalen" Gartenbesitzers sprengen würde. Aber gerade das macht es ja so interessant - zu sehen, wie es die wirklichen Profis machen und dann seine ganz eigenen Ideen daraus zu ziehen und im Kleinen im eigenen Garten umzusetzen. Und dafür ist dieses prachtvolle Werk sicherlich mehr als gut geeignet.












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"Romantische Gartenreisen in England"
von Anja Birne

Als ich im vergangenen Herbst die Neuerscheinungsliste für das kommende Frühjahr des Callwey-Verlages erhielt, stach mir sofort ein Buch ins Auge, das mich an all meine wahren Gartenträume erinnerte, die sich über Jahre in meinem Gärtnerherz eingeschlossen haben: Eine Reise in das Land der Gartenenthusiasten schlechthin: Nach England!


Bislang ließ sich eine solche Reise für mich leider noch nicht verwirklichen - aber in Gedanken reisen kann manchmal auch schon helfen, um sich einen Traum zu erfüllen. Natürlich kenne ich viele - sehr viele - der berühmten Gärten in England aus Zeitungen, Büchern und Gartensendungen und bin in Gedanken schon oftmals durch sie hindurchgewandert. In diesem Buch aber hat Anja Birne eine wahre Gartenexplosion für den Englandliebhaber und Gartenfetischisten zusammengetragen! 


Sechs komplette Gartentouren durch ingesamt 42 berühmte und weniger berühmte Gärten hat sie zusammengestellt und mit tollen Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten versehen - sie hat halt aus dem Nähkästchen geplaudert, denn bereits seit 1994 leitet die begeisterte Garten- und Pflanzenliebhaberin und gelernte Gärtnerin Gartenreisen u. a. nach England. Dort kennt sie sich natürlich aus, wie in ihrer eigenen Westentasche und lässt den Leser gerne und nur zu willig an all den wunderschönen Eindrücken teilhaben, die unser Gärtnerherz höher schlagen lassen.


Die in dem Buch "Romantische Gartenreisen in England" vorgestellten sechs Gartentouren führen in die schönsten Landschaften Englands: Kent & Sussex, East & West Sussex, Hampshire, die Cotswolds, Somerset und natürlich nach Cornwall!
In insgesamt 42 kleinen und größeren Gartenreportagen erzählt sie uns die lange und spannende Geschichte der englischen Gärten und zeigt dabei natürlich die großen, klassischen Gärten der Gartenepochen, aber auch weniger bekannte, private Gärten.


Mit Hilfe der einzelnen Gartentouren können sich Reisende ihre ganz eigene "Traumroute" zusammenstellen und planen - oder eben, wie ich, gemütlich zuhause auf dem Sessel sitzen und sich bei einer Tasse Earl Grey einen kuscheligen Gartennachmittag gönnen und gedanklich im legendären "White Garden" von Sissinghurst lustwandeln. Und damit man so richtig ins Schwärmen gerät, hat Anja Birne ausführliche Informationen mit stimmungsvollen Fotos renommierter Gartenfotografen kombiniert. 


Dazu kommt ein prall gefüllter Sack an Tipps zu Sehenswürdigkeiten in der jeweiligen Region, Wandermöglichkeiten, Adressen zu empfehlenswerten B & B's, Country Hotels und Tearooms.
Ihr merkt, dieses Buch bietet ein "Rund-um-sorglos-Paket" für den echten England-Garten-Fan oder den, der es noch werden will. Als krönenden Abschluss gibt es dann noch 30 wunderbare Rezepte für köstliche Kuchen und Snacks zum Afternoon-Tea, die die Wartezeit bis zum nächsten Urlaub im Mutterland des Gärtnerns verkürzen dürften.


Ich habe jedenfalls einen rumdum gelungenen Nachmittag mit dieser köstlichen Lektüre verbracht und mich schon mal auf meine eigene Gartenarbeit in diesem Jahr eingestimmt. An manchen Stellen hätte man sich fast noch mehr Bilder zu den einzelnen Gärten gewünscht - bei dieser riesigen Auswahl an Gärten aber sicherlich ein schwieriges Unterfangen, denn wir wollen das Gewicht des Buches beim Lesen natürlich auch noch stemmen können, oder *lach*?


Mein Fazit:
Ein tolles Schmökerbuch für Gartenliebhaber, ob mit oder ohne "Englanderfahrung". Ich bin mir sicher, dass selbst vielgereiste Englandfans aus diesem Buch noch tolle Geheimtipps entnehmen können, um ihren nächsten Englandaufenthalt noch inspirierender zu gestalten.









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"Faszination Grüne Gärten"
von Christel Hasselhorst

Wenn ich über meinen "Traumgarten" nachdenke, dann habe ich fast immer das Bild von bunten Sommerblumen im Kopf, die sich landhausmäßig im Winde wiegen - bauschende Rosensträucher voller Blüten und Knospen, Lavendelbüsche, wie man sie sonst nur in der Provence sehen würde.

Die Wirklichkeit sieht aber dann eben doch anders aus: Ein hauptsächlich im Schatten liegender Garten wird nie das bunte Sommerblüten-Orchester hervorbringen oder mit einem üppig blühenden und gedeihenden Gemüsegarten aufwarten.

Damit habe ich mich schon lange abgefunden und bin inzwischen auch sehr glücklich mit meinem kleinen - eher grünen - Reich. Auch hier bieten sich viele tolle Chancen, mit unterschiedlichen Grüntönen eine faszinierende Vielfalt zu gestalten. Umso erfreuter war ich, als ich von einem neuen Buch las, das sich genau mit diesem Thema befasst: nämlich mit grünen Gärten.

Und so freue ich mich heute besonders, dass ich Euch das folgende Buch näher vorstellen darf. Viele Fotos vom Buch habe ich Euch mitgebracht, vermischt mit Aufnahmen aus meinem eigenen Garten, die zeigen, wie aufregend und besonders auch rein grüne Gartenecken sein können.

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Fotos von Marion Nickig


Die erfolgreiche Gartenbuchautorin Christa Hasselhorst hat in "Faszination Grüne Gärten" zusammen mit der bekannten Gartentotografin Marion Nickig eine grüne Collage der sehenswertesten Privatgärten zusammengestellt, die alle eins gemeinsam haben: Sie bezaubern durch ihre Schlichtheit und lassen uns einzigartige Einblicke in das Trendthema "Grüne Gärten" nehmen.

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nicking


Insgesamt 18 private Gartenbesitzer gewähren uns Einblick in ihre wunderschönen Gartenoasen. 

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig

Natürlich hat man im Laufe der letzten Jahre viele private Gärten in den schönsten Gartenbüchern bewundern können, aber diese hier zeichnen sich durch ein ganz besonderes Merkmal aus: Sie brauchen keine bunten und lauten Farben, um einen bleibenden Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen.

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig

Keine Farbe lenkt das Auge ab. Hier wird mit Formen und den verschiedensten Grüntönen ein grüner Teppich der guten Laune gewebt! Funkien, Farne, Moose, Gräser ... sie alle finden sich hier zusammen und lassen facettenreiche grüne Oasen entstehen, die beim Betrachter ein stilles und angenehmes Gefühl der Ruhe hinterlassen.

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig


Alle Gärten werden ausführlich mit exklusivem Bildmaterial von Marion Nickig sowie mit einheitlich gezeichneten Grundrissplänen dargestellt. 

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Fotos von Marion Nickig

Die Reise durch die grünen Gartenträume gelingt famos und lässt den Leser immer wieder seufzend innehalte - manchmal bedarf es so wenig, um so viel auszusagen!

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig

Aber nicht nur die umfassenden Einblicke in die faszinierenden Gärten lassen dieses Buch zu einem kleinen Kunstwerk werden. Wer sich nach der Lektüre nun kaum noch zügeln kann, sein bislang kunterbuntes Gartenreich in einen Traum aus Grün zu verwandeln, für den bietet das Buch zusätzlich eine tolle Übersicht über die 50 schönsten Grünpflanzen, die alle umfassend erläutert werden und so zum Umgestalten einladen.

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig

Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Foto von Marion Nickig
Und die passionierten Hobbygärtner unter uns wissen natürlich, dass so ein rein grünes Reich deutlich weniger Arbeit macht, als eine bunte Oase, die ständig beschnippelt, gestutzt und ausgeputzt werden muss. Hier kann man sein Gartenreich auch noch genießen und seinen Blick geruhsam von der Gartenliege aus über seine grüne Artenvielfalt schweifen lassen.


Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Fotos von Marion Nickig


Auszug aus "Faszination Grüne Gärten"
Fotos von Marion Nickig




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"Kreative Pflanzideen - Originelle Gefäße und Arrangements für ein grünes Zuhause"



Diesmal habe ich ein besonderes Schmankerl für alle diejenigen, die sich gerne kreativ mit Blumen austoben und auch mal ungewöhnliche Pflanzobjekte in Betracht ziehen, um ihre Wohnung, ihr Haus oder ihre Terrasse zu verschönern. Denn dann seid Ihr mit dem Buch "Kreative Pflanzideen - Originelle Gefäße und Arrangements für ein grünes Zuhause" aus dem Dorling Kindersley Verlag genau richtig beraten!


