Dienstag, 28. Juni 2016

Über den Gartenzaun geschaut....

Alle zwei Jahre wird im Wohnort meiner Eltern eine tolle Aktion vom Heimatverein durchgeführt: Private Gärten öffnen ihre Pforten und die Besucher sind eingeladen, mit dem Fahrrad eine vorher ausgetüfftelte Route abzufahren, um so alle teilnehmenden Gärten der Reihe nach ansteuern zu können. Hier, hier, hier ,  hier  und hier habe ich vor zwei Jahren schon mal davon berichtet und Euch wirklich herausragende Gärten gezeigt. In diesem Jahr haben auch wieder acht Gartenbesitzer ihre Kleinode für Neugierige geöffnet - und diesmal waren meine Eltern mit ihrem Garten auch dabei!

Ein toller Tag war das - mit einer unglaublichen Menge an Besuchern, die voller Freude und Eifer das grüne Paradies meiner Eltern durchstreift haben. Ich war auch vor Ort und habe viele nette Gespräche mit gartenverrückten Gleichgesinnten geführt *lach*. Zwischendurch habe ich natürlich die Gunst der Stunde genutzt und habe mich kurz davongeschlichen, um mir den einen oder anderen teilnehmenden Garten anzusehen.

Ich freue mich sehr, dass ich Euch heute einige Bilder aus einem dieser Gartenparadiese zeigen darf. Ein wunderschöner Garten, der mit klassischen Buchshecken, üppigen Rosenblüten und hübschen Deko-Sachen punktet. Aber schaut selbst:





Sind die bepflanzten Kugeln nicht schön? Sie lagen am Rande des kleinen Teichs und sahen zum Anbeißen aus.




Es gab sogar einen kleinen "Hühnerhof" *lach*. So lass ich mir die Tierhaltung gefallen - ohne Arbeit und trotzdem immer was zum Schmunzeln.



Beim Anblick dieser Herrschaften (unten) musste ich doch herzlich lachen...




Ein wunderschöner Garten, der mit vielen kleinen Überraschungen punktete....






Die anwesenden Besucher waren durchweg begeistert ... das konnte ich den vielen "Aaahhs" und "Oooohhhs" entnehmen. 

Ich hoffe, Euch hat der kleine Gartenrundgang gefallen - das nächste Mal zeige ich Euch noch einen weiteren Garten (und zum Schluss machen wir noch mal einen kleinen Rundgang durch den Garten meiner Eltern - den habe ich Euch in den letzten Jahren ja schon mehrfach gezeigt, aber aufgrund der Teilnahme an dieser Veranstaltung gibt es doch einige Neuerungen zu entdecken.).

Dienstag, 21. Juni 2016

Seerosen (und Gewinnerin)




Seerosen erblühen

Aus der Tiefe hin zum Licht
Strebt die Knospe, reckt sich kühn,
Drängt sich durch die Schwimmblattschicht,
Unscheinbar im weiten Grün.

Bald schon springt das Hüllenkleid,
Öffnet, breitet sich zum Nest
Reinster Blütenherrlichkeit.
Zeit für Froschens Sommerfest.

Ingo Baumgartner



Meine Lieben, der Sommer soll sich ja wohl tatsächlich noch mal bei uns blicken lassen! In den kommenden Tagen ist mit über 30 Grad zu rechnen - seufz, muss er denn immer gleich so übertreiben?

Meine Seerose würde sich allerdings wirklich über ein wenig Sonne freuen, liegt doch der Teich, in dem sie wohnt sowieso schon im Schatten. Jedes Jahr ist es wieder erstaunlich, wie lange es dauert, bis sich die Seerose und alle anderen schwimmenden Teichpflanzen bequemen, an Größe und Blattmasse zuzunehmen. Bis dahin liegt die Wasseroberfläche allerdings offen dar und unsere kleinen, aber feinen Goldfische sind von oben weithin sichtbar - auch für den Fischreiher! Der hat sich wohl kürzlich gedacht, dass es bei uns eine kleine, kostenfreie Zwischenmahlzeit zu holen gibt und sich REICHLICH an unserem Fischbuffet bedient. Nun, jetzt ist die Wasseroberfläche ziemlich zugewachsen, die Fische haben reichlich Versteckmöglichkeiten - also die, die noch da sind - und so hoffen wir mal, dass der Fischreiher sich jetzt andere Jagdgründe sucht.

Nun möchtet Ihr aber sicher noch wissen, wer von Euch denn nun das tolle Buch "Vom "Baumeland" zum Traumgarten" von Marina Wüst gewonnen hat, oder? Die glückliche Gewinnerin ist die liebe Grit mit diesem Kommentar:


Liebe Anja, jetzt lese ich schon so lange mit großer Begeisterung deinen Blog. Es ist immer wieder schön bei dir vorbeizuschauen. Habe mich bisher aber irgendwie nicht getraut einen Kommentar zu hinterlassen, weil ich (leicht errötend) auch nie genau wusste, wie es funktioniert. Aber dieses tolle Buch hat mich jetzt so motiviert meine Kinder zu fragen, was ich tun muss um einen Kommentar zu hinterlassen. Deswegen hüpfe ich jetzt auch sehr gerne ins Lostöpfchen und werde jetzt sicher noch viel öfters einen Kommentar hinterlassen. Bin jetzt stolz wie Bolle, man lernt halt immer dazu. Liebe Grüße und ich freue mich auf weitere schöne Bilder und Texte von Dir! LG Grit Leedmann

Liebe Grit, herzlichen Glückwunsch! Bitte sende mir doch Deine Adresse unter gartenliesel@gmx.net zu, dann kann sich das Traumbuch auf den Weg zu Dir machen.