Auf prall gefüllten 256 Seiten werdet Ihr ein wahres Feuerwerk an ungewöhnlichen Pflanzobjekten und kreativen Arrangements erleben - die Finger wollen gar nicht mehr stillhalten und in Gedanken durchwühlt man schon alle Schränke des Hauses, ob nicht irgendwo noch eine alte Tasse, eine vergessene Kuchenform oder eine leere Konservendose nur auf ihren neuen Einsatz wartet.


Die Autorin Philippa Pearson lebt in der Nähe von Cambridge in England und ist Landschaftsarchitektin und Gartenjournalistin. Sie hat bereits viele Privatgärten in Großbritannien geplant und angelegt und ihr farbenfroher Stil sorgt in der Fachwelt seit längerem für Furore. Wer gerne mehr über Philippa Pearson erfahren möchte, kann dies gerne auf ihrer Homepage tun.


Das Buch umfasst über 40 kreative Projekte zur dekorativen Gestaltung von Bepflanzungen, alles ausführlich mit vielen Fotos dokumentiert, die sofort zum Nachmachen animieren.


Oben seht Ihr zum Beispiel das "Salatmuster im Sieb" - ist das nicht eine wundervolle Idee für ein außergewöhnliches Mitbringsel für eine gartenverrückte Freundin?


Da werden alte Laternen bepflanzt, Lampenschirme mit hängenden Pflanzen versehen, Konservendosen zu Hinguckern und alte Plastikregenrinnen in Gemüseregale verwandelt.


Auf fast jeder Seite dachte ich: Mensch, so ein Teil lagert auch schon seit Jahren irgendwo im Haus und wird nicht beachtet! Mein Mann ist schon in größter Not, was ihn hier demnächst noch so alles in bepflanztem Zustand erwartet, wenn er abends von der Arbeit heimkehrt *lach*.


Besonders gut gefällt mir, dass Philippa Pearson nicht nur detaillierte Angaben zur Bepflanzung macht, sondern auch für alle Pflanzenarrangements die passenden Standortbedingungen und Pflegetipps parat hat, so dass man lange Freude an seinen neuen Schätzen hat.






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"Mein wunderbarer Gartensalon"
von Katja Mutschelknaus


Heute stelle ich Euch ein ganz bezauberndes neues Buch vor, das mich schon aufgrund seines reizenden Covers sofort angesprochen hat.

Die Rede ist von dem neuen Werk "Mein wunderbarer Gartensalon. Wie Frauen in ihrem Garten das Leben genießen" von Katja Mutschelknaus aus dem Thiele-Verlag.



 Schon der Titel ließ mich zustimmend mit dem Kopf nicken, denn wir Frauen sind ja tatsächlich Meisterinnen im Einrichten von Gartenzimmern, die unser Herz höher schlagen lassen. Wahrscheinlich sind auch viele Männer von diesem Virus befallen - aber wir Frauen reden einfach häufiger darüber und zelebrieren unsere Garten(t)räume einfach mehr. Wer liebt es nicht, sich seine kleine Oase im Garten mit passenden Möbeln, Kissen, Decken und Kerzen einzurichten?


Hier noch ein Tässchen mit Rosenmuster und einer passenden Blüte, dort ein frisch gepflücktes Blumensträußchen in einer auf dem Trödelmarkt ergatterten Vase - schon sind wir zufrieden und lassen uns mit einer neuen Gartenzeitschrift in die Kissen sinken. Natürlich nur so lange, bis uns der Anblick des ersten Unkräutleins dazu drängt, uns wieder zu erheben *lach*.





Katja Mutschelknaus - die Autorin dieses Werkes - studierte Kulturanthropologie, Volkskunde, Mediävistik und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in München und Los Angeles. Sie ist Expertin für kulinarische Kulturgeschichte und Esskultur und veranschaulicht in ihrem Buch eindrucksvoll, dass unsere Vorliebe, aus unserem Gartenreich ein ganz persönliches Wohlfühlzimmer zu gestalten, nicht erst ein Wunder der letzten paar Jahre ist, sondern schon viele Jahrhunderte zelebriert wird.


Die Autorin war ein typisches "Draußenkind" und verbrachte ihre Ferien gern schaukelnd und Baumhäuser bauend im Grünen (kommt mir SEHR bekannt vor - bis auf das Baumhausbauen *schmunzel*). Heute nutzt sie Balkon und Garten als Zimmer im Freien - und bewirtet dort gerne Freunde und Familie.


Viele wundervolle Rezepte und Dekorationsvorschläge hat sie in diesem bunten Gartenwerk vereint - unterteilt in verschiedene Kapitel, die sich mit den unterschiedlichsten Themen der Garteninszenierung beschäftigen.  Katja Mutschelknaus schüttet ein Füllhorn an Ideen und Tipps aus: Ladies Lunch und Tea Time mit Rosen, Kaffeeklatsch im Grünen mit der Freundin und Picknick am Gartentisch. Selbst Schönheitsrezepte für den Wellness-Tag und magisch-zauberische Bräuche, Barockfeste im Sommer und berauschende Liebesdüfte verbunden mit Champagnerlaune und prickelnden Momenten kommen bei ihr nicht zu kurz.


Dieses Buch quillt nur so über vor Ideen, Rezepten und geschichtlichen Hintergrundinformationen rund um das Thema "Draußen genießen" - egal ob allein, mit dem Partner oder vielen guten Freunden, die das Gartenreich am Abend mit Lampionbeleuchtung und romantischer Atmosphäre genießen wollen.


In diesem Buch gibt es für jeden Anlass und jeden Geschmack etwas zu entdecken - besonders die DIY-Begeisterten unter Euch werden sicher fündig werden. Neben Rezepten für Potpourries und Räucherdüften gibt es viele Ideen für Hausgemachtes & Eingemachtes, Schönmacherrezepte, Pasta-, Fleisch-, Geflügel- und warme Gemüsegerichte, um hier nur eine kleine Auswahl zu nennen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin stets die Bezugsquellen für die verwendeten Materialien nennt, so kann man schnell und unkompliziert im Internet auf die Suche gehen.


Ein Buch also, das wie gemacht ist, um sich damit einen gemütlichen Nachmittag im Liegestuhl neben dem Gartenteich zu gönnen und die herrlichsten Vorbereitungen für die nächste Gartenparty mit Freunden oder einfach mit sich alleine zu planen.


Von Katja Mutschelknaus gibt es übrigens schon zwei weitere Buchveröffentlichungen. Im Jahr 2008 erschien "Kaffeeklatsch. Die Stunde der Frauen" und 2010 "Frauen mit Geschmack. Vom Vergnügen, eine gute Köchin zu sein". Vielleicht kennt Ihr ja bereits eins ihrer Werke? Wer mehr über Katja Mutschelknaus erfahren möchte, kann sich gerne auch auf ihrer Homepage umsehen.




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 "Große Ideen für kleine Gärten"
von Victoria Wegner




Meine Lieben, Ihr kennt das ja: Jedes Jahr im Frühjahr locken uns die Verlage mit den wunderschönsten Neuveröffentlichungen im Bereich "Gartenbuch" ... wer könnte da schon widerstehen? Also ich nicht *lach*.
Und so war ich auch sofort Feuer und Flamme, als ich das folgende brandaktuelle und gerade erst erschienene Werk aus dem Callwey-Verlag entdeckt habe:


Und soll ich Euch was verraten: Meine Neugierde wurde nicht enttäuscht! Dieses Buch ist ein MUSS für jeden Hobbygärtner mit Ambitionen, aus seinem kleinen Grün ein prachtvolles Gartenparadies zu schaffen. 
In "Große Ideen für kleine Gärten" stellt Victoria Wegner insgesamt zehn private Gärten vor. Mit großformatigen und wunderschönen Bildern unterstützt Marion Nickig die Reise durch diese sehr privaten kleinen Gartenträume. Die vorgestellten Gärten haben alle eine Größe zwischen 100 und 350 qm und zeugen von all der Leidenschaft und Liebe, die ihre Besitzer investiert haben, um sich einen Rückzugsort zu schaffen, der direkt hinter dem eigenen Haus liegt.

 Jeder Garten wird sehr ausführlich vorgestellt. Es gibt zahlreiche Bilder, die die Gärten aus verschiedenen Blickwinkeln und zu verschiedenen Jahreszeiten zeigen. Hinzu werden außergewöhlich viele Detailinformationen zu Pflanzen und Dekorationsobjekten gegeben. Von jedem Garten ist ebenfalls ein gezeichneter Plan vorhanden, der die Orientierung im Garten sehr erleichtert.

Die Autorin geht in diesem Buch aber noch ein Stück weiter und hat mit den Besitzern zusätzlich jeweils drei veränderte Varianten des Garten geplant, um zu zeigen, wie man gute Ideen neu interpretieren kann. Auch diese Varianten werden mit passenden Bildern und Lageplänen vorgestellt und ausführlich erläutert.


Und ich sage Euch ehrlich, da ist für jeden von Euch etwas dabei, da bin ich mir sicher! Da wird der moderne kleine Stadtgarten mit weißer Bepflanzung in einen üppigen Staudengarten in zarten Tönen verwandelt, dann als "aufgeräumte" Variante für Liebhaber des pflegeleichten Gartens vorgestellt und zum Schluss auch noch als prachtvoller Hingucker mit unglaublicher Farbenvielfalt im Herbst interpretiert. Ein Traumgarten - insgesamt vier Möglichkeiten!


Gerade diese Art der Verwandlung hat mich sehr begeistert und fasziniert, denn so kann wirklich jeder Hobbygärtner seine persönlichen Lieblingsideen entdecken, oder - noch besser - seinen Garten 1 : 1 mit den vorgestellten Plänen nacharbeiten. Gerade für diejenigen unter Euch, die gerade neu gebaut haben und vielleicht immer noch auf ihren trostlosen "Acker" hinter ihrem Haus blicken, ist dies eine wahre Schatztruhe an Ideen und Inspirationen.



Da verwandelt Victoria Wegener einen romantischen Liebhabergarten auf 180 qm (der schon an sich ein wahrgewordener Traum ist) in einen Mini-Landhausgarten mit Hühnern, einen modernen Garten mit asiatischem Touch oder einen Bauerngarten mit Gemüse aus eigenem Anbau.



Ach, ich könnte ewig so weitererzählen, bei insgesamt zehn Gärten und jeweils drei Planungsvarianten könnt Ihr Euch ja selber ausrechnen, wieviele Inspirationsmöglichkeiten dieses Buch bietet. Victoria Wegner ist es wirklich gelungen, Anleitungen und Tipps zu geben, um kleine Flächen effizient und den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.





"Ein unverzichtbares Callwey-Buch für leidenschaftliche Gärtner, die sich auf kleinem Raum eine grüne Oase schaffen wollen" - so steht es hinten auf dem Buchumschlag. Und ich kann nur sagen: Genau das ist auch drin!


Selbstverständlich sind auch die grandiosen Fotos von Marion Nickig ein Grund, immer wieder in diesem Buch zu blättern - denn selbst, wenn Ihr rundum zufrieden mit Eurem Gartenreich seid, werdet Ihr in diesem Buch viele Gleichgesinnte wiederfinden, die einfach mit ihrem Enthusiasmus anstecken und dieses Buch so zu einem besonders schönen "Schmöker-Werk" für gemütliche Abende auf dem Liegestuhl macht.



So, nun aber genug geschwärmt *lach*, diesmal ist es wirklich etwas mit mir durchgegangen, weil ich sooo begeistert bin....


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"500 Garten Ideen"
von Christina Freiberg
 

So, meine Lieben, nun wird es aber mal langsam wieder Zeit für eine schöne Buchrezension mit - selbstverständlich - anschließender Verlosung. Nun haben wir uns in den letzten Tagen so viele tolle neue Gärten angesehen, da sind wir jetzt alle noch vorfreudiger, was den Frühling und die damit verbundene Gartenarbeit angeht, oder? Alle wollen wir raus und uns draußen in der Natur verwirklichen. Pläne sind in den letzten Wochen und Monaten in der warmen Stube zu Hauf geschmiedet worden, jetzt beginnt es langsam in den Fingern zu kribbeln. Wir wollen raus, Beete abräumen, Stauden zurückschneiden, Dünger ausbringen und uns über die ersten Frühlingsblüher freuen.
Bei all diesen Gedanken, Vorbereitungen und der Vorfreude kann uns das Buch "500 Garten Ideen" von Christina Freiberg herrlich unter die Arme greifen. Sie zeigt uns auf üppigen 350 Seiten viele, viele schöne Gartenideen, die uns den Frühlingsbeginn noch schmackhafter machen können.



Dass die darin enthaltenen Fotos von Marion Nickig wieder mal ein Schmankerl sind, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Die renommierte Gartenfotografin ist ein Garant für tolle Fotos.


Jede Seite ist vollgepackt mit Ideen, um es sich im Garten noch schöner und wohnlicher zu machen. Besonders Gartenneulinge werden hier viele tolle und außergewöhnliche Dinge entdecken, die den Aufenthalt im eigenen Grün noch erstrebenswerter machen.


Die Fotos vom Buch habe ich übrigens im Garten gemacht. Bei eisigem Frost fand ich den Kontrast der prallgrünen Buchfotos besonders reizvoll. Außerdem habe ich dabei schon den einen oder anderen Frühlingsverkünder entdeckt *lach*. Es geht aufwärts...

Das Foto oben hat mich besonders angesprochen: Was für eine hübsche Idee, um einen kleinen Gartenbereich in ein elegantes und phantasievolles Eckerl zu verwandeln. Und Ihr wisst ja: Buchs geht bei mir immer....


Das Buch "500 Garten Ideen"  ist eine Sammlung an Tipps und Tricks, die schnell und kostengünstig nachzuahmen sind, die das Gärtnern leichter machen und bei geringem Aufwand eine erstaunliche Wirkung erzielen.





Ein Buch also, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, da hier keine langatmigen zusammenhängenden Texte zu lesen sind, sondern auf jeder Seite kurze, knackige Ideen vorgestellt und mit wenigen, aber aussagekräftigen Worten, erläutert werden.




Schaut mal unten, ist es nicht toll, wie man mit einer einfachen alten, weißen Tür und zwei Stühlen eine solche Wirkung erzielen kann? Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der mir seine alte Haustür vermachen möchte *lach*.

Tja, eigentlich erklärt sich dieses Buch von selbst: Es ist drin, was drauf steht. Pfiffige Tipps und Tricks für 500 Garten-Ideen - einfach, praktisch, inspirierend!








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"Gärtnern im Kleinformat"
 von Janit Calvo




Passend zum verregneten Samstag habe ich mal wieder eine ganz besondere Buchvorstellung für Euch. Ihr werdet keine durchgestylten Gärten sehen, wie sie uns aus unzähligen "normalen" Gartenbüchern bekannt sind. Nein, dieses Buch beschäftigt sich mit den kleinen Dingen, für die man ein genaues Auge haben muss. Als ich dieses Buch auf der Verlagsseite des TOPP-Verlages entdeckte, war mir sofort klar: Das MUSS ich lesen und Euch vorstellen *lach*.


"Gärtnern im Kleinformat" beschäftigt sich mit einem ganz wunderbaren Thema, das in den vergangenen Jahren immer mehr an Zuspruch durch seine Fans erfahren hat. Bei meiner Reise durch die weiten Welten des Internets waren sie mir schon häufiger ins Auge gestochen: Bilder dieser kleinen, aber ganz genau durchdachten Miniaturgartenwelten, die einen mitnehmen in die Welt unserer Kindheitsträume.


Dann habe ich lange überlegt, wie ich Euch dieses Buch präsentieren könnte. Und was lag natürlich näher, als Euch eine eigene kleine Miniaturwelt in meinem Garten zu schaffen, um Euch zu zeigen, wie schnell man mit wenig Aufwand solche eine zauberhafte kleine Ecke schaffen kann?
Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
Und deswegen seht Ihr hier (immer abwechselnd) Fotos aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat" und Fotos von meiner eigenen kleinen Miniaturlandschaft, die ich zusammen mit meinem Sohn an unserem kleinen Bachlauf an der Terrasse eingerichtet habe.



Die preisgekrönte Miniaturgarten-Expertin Janit Calvo zeigt uns in ihrem Buch anschaulich, wie wir unseren eigenen bezaubernden Minigarten mit üppigen Pflanzen, stilvollen Accessoires, Wasserflächen und perfekt verlegten Wegen und Terrassen in Kübeln oder im Garten fertigen können.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
In ihrem Buch erfährt man alles Wissenswerte über die richtige Auswahl an geeigneten Pflanzen und Gefäßen, um selbst eine solch einzigartige Miniaturlandschaft zu gestalten.
Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
 Die meisten der mit der Miniaturgärtnerei beschäftigten Gärtner sind übrigens nicht Kinder oder junge Erwachsene, wie man vielleicht denken könnte, sondern meistens über 45 Jahre alt. Im Laufe der Jahre entstand eine richtige Miniaturgarten-Welle, die aus Amerika zu uns herübergeschwappt ist und auch hierzulande immer mehr Anhänger findet.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
In detailreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt uns Janit Calvo, wie genau man vorgehen muss, wenn man täuschend echte Terrassen, Wege, Wasserflächen oder Zäune erschaffen und anlegen möchte.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"


Um diese kleinen Oasen anzulegen, ist man nicht auf einen eigenen Garten angewiesen, nein, es reicht ein kleiner Balkon, ein Pflanzgefäß oder auch einfach ein Blumentopf auf der Fensterbank, um einen solchen Hingucker zu kreieren.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
Bei meiner Suche nach passenden Accessoires bin ich schnell fündig geworden. Sowohl bei Amazon und Ebay als natürlich auch in jedem gut geführten Geschäft für Modelleisenbahnzubehör könnt Ihr wundervolle Kleinigkeiten finden, mit der Ihr Eure Minitaturlandschaft professionell ausstatten könnt.


Wichtig ist nur, das sich alles im richtigen Maßstab befindet, um den perfekten Eindruck einer echten Landschaft im Kleinen zu schaffen.
Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
Ich hatte Glück, denn mein Schwiegervater, der als begeisterter Trödelmarktgänger ständig auf der Suche nach großen und kleinen Besonderheiten unterwegs ist, hatte NATÜRLICH ein passendes Holzmöbel-Puppenhausen-Ensemble in den Tiefen seines Kellers versteckt *lach*.

Rasch zusammengesteckt und mit ein bisschen Farbe angepinselt - und schon konnte es draußen losgehen. Mein Sohn war ganz Feuer und Flamme *lach*.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
Wir hatten jedenfalls viel Spaß zusammen und haben die kleine Landschaft danach einfach im Garten gelassen. Seitdem schauen wir alle immer wieder gerne mal zwischendurch aus dem Wohnzimmerfenster, um einen kurzen Blick auf diese zuckersüße Szenerie zu werfen.