So, nun wünsche ich Euch noch eine sonnenreiche Restwoche!!

Sonntag, 19. Juni 2016

Von Überraschungskäufen...

An den Pfingstfeiertagen haben wir - wie jedes Jahr - eine große Gartenausstellung besucht. Ihr wisst schon: diese Events rund um ein nettes Schloss, mit Pavillons und den schönsten Accessoires rund um das Thema Garten. Auf jeder dieser Gartenausstellungen sind sie zu finden: die Stände, an denen es die unglaublichsten Pflanzenknollen gibt - Allium zum Beispiel ist dort immer sehr beliebt und es gibt ihn in allen Farben, Größen und Sorten. Die Knollen sind riesig und strotzen nur so vor lauter Gesundheit - im besten Fall jedenfalls *lach*.

Normalerweise lasse ich diese Stände immer sehr schnell hinter mir, denn selten weiß ich noch, wo ich all diese Extremknollen in meinem Garten noch unterbringen soll. Dieses Jahr aber war es mein Mann, der dort eine Entdeckung machte und der mich an eben diesen Stand rief.  Ein "blühender Farn" hatte seine Aufmerksamkeit erregt - seltsam geformte Gebilde lagen vor uns, die aussahen wie eine Mischung aus zu groß geratenen Dahlien- und Ingwerknollen. "Blüht selbst im tiefsten Schatten" stand auf dem Schild geschrieben. Na, dann sind die Dinger ja wie für meinen Garten gemacht!

Schnell waren drei dicke Knollen ausgesucht - der Preis war auch noch manierlich. Es konnte also auf einen Versuch ankommen. Kaum zuhause angekommen, buddelte ich die Dinger auch schon unter dem Kirschbaum ein - hier war noch ein kleines, freies Plätzchen zu finden. Oben aus der Knolle schauten schon kleine Ansätze heraus - die sollten nach dem Einbringen in die Erde oben rausschauen - so stand es in der beigefügten Bedienungsanleitung. In den nächsten Wochen goss ich zwischendurch immer mal wieder eine Kanne Wasser auf die Stelle, ansonsten tat sich nicht sehr viel. Bis ich vor einigen Tagen zwischen zwei Regenschauern mal wieder nachschaute und mich wunderte, wie innerhalb weniger Tage eine recht große Pflanze entstanden war, die mich dazu noch mit großen rosafarbenen Blüten begrüßte. Aber seht selbst:



Tja nun, aber sieht so ein "Farn" aus? Wohl eher nicht. Meine Recherche im Internet ergab, dass es sich bei der von mir erworbenen Pflanze um eine Freilandgloxinie Incarvillea handelt, die in der Umgangssprache gerne als "blühender Farn" bezeichnet wird, weil ihre Blätter wohl ein wenig an einen Farn erinnern soll. Sie stellt kaum Ansprüche an die Pflege. Wer mag, kann hier noch mehr über diese seltsame Pflanze erfahren - mein Herz hat sie jedenfalls schon wegen ihrer Blütenfarbe erobert *lach* - wer im Hause Gartenbuddelei rosa trägt, der darf gerne bleiben. Mal schauen, ob sie den nächsten Winter in der Erde überlebt - ausbuddeln und einlagern werde ich sie jedenfalls nicht....
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem "blühenden Farn"?

Bis heute Nacht um 0.00 Uhr könnt Ihr übrigens immer noch gerne an meiner Verlosung teilnehmen...

Mittwoch, 15. Juni 2016

Wo ist der Sommer??

Ach meine Lieben, wo ist denn nur der Sommer geblieben? Habt Ihr ihn gesehen? Nun ist es schon Mitte Juni und eigentlich sollten wir doch alle den ganzen Tag faul in der Sonne liegen, einen kühlen Drink in der einen und ein Stück Wassermelone in der anderen Hand...

Tja, die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus. Hier bei uns regnet es ständig, es sind kühle 17 Grad und irgendwie sieht der Garten permanent so aus, als wenn er mal wieder eine "heilende Hand" nötig hätte. Das Unkraut sprießt, die Wege könnten ununterbrochen eine Reinigung mit dem Besen vertragen und alle Blüten sind inzwischen vom Regen matschig und lassen die Köpfe hängen. Puh. So. Genug gejammert! Es hilft ja nichts.


Als kleine Aufmunterung deswegen heute mal ein kurzer Blick in meinen Vorgarten. Nein, nicht von heute. Die Aufnahmen sind ein paar Tage alt - die Pfingstrose stand gerade in voller Blüte (übrigens eine vom Discounter - nicht schlecht, oder?) und meine Fingerhüte gaben ihr ein ein bisschen farbliche Unterstützung.  Im Hintergrund könnt Ihr eine der ganz wenigen Rosen sehen, die es in meinem Garten überhaupt gibt: Rosarium Uetersen. Sehr schön füllig blühend und trotz Regen eine Augenweide.

Ich kann es übrigens kaum erwarten, bis meine vielen, vielen Hortensien endlich alle blühen. Es sind inzwischen fast 35 Stück und sie sitzen ALLE so voller Blüten, dass ich weiß, dass es eine wahre Pracht werden wird *lach*.


Ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche und erinnere noch kurz an meine aktuelle Buchverlosung. Wer noch mag - hier entlang bitte.