Dieses Buch ist sicherlich nicht für jeden von Euch etwas, aber ich lege es Euch trotzdem ans Herz, weil ich mir sicher bin, dass für viele von Euch ein wundervolles neues Hobby zwischen den Buchdeckeln dieses Werkes auf Euch warten könnte.

Auszug aus dem Buch "Gärtnern im Kleinformat"
Denn ich bin mir sicher: Einmal in diese Welt abgetaucht, ist man schnell begeistert, wie viele Möglichkeiten sich bieten, um interessante Mini-Oasen zu schaffen.






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"Der Garten der Virgina Woolf"
von Caroline Zoob, fotografiert von Caroline Arber 





Ganz selten zwar, aber manchmal passiert es eben doch:
Das neue Buch, das man in Händen hält, entpuppt sich ganz rasch beim Lesen der ersten Seiten zu einem Lieblingsstück und man weiß, dass dieses Buch in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur wegen der vielen schönen Fotos, die die Reise durch dieses Werk noch plastischer machen, sondern wegen der Art und Weise, wie die Autorin einen in ihren Bann zieht. Dass ich all dies mal über ein „Gartenbuch“ sagen würde, hätte ich nicht gedacht. Und doch ist es so geschehen. Welches Buch ich denn nun so begeistert verschlungen habe, wollt Ihr wissen? Na, dieses hier:


„Der Garten der Virginia Woolf – Inspirationsquelle einer engagierten Schriftstellerin“, vorgestellt von Caroline Zoob und fotografiert von Caroline Arber, ist genau das:
eine Inspirationsquelle.

Beim Lesen wird man zurückversetzt ins Jahr 1919, als Virginia und Leonard Woolf ein einfaches Cottage, Monk’s House, in Rodmell am Fuße der Sussex Downs kaufen, um dort zunächst nur einen Rückzugsort zu haben und ihre „Sommerfrische“ zu verbringen. Ausschlaggebend für den Kauf war aber wohl eher der Garten, der das kleine, recht spärliche Haus, umgab. Er war es, der Virginia Woolf in den nächsten Jahren zu vielen Tagebucheintragungen und Briefen animierte und wo sie in einem kleinen separaten Arbeitsraum, den sich die berühmte Schriftstellerin (klick für mehr Informationen) in einem Gartenhaus unter einer großen Rosskastanie einrichtete, die meisten ihrer berühmten Romane und Essays verfasste.


Viel wurde über Virginia und Leonard Woolf seitdem geschrieben, Vieles bekanntgemacht, aber noch nie hat ein Autor den Garten der beiden Woolfs in den Mittelpunkt der Geschichte gerückt – und doch ist es genau das, was das Buch zu einem Kleinod für Gärtner macht.

Und wer könnte besser einen Einblick in das Leben und Werken der beiden Freigeister gewähren als Caroline Zoob? Sie bewohnte Monk’s House von 2000 bis 2011 zusammen mit ihrem Mann Jonathan und kümmerte sich in dieser Zeit um Haus und Garten, die sie interessierten Besuchern an zwei Tagen pro Woche zugänglich machte. Außer den Woolfs hat dieses Haus niemand für so einen langen Zeitraum bewohnt.


Und so nimmt uns Caroline Zoob mit auf eine interessante Gartenreise, berichtet von den Anfängen des Gartens, über die Jahre des Entstehens und über die Liebe der Woolfs zu diesem Garten und auch ihre Liebe zueinander. Während sicherlich Leonard als treibender Kraft die Lorbeeren für die Entwicklung zu diesem Prachtgarten zustehen, geht aus Virginias Büchern und Tagebüchern ganz klar hervor, welch wichtige Rolle der Garten auch in ihrem Leben spielte. Sie liebte diesen Garten, seine Ruhe, seine Vielfalt, seine Farben – sie tauchte ein in die Natur, entspannte sich und fand zu sich und ihren Ideen für ihre zahlreichen erfolgreichen Romane.




Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde Monk’s House zum ständigen Wohnsitz der Woolfs, wo Virginia (bis 1941) und Leonard (bis 1969) bis zu ihrem Tod lebten. Heute befinden sich Haus und Garten im Besitz des National Trust – an Garten und Haus wurde seitdem nicht viel verändert.



Mein Fazit:

Ein wunderbares Schmökerbuch, das einen hineinzieht in eine längst vergangene Zeit, die geprägt war von Schlichtheit und der Einfachheit des wirklichen Lebens, aber trotzdem einen ganz besonderen Zauber entfacht, dem man sich kaum entziehen kann. Die vielen wunderbaren Fotos von Caroline Arber machen es zu einem ganz besonderen Buch – zumindest in meiner kleinen Gartenbuch-Sammlung.












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"Die geheimen Gärten von Hamburg -
Verborgene Pracht zwischen Elbe und Alster"
von Ulrich Timm, mit Fotos von Ferdinand Graf von Luckner


Diesmal habe ich ein ganz besonderes „Schmankerl“ für Euch – sozusagen frisch aus der Presse, denn das Buch, das ich Euch heute vorstelle, ist erst seit September 2014 auf dem Markt und erfreut sich bereits jetzt größter Beliebtheit – und das völlig zu Recht!



Hamburg, Speicherstadt, Luftaufnahme
Speicherstadt Hamburg Luftaufnahme / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de

 Ulrich Timm und Ferdinand Graf von Luckner, der die wunderschönen Fotos für diesen großformatigen Bildband gemacht hat, haben eine grandiose Reise durch die geheimen Gärten von Hamburg für uns gemacht und all die kleinen und großen Gartenfreuden für uns Leser in Wort und Bild festgehalten.

Planten un Blomen im Mai
Blumen im Japanischen Garten in Planten un Blomen im Mai / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de

Nachdem Ferdinand Graf von Luckner bereits mit dem  ebenfalls im DVA-Verlag erschienenen Buch „Diegeheimen Gärten von Wien“ große Erfolge feierte, lässt er uns nun bei den verschiedensten Gärten der Hansestadt Hamburg aufseufzen.  Das Buch hat seinen Untertitel „Verborgene Pracht zwischen Elbe und Alster“ wahrlich verdient, entführt es uns doch in  charmante und kreative Gärten, die häufig für uns „Normalos“ so sicherlich nicht zu realisieren wären, uns aber doch Einblick gewähren in die große Welt des Gartendesigns.



Mit dem Schiff auf Hamburgs Kanälen / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de


Viel gibt es hier zu entdecken: Romantische, moderne, streng geometrische, überbordende, zurückhaltende Land- und Stadtgärten – allen gemein die Liebe zum Garten und zur Natur. Denn das die kreative Gartenkultur in Hamburg, dem „Tor zur Welt“, regelrecht zelebriert wird, das wird bei diesem 208 Seiten starken Bildband recht schnell klar. Namhafte Gartenexperten haben hier all ihr Wissen und Können eingesetzt, um die hanseatischen Patriziervillen, die kleinen Landhausgärten und auch die städtischen Loftgärten in wahre Gartenparadiese zu verwandeln – und es ist ihnen mehr als gelungen.



Barkasse Hamburg
Barkasse Hamburg / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de

Man taucht ein in die vielfältigen Geschichten dieser Gärten und erfährt Vieles über ihre Entstehung und den besonderen Reiz, den diese Gärten auf ihre ganz unterschiedlichen Besitzer ausüben.

Besonders ins Auge stechen natürlich die grandiosen Fotos von Ferdinand Graf von Luckner, der es versteht, den lesenden Gartenenthusiasten in eine faszinierende Welt der Gartengestaltung zu entführen. Ein Buch für gemütliche Winterabende, voll mit tollen Ideen und reichlich Gedankengut, das man in die eigene Gartenplanung für das kommende Jahr einfließen lassen kann.



Blick zum Hamburger Michel aus Planten un Blomen
Blick zum Hamburger Michel aus Planten un Blomen / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de


Mein Fazit:

Ein wirklich toller Bildband, der mit großformatigen Bildern der Luxusklasse wirklich keine Gärtnerwünsche offen lässt – vielleicht nicht geeignet, um die dort entdeckten Gartenparadiese eins zu eins im eigenen Garten umzusetzen – dies würde sicherlich den Geldbeutel zu sehr strapazieren – aber doch dazu geeignet, sich tolle Ideen zu holen und einfach mal wieder in den Gartenphantasien der Anderen zu schwelgen!



Ruderboot Hamburg
Ruderboot Hamburg / Foto: © www.hamburg-fotos-bilder.de




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"Der Garten im Winter"
von Claus Schulz mit Fotografien von Jürgen Becker


So gerne ich in meinem Garten werkele und die ruhigen Minuten beim Unkrautjäten genieße, die einem die Gelegenheit geben, in sich zu gehen und zur Ruhe zu kommen, so bin ich doch eine sehr schlechte Winter-Gärtnerin, wenn es so etwas überhaupt gibt *lach*. Spätestens im November verliert mein Garten für mich seinen Reiz - ich bin lieber drinnen und genieße die Winterzeit bei Kerzenschein und Holzgeknister im Kamin. So wie mir, geht es sicherlich vielen von Euch, oder?

Die Frage ist nur, warum wir so ungerne im Winter draußen im Garten sind. Bei mir liegt es sicherlich an der falschen Grundplanung meines Gartens. Im Winter sind die meisten meiner Stauden im Boden verschwunden, die Hortensienbüsche sehen eher kahl und trübsinnig aus und alles wirkt irgendwie traurig und wenig ansprechend. Warum also mehr als nötig draußen herumlaufen - außer, um die Vögelchen zu füttern?

Diese Frage stelle ich mir seit Jahren - kann doch ein Garten auch im Winter seinen ganz besonderen Reiz entfalten. Dieser Frage ist auch Claus Schulz nachgegangen und hat mit seinem gerade erschienenen Buch "Der Garten im Winter" aus dem DVA-Verlag eine hinreißende Antwort darauf gefunden, was man tun kann, um auch im Winter seinen Garten mit Freude - und nicht nur vom Wohnzimmerfenster aus - zu genießen.


Zusammen mit dem Starfotograf Jürgen Becker, der sicherlich jedem von Euch Gärtnern ein Begriff ist, hat er wunderschöne Wintergärten in Wort und Bild festgehalten und Anregungen und Tipps gesammelt, um auch dem winterlichen Garten seinen Reiz zu entlocken.


Dass man von Jürgen Becker immer prächtige Fotos erwarten kann, erklärt sich wohl von selbst. Nicht umsonst wurde er von der Garden Media Guild in London ausgezeichnet als "Photographer of the year" 2010 & 2012. Auch in diesem Band hat er sich wieder selbst übertroffen. Wer gerne mehr von seinen Arbeiten sehen möchte, dem kann ich nur seine Homepage ans Herz legen - eine Tasse Tee dazu und der Abend ist perfekt.


Leider führt so ein "berühmtes" Fotografendasein wohl dazu, dass man mit der Veröffentlichung seiner Fotos im Internet sehr vorsichtig ist und auch sein muss. Für mich heißt das, dass ich Euch bei der heutigen Buchvorstellung leider nicht mehr als diese wenigen Fotos zeigen darf - für mich allerdings verständlich, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie schnell Fotos für andere Zwecke missbraucht werden.


Aber egal, Ihr könnt mir glauben, dass die Fotos in diesem Band dem Namen "Jürgen Becker" alle Ehre machen *lach*.


Der Autor Dr. jur. utr. Dr. rer. pol. Claus Schulz ist Rechtsanwalt und Inhaber einer alteingesessenen Handelsfirma und des Gartengestaltungsunternehmens flora et gardendesign in Wuppertal und hat schon einige Publikationen in verschiedenen Fachgebieten vorzuweisen. Er wohnt in Düsseldorf, wo er einen Garten hegt, der zu allen Jahreszeiten fasziniert.


Claus Schulz geht in verschiedenen Kapiteln auf charmante Pflanzen für den winterlichen Garten ein, die mit ihrem Duft und dem Reiz ihrer Blüten ein besonderes Highlight im Garten darstellen. Aber auch verschiedene Rindenarten und das Farbenspiel der Zweige, Blätter, Nadeln und Früchte sind Merkmale, die er für einen auch im Winter reizvollen Garten für erforderlich hält.


Dieses Buch bietet auf umfangreichen 144 Seiten alles Nötige, um dem bislang in Winterstarre verfallenen Hobbygärtner sein grünes Reich auch im Winter schmackhaft zu machen. Ein wirklich gelungenes Werk, das in keiner guten Gartenbibliothek fehlen sollte. Ein Buch zum Schmökern und Fotos bestaunen. Einzig die teilweise sehr anspruchsvolle Ausdrucksweise des Autors macht es dem Leser manchmal etwas schwer, dieses Werk leicht und beschwingt zu genießen. Ansonsten: Daumen hoch!






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"Gartenglück und Sommerzauber"
von Caroline und Anne Ronnefeldt


Heute stelle ich Euch ein ganz besonderes Glücklich-mach-Buch vor! Im Verlag arsEdition ist das Buch "Gartenglück und Sommerzauber" erschienen. Schon auf den ersten Blick hatte ich mich in dieses Buch verliebt, denn es ist mit wunderschönen Illustrationen versehen.


Schon das Cover zieht in einen in seinen Bann - für mich ganz wichtig, wenn ich im Buchladen ein neues Werk in Händen halte. Geschrieben wurde dieses Buch von Caroline und Anne Ronnefeldt - die beiden sind Mutter und Tochter. Die Tochter Caroline hat Kunstgeschichte studiert und arbeitet als freie Illustratorin in Hamburg, ihre Mutter, studierte Textildesignerin und Kunstlehrerin, lebt nach ihrem Umzug ins Osnabrücker Land ihre Liebe zur Natur und ihre Passion für Gärten in einem Bauernhaus aus. Immer wenn es ihre Zeit zulässt, findet Caroline im Garten ihrer Familie auf dem Lande Inspiration und Erholung - und dort kam ihr auch die Idee zu diesem Buch.


"Gartenglück und Sommerzauber" ist ein zauberhafter Bildband mit Gedichten und Geschichten, Gartentipps, Rezepten und wunderbaren Fotos und Illustrationen. Ein Buch zum Schmökern, zum immer-wieder-in-die-Hand-nehmen.


Sanfte Farben, liebliche Zeichnungen und herrliche Gedichte führen durch die schönste Zeit im Garten - von Mai bis September ist hier für jeden Gartenmonat eine Fülle an Informationen, Ideen und Gedanken vereint.


Dieses Buch zaubert dem Leser ein stilles Lächeln ins Gesicht. Seelig stöbert man durch die Seiten und freut sich schon auf nächste Umblättern - denn immer gibt es Neues zu entdecken! Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag bekommen - ein Volltreffer, wie ich sofort merkte. Und ich wusste: das ist ein Buch, das meinen Lesern auch gefallen wird!


 Hier *klick* könnt Ihr übrigens auch einen kleinen Blick ins Buch wagen.


Beim Durchblättern hat man ein wenig das Gefühl, in ein privates Garten-Tagebuch zu schauen. Unterschiedliche Schrifttypen erinnern an vergangene "Schreibmaschinenzeiten", Fotos und Notizzettel wirken wie eingeklebt - all das macht dieses Buch zu einem kleinen Geheimnis unter den Gartenbüchern.


Für mich als Bloggerin sind besonders die vielen wunderschönen kleinen Gedichte ein Traum - beglücke ich Euch doch gerne von Zeit zu Zeit mit thematisch passenden Sprüchen und Zitaten - hier bekomme ich sie aufs Herrlichste präsentiert. Aber keine Angst - es ist niemals zu viel oder wirkt erdrückend - eher wie ein leichter Sommerspaziergang durch einen frühmorgendlichen taubedeckten Garten.





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"Tafelzauber und Gaumenfreuden"
von Belinda Anton


Wenn Ihr eine Garantie für ein tolles, zum Seufzen schönes und mit romantischen Bildern zum Träumen anregendes Buch sucht, dann habe ich etwas für Euch: Nehmt einfach das neue Buch "Tafelzauber & Gaumenfreuden" von Belinda Anton zur Hand - und schon habt Ihr alles, was Ihr für ein gemütliches Stündchen auf der Gartenliege braucht!


Ich hatte aber auch - ehrlich gesagt - nichts anderes erwartet *lach*. Der lieben Belinda ist mit diesem Schatz mal wieder ein wundervolles Werk gelungen - kein Wunder, bei dem tollen Garten und der kreativen Autorin, oder?


Anscheinend macht Belinda aber derzeit auch nichts anderes mehr, als Bücher schreiben *gacker*. Die neuen Werke schießen nur so auf den Markt. Nach ihrem Debüt mit "Mein Shabby Garden" hatte sie innerhalb kürzester Zeit gleich zwei neue Bücher geschrieben! Neben dem hier vorgestellten Buch gibt es von ihr inzwischen auch ein Kräuterliebe-Buch. Unfassbar, oder?



In diesem traumschönen Buch, das ich Euch heute ans Herz legen möchte, hat sie das Augenmerk auf die Bewirtung von Gästen und Freunden gelegt, die sie in ihrem grünen Gartenparadies mit den herrlichsten Blumenbouquets, verwunschenen Ecken und den schönsten Tischdekorationen erwartet.


Selbstverständlich finden sich auch in diesem Buch wieder die von uns so geliebten Vintage-Träumereien wieder - bauschige Hortensien, duftige Rosen, romantisches Geschirr, Flohmarktschätze ... alles bringt Belinda zu einem großartigen Ensemble zusammen.


Neu - und für mich sehr erfreulich - sind die vielen schmackhaften Rezepte, die Belinda diesmal präsentiert. Wunderschöne kleine Gerichte, die einem schon beim Ansehen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Da kreisen sofort die Gedanken: Wollte man nicht sowieso schon lange mal wieder ein gemütliches Treffen mit Freunden und Familie planen? Hier gibt es alle Ideen für ein prachtvolles Familien-Gartenfest auf einen Blick!




Woher die liebe Belinda all diese zauberhaften Ideen nimmt, die sie wieder mit viel Liebe zum Detail den Lesern präsentiert, ist mir immer wieder ein Rätsel. Mit beneidenswerter Leichtigkeit stellt sie aus vielen Kleinigkeiten ein wunderbares Ganzes zusammen.





In verschiedene Kapitel hat Belinda ihr neues Werk eingeteilt: Einladung zum weißen Dinner, ein Nachmittag in Pastell, Momente in Blau, Blütenromantik, Picknick zu Zweit und Einladung zum Herbstzauber sind nur einige der wundervollen Ideen, mit denen sie ihre Leser erfreut - und da ist doch wohl für Jeden etwas dabei,oder?


Mit wunderschönen selbstgestalteten Einladungen verzaubert sie ihre Gäste bereits vor dem geplanten Treffen - zum Glück für uns Leser hat sie einfache Anleitungen für diese kleinen Kunstwerke parat, so dass der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.



So, nun aber genug geschwärmt *lach*. Ich denke, ich konnte Euch einen ausreichenden Einblick in dieses traumhafte Buch gewähren. Und wer nun gar nicht genug bekommen kann von Belindas Ideenreichtum, dem sei gesagt: Sie hat es in der Zwischenzeit schon wieder getan! Im August erscheint ihr viertes (!) Buch - diesmal geht es um ihren persönlichen "Wintertraum in Weiß". Und was glaubt Ihr wohl, wer sich dieses Prachtexemplar schon hat reservieren lassen *lach*?









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"Mein schöner Schrebergarten"
von Elke Scherping und Wolfen Schulz

Heute habe ich eine ganz frische Neuerscheinung für Euch! Gerade erst auf dem Buchmarkt erschienen - und schon hier in der Gartenbuddelei *tadaaaa*! Ich denke mir, dass viele meiner Leser Besitzer eines Schrebergartens sind - eine tolle Sache, vor allen Dingen, wenn man in einer Großstadt wohnt und die eigenen vier Wände sich vielleicht im fünfzehnten Stockwerk befinden.

Die Rede ist vom Buch "Mein schöner Schrebergarten" von Wolfen Schulz & Elke Scherping, erschienen im Knesebeck Verlag.
(Hier gibt es noch mehr Informationen!)
Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

Ich selber bin nie Schrebergartenbesitzerin gewesen - kann mir aber gut vorstellen, mit wie viel Freude die Besitzer eines solchen kleinen grünen Paradieses sich am Abend oder am Wochenende auf den Weg zu ihrer grünen Parzelle machen, um Gemüse anzubauen, ihre Laube hübsch einzurichten oder einfach den Feierabend mit einem kühlen Bierchen und einer Grillwurst zu genießen.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

 Wenn ich ein neues Buch in Händen halte, dann blättere ich es zuerst immer einmal durch und sehe mir in Ruhe die Fotos an. Der Text ist für mich bei diesem Erst-Durchblick zweitrangig, zunächst geht es mir um die Bilder und ob sie mich ansprechen und zum Träumen verleiten.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

So bin ich auch bei diesem Werk vorgegangen, nachdem mich das Päckchen vom Knesebeck-Verlag erreicht hatte. Und bereits nach wenigen Seiten kam in mir eine Welle der Kindheitserinnerungen hoch, schwemmte mich zurück in die riesigen Gärten meiner Freundinnen, die zur damaligen Zeit unser tägliches Zuhause waren. Natürlich kann man diese Gärten nicht mit den doch eher überschaubaren Schrebergärten in diesem Buch vergleichen - aber das Gefühl ist doch sehr wohl dasselbe.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag


Eine Reise in die gute alte Zeit - so möchte ich mein Schmökern durch dieses Buch von Elke Scherping mal bezeichnen. Als es noch nicht um die stylishen Gärten mit genau ausgeklügelten Pflanz- und Blühplänen ging, um die größtmöglichen Ernteerträge oder perfekt geschnittene Hecken und gerade Rasenkanten. Nein, hier geht es vielmehr um die Wohlfühlmomente, die mit wenigen Mitteln einen perfekten Ausgleich zum ansonsten stressigen Alltag darstellen. Kleine Lauben, die mit viel Liebe zum Detail ausgestattet sind, aber eben meistens mit den Dingen, für die wir im durchgestylten "wirklichen" Leben keinen Platz finden würden.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

 Gärten, die mit einfachen Mitteln zu privaten Oasen der Erholung werden, weil die Besitzer - oft ganz ohne fließendes Wasser oder Strom - ihre ganz eigene Art gefunden haben, sich eine kleine grüne Ecke in ihrem Leben zu schaffen, in der sie dem Werden der Natur ganz nah sein können.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

Gerade auch für die Kinder der Besitzer ist dieser Schrebergarten häufig die einzige Möglichkeit, um das natürliche Wachsen von Obst und Gemüse hautnah mitzuerleben. Tomaten und Kartoffeln wachsen eben nicht im Supermarkt - was für eine Überraschung!


Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

Und auch die Gemeinschaft, die in solchen Schrebergartenkolonnien häufig herrscht, ist sicher ein großer Pluspunkt, der viele Menschen - übrigens immer häufiger auch junge Familien - dazu bewegt, sich um solch eine Parzelle zu bewerben.

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

 Die Autorin hat, mit Unterstützung durch den Fotografen Wolfen Schulz, eine kleine, aber feine Reise durch die ganz persönlichen Schrebergartenparadiese der jeweiligen Besitzer für den Leser zusammengestellt. Mein Eindruck war häufig: Mensch, mit wie wenig Mitteln man doch ein wunderschönes kleines Refugium schaffen kann, das ganz ohne Hochdruckreiniger und sonstigen elektrischen Schnickschnack auskommt und trotzdem eine Gemütlichkeit ausstrahlt, die unsere Gärten häufig vermissen lassen - eine kleine Reise in die Vergangenheit eben!


Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag


Mein Fazit: Nicht nur für Schrebergartenbesitzer oder solche, die es noch werden wollen, ein großartiges Buch - sondern gerade auch für uns "Großraumgärtner" mit grünem Reich direkt an der Terrasse eine wunderschöne Möglichkeit, sich mit dem Thema "back to the roots" zu befassen. Ich werde sicher noch sehr häufig in dieses Buch hineinschauen, um mir einen wohligen Kindheitserinnerungsschauer über den Rücken jagen zu lassen *lach*.


Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag


Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag


Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag

Copyright: Wolfen Schulz/Knesebeck Verlag


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"Mein Zimmer im Grünen"
von Hilde Frey, Joanna Goetz und Carmen Siegrist-Scherrer

Wollt Ihr mich begleiten? Auf eine kleine Reise durch ein Buch, das Euch sicherlich allen schon bekannt ist? Richtig, ich meine das Buch unserer allseits beliebten Bloggerinnen Carmen vom Schweizer Garten und von Joanna von Liebesbotschaft. Und natürlich von Hilde Frey, die leider keinen Blog ihr Eigen nennt, dafür aber eine wundervolle Homepage *klick*

Gut, dann macht Euch am besten eine Tasse Tee oder Kaffee und macht es Euch so richtig gemütlich. Das kann hier nämlich etwas länger dauern *lach*.



Von uns allen sicherlich mit Spannung erwartet, können wir uns jetzt endlich über das Buch "Mein Zimmer im Grünen" und am Anblick dieser drei lustigen Damen erfreuen:



Ich kann mir so richtig gut vorstellen, wie viel Spaß die Drei bei den Fotoaufnahmen in Carmens Garten hatten *gacker*.

So, nun aber zum Ernst des Lebens .... äh, zum Buch. Jede der drei Damen hat ihre ganz speziellen Ideen und kreativen Komponenten zu diesem Gesamtwerk beigetragen. Damit jede auch zu ihrem Recht kommt, stelle ich sie Euch mal einzeln vor.

Da wäre zunächst Carmen. Tja, was soll ich dazu groß sagen? Wir kennen sie alle, wir lieben sie alle. Und vor allen Dingen lieben wir ihren Garten, der mit so viel Wohnlichkeit und Ideenreichtum jeden von uns in seinen Bann zieht. Wer regelmäßig Carmens Blog liest - und das tun wir ja wohl alle - der wird im Buch all die wunderschönen, saftig grünen und romantisch bunten Ecken aus ihrem Garten wiederfinden und beim Blättern der Seiten immer wieder wohlig aufseufzen.


Schön finde ich persönlich, dass so viele tolle Portraitfotos von Carmen im Buch zu finden sind. Das macht das Bloggen doch gleich nochmal viel persönlicher. 


Sie hat viele ihrer Ideen in dieses Buch eingebracht: Ihre Häkelliebe, ihr allseits berühmtes Gartenbett, kleine, aber feine DIY-Ideen, wie die zauberhaften kleinen Spiegel-Bänder, die Ihr unten rechts sehen könnt. Die finde ich einfach grandios und werde sie sicherlich irgendwann mal nachbasteln. So einfach, so schön.



Natürlich ist auch das tolle Baumhaus im Buch zu finden und wird sicherlich viele Väter dazu animieren, ihren Kindern einen eben solchen traumhaften Ort zu schaffen.


Carmen präsentiert sich in diesem Buch so, wie wir sie kennen: Sie bastelt, die häkelt und kocht. Und das mit einer Kreativität, die ihres Gleichen sucht. Tolle Fotos komplettieren das Ganze. Rundum gelungen.



Einen weiteren Teil des Buches hat Joanna von Liebesbotschaft gestaltet. Ich lese ihren Blog sehr gern, mag ihre positive Art und bin immer wieder begeistert über ihre Styling-Tipps, ihre Fotos und auch ihre Lebensansichten. Kein Morgen vergeht, an dem ich nicht nachschaue, ob Joanna wieder was Hübsches für uns auf ihrem Blog gezaubert hat *lach*.


In diesem Buch allerdings hätte ich Joanna ehrlich gesagt nicht erwartet, weiß ich doch, dass sie zuhause in der Nähe von Stuttgart nur einen kleinen Reihenhausgarten ihr Eigen nennt und diesen auch noch nie wirklich im Blog gezeigt hat. Wenn ich also etwas mit Joanna in Verbindung gebracht hätte, dann Lifestyle, Kochen, Backen und Lebensweisheiten, aber garantiert nicht "Mein Zimmer im Grünen" *lach*.

Und trotzdem schafft sie es natürlich wieder spielend, uns mitzunehmen in eine von ihr gestaltete "grüne Welt". Sie entführt uns zum romantischen Picknick an den See und zeigt ihre Version eines sommerlichen Sweet Tables mit tollen Rezepten.


Wer mich aber wirklich überrascht hat, war die dritte Autorin im Bunde: Hilde Frey! Von Ihr hatte ich, das muss ich zu meiner Schande gestehen -  bislang noch nichts gelesen oder gehört - zumindest wissentlich. Denn schon seit Jahren erscheinen ihre üppig-romantischen Fotobeiträge regelmäßig in Wohn-, Land- und Gartenzeitschriften und ich habe sicherlich schon Vieles von ihr in Zeitschriften gesehen, ohne mir ein Bild von ihr machen zu können.



Ihr Teil dieses Buches ist ein wahres Feuerwerk der neuen Gartenideen. Viele Dinge, die ich so noch nie gesehen habe, die aber sofort beim Betrachter ein Oh-das-muss-ich-auch-unbedingt-haben-Gefühl auslösen *lach*.


Ob es um die Verschönerung eines kleinen und bislang hässlichen Balkons in eine sonnige Wohlfühloase geht,


um eine wildromantische Gartenecke mit farbigen Sitzkisten und Stapel-Blumen-Schubladen,


oder hinreißend mit Hauswurzen bepflanzte alte Bücher, ihr fallen die tollsten Dekoideen ein, die man so eigentlich noch nicht gesehen hat.


Besonders schön fand ich persönlich folgende Idee:



Eine romantische Märchenwelt für die ganz Kleinen oder für die nächste Gartenparty! Sind die Pilz-Sitze nicht der Hammer? Und für all diese Kreativideen findet Ihr die entsprechenden Anleitungen in diesem Buch, das für den Gartenliebhaber keine Wünsche offen lässt.

Wenn es einen Punkt gäbe, der mir an diesem Buch persönlich nicht sooooo gut gefällt, dann würde mir dazu wirklich nur das Cover des Buches einfallen. Die Umschlaggestaltung wird dem Rest des Buches wirklich in keiner Weise gerecht und hätte mich als "normale" Käuferin ohne Blogerfahrung auch nicht im mindesten angesprochen. Weder die Farbgestaltung noch die Dame auf dem Cover kommen besonders ansprechend herüber und lassen in keiner Weise vermuten, dass sich hinter dieser Buchklappe ein Kleinod an Kreativität, Ideenreichtum und geballtem Gärtnerinnenwissen versteckt.

Aber ansonsten: Daumen hoch! Das haben die drei Damen (vom Grill) wirklich toll hingekriegt.

So, nun dürfte die Teetasse leer und Euer Kreativitäts-Level ganz voll sein, oder? Ich wünsche Euch noch ein wunderschönes Wochenende!


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"Ein Garten voller Fantasie"
von Kristin Lammerting

Wenn ich den Namen "Kristin Lammerting" lese, dann fällt mir als erstes ihr berühmter Buchsknoten in ihrem Kölner Prachtgarten ein. Gerade mir als Buchs-Knotenliebhaberin ist der zweifarbige Buchsknoten ein großes Vorbild gewesen, als ich damals meinen eigenen Knotengarten plante. Eine große Hilfe war mir seinerzeit auch ihr umfassendes Werk "Knotengärten".

In diesem neuen Werk stellt sie uns nun endlich ihren gesamten wundervollen 8.000 qm großen englischen Garten in Köln vor.


Und der Name des Buches ist Programm. Denn "Fantasie" besitzt Kristin Lammerting nun wirklich reichlich, hat sie doch ihr Grundstück einfallsreich in viele einzelne Gartenzimmer eingeteilt, die dem Gärtnerherz wirklich was bieten. Hier gibt es wirklich alles zu sehen: den Knotengarten, Zederngarten, Frühlingsgarten, Duftgarten, schwarzen Garten, Bauerngarten .... ach, ich könnte noch endlos aufzählen, in wie viele Bereich die Autorin ihren Garten unterteilt hat.



Auf den Fotos hier könnt Ihr nur einen kleinen Teil dieses abwechslungsreichen Gartens entdecken ... das ganze Buch hingegen verspricht eine ausführliche Reise durch eben all diese Gartenzimmer. Sehr hilfreich ist dem Leser dabei eine Zeichnung des Gartens, die es einem sehr erleichtert, den Überblick über das Gartenreich zu behalten:


Und da könnt Ihr auch sehen, dass ich Euch keineswegs zuviel versprochen habe - dieser Garten bietet wirklich jedem Gartenliebhaber etwas.



Bei dem oberen Bild war ich direkt ganz fasziniert von der hübschen kleinen Villa, die Ihr in der Mitte sehen könnt. Meine Frage, was denn das wohl sein könnte, beantwortete sich recht bald, als ich las, dass es sich hierbei um eine Hundevilla handelt, in der der Hund der Autorin zu Hause ist. Ist das nicht der Kracher? Ich will auch unbedingt einen Hund - allerdings nur, um mir auch so eine Hundevilla anschaffen zu können *lach*.


Auf insgesamt 100 Seiten erzählt uns Kristin Lammerting die Entstehungsgeschichte ihres Traumgartens und was sie auf dem Weg dorthin alles erlebt hat. Ein wirklich kurzweiliges Buch mit vielen wunderschönen Fotos ... und immer wieder dachte ich beim Lesen: Ach, wenn mein eigener Garten doch "etwas" größer wäre... *lach*.


Die Fotos in diesem Buch sind besonders farbenfroh und gelungen, saftiges Grün, wohin das Auge schaut - ganz so, wie ich es liebe.
Wenn Ihr noch mehr von diesem Garten sehen möchtet, dann schaut doch mal auf der Homepage von Kristin Lammerting vorbei *klick*.


Das Buch ist übrigens im Rahmen der Reihe "Das Gartenportrait" im dva-Verlag *klick* erschienen. In dieser Reihe gibt es schon einige wunderschöne Gärten zu entdecken ... ich werde mir sicherlich noch das eine oder andere Werk ins Haus holen.


Besonders schön finde ich, dass Kirstin Lammerting authentisch und praxisnah über ihren Garten spricht, nichts wirkt gestellt oder hochtrabend ... so macht das Schmökern richtig Spaß.



Mein Fazit:
Ein kleines, aber sehr feines Gartenbuch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Wunderschöne Fotos lassen einen gedanklich durch diesen Traumgarten streifen, die facettenreiche Gartenanlage gibt viele Anregungen und lässt den Leser staunen, wieviele Ideen man in einem einzigen Garten umsetzen kann. Sehr empfehlenswert!

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"Die wahren Paradiese"
 von Marina Wüst mit Fotos von Domingo Vazquez.




Marina Wüst ist sicherlich einigen von Euch bekannt, hat sie doch selbst einen wundervollen 2.500 qm großen Garten oberhalb eines kleinen urfränkischen Weinörtchens am Main, den sie mit viel Hingabe und Freude am Gärtnern zu einem wahren Gartenparadies gemacht hat. Und damit sind wir schon beim Thema "Wahre Paradiese". Frau Wüst hat in den vielen Jahren ihres gärtnerischen Tuns nämlich nicht nur ihren eigenen Garten verschönert, sondern auch Einblicke in viele weitere private Gartenrefugien geworfen. Dabei fiel ihr auf, dass viele dieser privaten Gartenschätze völlig unbekannt sind und sich ihre Besitzer bislang noch nicht über Reportagen über ihre Gärten in den einschlägigen Gartenzeitschriften freuen konnten. Dies soll sich nun mit diesem Gartenwerk ändern. Marina Wüst - deren eigener Garten schon aus einigen Reportagen und Berichten bekannt ist - hat kurzerhand ihre persönlichen Gartenparadiese,  die sie im Rahmen von Gartenbesichtigungen oder auch über Forenbekanntschaften  im Internet endeckt hat, in einem prall mit wundervollen Fotos ausgestatteten Buch zusammengefasst.


Unterstützung hat sie sich dabei von Domingo Vazquez geholt, der ihr als Fotograf bei der Gestaltung des Buches zur Seite gestanden hat. Auch ihn hat sie über ein Gartenforum kennen- und schätzengelernt. Domingo Vazquez ist selber begeisterter Gartenbesitzer und mit seinem Garten ebenfalls in diesem Buch vertreten. Ihr seht, wenn Gartenfreunde sich zusammentun, dann können die tollsten Dinge entstehen *lach*.



Neben dem Garten von Marina Wüst und Domingo Vazquez sind noch 13 weitere private Gartenparadiese zu entdecken - und ich sage Euch, man ist immer wieder erstaunt, was Menschen durch ihre Liebe zur Natur, zum Garten und durch ihre Fantasie so alles erschaffen können. 




Vielleicht ist ja der eine oder andere Garten dabei, den Ihr Euch vielleicht schon mal im Rahmen der offenen Gartenpforte angesehen habt? Einige der vorgestellten Gärten sind schon seit einigen Jahren bei dieser Institution dabei, andere sind noch völlig unentdeckt - bis jetzt.





Jeder Garten wird ausführlich vorgestellt, die Gesamtübersicht der Gärten wird anhand von Zeichnungen dargestellt, so dass man sich immer einen genauen Überblick über die teilweise beeindruckend großen Gartenreiche verschaffen kann.
Das Besondere: Jeder Gärtner/jede Gärtnerin kommt in diesem Buch selber zu Wort. Sie berichten über die Anfänge ihrer Gartenleidenschaft, die Entstehungsgeschichte des Gartens, über Planungen, Rückschläge und über ihre tiefe Verbindung zum persönlichen Gartenparadies.


Ein Buch also, das zum Schmökern einlädt, das einen immer wieder zustimmend mit dem Kopf nicken lässt - denn allzu häufig erkennt man sich selber in den Gärtnerinnen und Gärtnern wieder, die hier ihre Geschichte erzählen.




Mein Fazit:
Ein rundum gelungenes Gartenbuch mit wunderschönen Fotos, die einen Einblick in die unterschiedlichsten Gartenstile gewähren und zum Träumen und Inspirationen holen einladen!



So, habe ich Euch nun den Mund wässrig gemacht? Ich hoffe es sehr, denn mit diesem Gartenbuch würdet Ihr wirklich auf der sicheren Seite stehen - wenn Ihr versteht, was ich meine.

Nachtrag:
Die liebe Beate hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass auf der Homepage von Marina Wüst die neuen Besichtigungstermine für 2014 eingestellt sind. Ihr findet sie hier *klick*. Vielleicht habt Ihr ja die Chance mal vorbeizuschauen - oder Euch einfach die tollen Fotos auf der Homepage anzusehen *lach*. Dir liebe Beate ganz lieben Dank - ach, ich finde meine Leser toll!



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"Blumenfantasie"
von Minna Mercke Schmidt


Manche Menschen verbindet schon früh und sehr innig eine tiefe Liebe zu Blumen und den wundervollen Dingen, die man aus ihnen zaubern kann. So ist es auch bei Minna Mercke Schmidt aus Schweden, die sicherlich viele von Euch von ihrem wundervollen Blog "Blomsterverkstad" kennen. Hier solltet Ihr auf jeden Fall mal vorbeischauen!  Minna beherrscht nämlich die Kunst, aus Blumen, einigen Zweigen und ein wenig alltäglichen Gartengegenständen wunderschöne Blumenfantasien zu entwerfen. Und so wundert es auch nicht, dass ihr aktuelles Buch den Titel "Blumenfantasie" trägt...



In diesem Werk zeigt sie eindrucksvoll, wie man mit einfachen Mitteln für jede Jahreszeit passende Sträuße und Kränze binden kann. Ein Eldorado für jeden Garten- und Blumenliebhaber, glaubt es mir!



Ein Buch zum Träumen, Anregungen holen und Pläne schmieden - für die kommende Frühlingszeit, die warmen Sommermonate und die herbstlichen Zeiten, die uns jedes Jahr wieder so sehr die Natur genießen lassen. Hier könnt Ihr wirklich für jeden Anlass eine außergewöhnliche, aber eben auch sehr natürliche Dekorationsidee finden.



Für Euch habe ich heute mal die Idee mit den "gedrahteten Böhnchen" aufgegriffen und ein fröhliches X-MAS daraus gebildet. Für die kommenden Weihnachtstage könnt Ihr so aber natürlich auch die Anfangsbuchstaben Eurer Gäste drahten und für einen Hingucker auf dem Tischgedeck sorgen.








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"Die schönsten Dekoideen und die besten Techniken"



Aus dem Ulmer Verlag habe ich heute das Buch "Die schönsten Dekoideen und die besten Techniken" für Euch im Angebot. Auf 128 reich bebilderten Seiten erfahrt Ihr alles über die besten Techniken, um mit wenig Aufwand die schönsten Dekorationsmöglichkeiten für Euer zuhause zu entdecken und zu kreieren.


Über Frühlings- und Osterdekorationen, sommerliche Ideen für Haus und Terrasse bis hin zu originellen Geschenkideen und weihnachtlichen Adventsbasteleien ist hier alles geboten. Aufgeteilt in Level für Einsteiger, Fortgeschrittene und Erfahrene findet sich hier auf jeder Seite eine stimmungsvolle Idee für alle Jahreszeiten.


Wie Ihr seht, habe ich auch direkt etwas gefunden, das mein Bastlerherz höherschlagen ließ. Die kleine, mit Perlen verzierte Weihnachtskugelvase, gebettet in einen Kranz aus Tannenzweigen hatte es mir direkt angetan. Als kleine Beigabe für den Weihnachtsbesuch auf den Esstisch gestellt sicher eine tolle Idee. Im Buch liegt die Kugel zwar auf einem kleinen Kranz aus Koniferennadeln, umwickelt mit Draht, aber gerade das persönliche Anpassen der Ideen an den eigenen Bedarf finde ich immer besonders reizvoll.


Auf detaillierten Bildern sind die einzelnen Arbeitsschritte besonders gut zu erkennen und nachzubasteln. Ein handliches Werk, das für jede Jahreszeit das Richtige anbietet und besonders diejenigen ansprechen wird, die gerne mit Blumen und Pflanzen dekorieren.


Wie gefällt Euch denn zum Beispiel die tolle Brombeertasche auf dem unteren Bild - ein echter Hingucker, oder?




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"Dekoideen für Weihnachten"



Die Adventszeit hat ja gerade erst begonnen und vielleicht hat die Eine oder Andere von Euch noch Inspirationsbedarf, um die Wohnung noch etwas weihnachtlicher zu schmücken. Ich schaue in diesen Fällen immer gerne in entsprechende Bastellektüre und bin auch in diesem Jahr fündig geworden.

Mit den von den Autorinnen Anke Schütz und Ilka Schulzki auf 128 Seiten gesammelten 50 Dekoideen für die Weihnachtszeit fällt sogar sonst eher Bastelunlustigen sicher etwas Hübsches ein, um die eigenen vier Wände schnell und unkompliziert in eine adventliche Stimmung zu versetzen. Ich muss sagen, schon das Buchcover führte bei mir dazu, dieses Buch unbedingt haben zu müssen. Die Idee mit den kleinen Gläsern als Adventskranz fand ich ganz entzückend.

An langen Bändern wurden die "24 Wünsche" zu Weihnachten aufgehängt - auch eine schöne Idee für die Fensterdekoration finde ich. So hat man immer vor Augen, was das Wichtigste in den 24 Tagen vor dem Weihnachtsfest ist (... und natürlich auch danach *kicher*).


Diese hübsche kleine Schneelandschaft hatte es mir auch direkt angetan ... ach, eigentlich habe ich auf fast jeder Seite mal kurz darüber nachgedacht, wo ich denn um Himmels Willen diese oder jene schöne Idee noch im Haus unterbringen könnte *lach*.


Wie Ihr seht, habe ich auch sofort zu Ästen und Faden gegriffen, als ich diese niedlichen Sterne entdeckte, die die beiden Autorinnen einfach an einen großen Ast gehängt haben, der in einem Zinkeimer steht. Ein wenig Moos oben zur Abdeckung und schon hat man einen hübschen Eyecatcher - sei es im Haus oder auch draußen auf der Terrasse oder dem Balkon.


Tolle Ideen, kleiner Aufwand, einfache Umsetzung - das sind die Dinge, die mir gefallen und die in diesem Buch wirklich schön umgesetzt sind. Wenn man auch nicht alles 1 : 1 nachbastelt, so findet man doch eine Fülle an Ideen, die man - vielleicht auch leicht abgewandelt - wunderbar verwerten kann. Manchmal reicht schon eine andere Farbwahl und plötzlich passt alles ganz wunderbar ins eigene Zuhause! Ganz hinten im Buch gibt es übrigens eine Doppelseite, auf der alle im Buch gezeigten Ideen mit einem kleinen Foto aufgelistet sind, so dass man jederzeit schnell nachschauen kann, was oder wo noch mal die Idee zu finden war, die einem wieder in den Sinn gekommen ist - für mich eine sehr praktische Sache!



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1 Kommentar:

  1. Endlich........nach langer Zwangspause....kann ich wieder am Bloggerleben teilnehmen.

    Und glaube mir, lach, das Stöbern in deinen Buchvorstellungen hat länger, viel länger als nur für eine gemütliche Teetasse gedauert :-)

    Soooo tolle Bilder, Ideen, Inspirationen....einfach umwerfend und nur schön.
    Die nächsten Tage werde ich mich damit beschäftigen, neue Pläne für unseren, seit Oktober 2013, vor sich hinwuchernden Garten zu schmieden. Unglaublich, wie schnell ein Garten verwildert, wenn man sich nur gelegentlich um ihn kümmern kann/konnte.

    Dein Blog gehört ja schon lange zu meinen Lieblingen und auf deine nächste Buchvorstellung freue ich mich jetzt ganz besonders.

    Herzliche Grüsse und noch alles Liebe und vor allem Gesundheit für das neue Jahr
    Gaby

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