Hortensienträume

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Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Freitag, 21. Juli 2017

Hortensien (und ein Fernsehtipp)


Wie versprochen gibt es heute mal einen kleinen Gartenrundgang. In diesen Tagen stehen meine vielen Hortensienbüsche in voller Blüte und geben sich so richtig Mühe, meinen Garten in einen Landhaustraum zu verwandeln.


Ich selbst hätte am wenigsten damit gerechnet, dass in diesem Sommer überhaupt Blüten an den Hortensien zu sehen sein werden.


Im zeitigen Frühjahr sahen die Büsche wirklich sehr vielversprechend aus - unzählige Blütenansätze waren zu sehen und auch das Blattwerk hatte sich schon toll entwickelt.


Und dann kamen - wie bei so vielen von Euch - die gefürchteten Spätfröste. 


Es war ein Bild des Jammers, das sich mir da morgens bot. Die Blütenansätze braun und kaputtgefroren, die Blätter hingen schlaff herunter und zeigten ebenfalls große Teile von Erfrierungen.


In den kommenden Tagen habe ich damals in unzähligen Stunden die schlimmsten Schäden mit den Fingern abgeknipst und dachte nicht im Traum daran, dass die Sträucher und vor allen Dingen die Blüten sich wohl überhaupt erholen würden.


Umso erstaunter bin ich, wie die Natur noch mal die Kurve gekriegt hat! Unzählige Blüten zeigen sich auf den Hortensien - und zwar auf allen Sorten gleich: auf den normalen Bauernhortensien, auf der Annabelle, auf den Rispenhortensien und den Tellerhortensien.


Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Blüten auf den Hortensien zu sehen wären, wenn die Spätfröste nicht über sie hergefallen wären...


Eine wundervolle Pracht ist es allemal und ich freue mich jedesmal bei meinem Gartenrundgang.


Einige wenige der Blüten schaffen es auch tatsächlich manchmal in meine Vasen, aber meistens bringe ich es nicht übers Herz, sie von den Sträuchern abzuschneiden *lach*.



Gerade am Weg, der am Haus vorbeiführt, haben sich die Hortensien so richtig breit gemacht. Ich habe Euch mal Fotos von oben aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht, da kann man die Blütenfülle noch besser sehen:



Zum Schluss noch ein kleiner TV-Hinweis:

Ich bin gebeten worden, Euch auf eine neue Garten-Koch-Sendung hinzuweisen. Dies tue ich natürlich gerne. Wenn Ihr also gerne sehen möchtet, wie sich sechs Hobbygärtner aus unterschiedlichen Städten untereinander messen, dann ist die Sendung "Der grüne Gaumen" vielleicht das Richtige für Euch. 

Ab dem 24.07.2017 kann man immer montags um 21.00 Uhr im WDR-Fernsehen dabei sein, wenn jeweils ein Kandidat die Rolle des Gastgebers übernimmt und die anderen mit einem Drei-Gänge-Menü bekocht. Pro Gang muss jedes Gericht mit mindestens einer selbst angebauten Zutat aus dem eigenen Garten zubereitet werden.

Ihr dürft Euch übrigens schon gerne jetzt outen, wenn Ihr zu den sechs Kandidaten gehört *lach*!

Sonntag, 16. Juli 2017

Von Dahlien ... und Schnecken


Ach, ich liebe Dahlien! Es gibt so wunderschöne Dahliensorten, dass mir das Herz aufgeht. Riesige Blüten in den wundervollsten Farbverläufen - da ist wirklich für jeden Blumenfan die Richtige dabei.


Am liebsten hätte ich den ganzen Garten voller Dahlien - eine Blütenpracht in Rosa, Weiß, Pink, Lila ... ach, ich sehe sie schon bildlich vor mir!


In den Anfängen meiner Gärtnerzeit habe ich es auch ganz tapfer versucht - das mit den Dahlien. Ich habe sie extra in Töpfen vorgezogen. Habe sie gehegt und gepflegt und dann, wenn sie schon eine schöne Größe erreicht hatten, habe ich sie in den Garten gepflanzt. Es waren Knollen aus dem Garten meiner Oma - nicht irgendwelche gekauften. 


Eine Nacht hat meistens gereicht - am nächsten Morgen stand von meinen Dahlienschätzen nicht viel mehr als das Gerippe, wortwörtlich. Manchmal saßen noch bis zu zehn Nacktschnecken auf dem Gerippe drauf und schienen mir höhnisch zuzugrinsen *seufz*.


Damals habe ich die Sache mit den Dahlien aufgegeben. Man muss irgendwann einsehen, dass nicht alle Pflanzen, die man gerne haben möchte, im eigenen Garten gut aufgehoben sind. Genauso erging es mir übrigens mit den Rosen - in einem Schattengarten haben solche Schönheiten nichts verloren.


Trotzdem bin ich immer wieder von schönen Dahlienblüten fasziniert - zum Beispiel, wenn ich sie beim Blumenhändler meines Vertrauens finde. Dann darf ich mir auch mal den Dahlien-Luxus gönnen, verteile sie in kleine Vasen und drapiere sie mir hübsch zurecht.


 So hält wenigstens für einige Tage die Dahlienpracht in meinem Garten Einzug. Das ist doch auch schön, oder?
Was aber richtig gut funktioniert in meinem Schattengarten, das ist die Sache mit den Hortensien *lach*. Und deswegen werde ich Euch beim nächsten Mal auch auf eine kleine Hortensienreise durch meinen Garten mitnehmen.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Zu Besuch .... in der Arends Staudengärtnerei in Wuppertal (und Gewinnerin)


Am Samstag vor zwei Wochen habe ich mich morgens auf den Weg gemacht - bis nach Wuppertal ging meine Reise und ich war schon sehr aufgeregt, denn auf mein Reiseziel hatte ich mich schon sehr lange gefreut! Schon seit gut zwei Jahren wollten meine Mutter und ich diesen besonderen Ort besuchen: Die Staudengärtnerei Arends von Anja Maubach.



Leider hat uns das Wetter an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir bei Dauerregen durch die große und beeindruckende Gärtnerei geschlendert sind, um alles genau in Augenschein zu nehmen. Aber wie sagt man ja so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung *lach*. Und so bekommt Ihr heute viele Fotos von der Staudengärtnerei Arends zu sehen - manche mit Wasserflecken, wofür ich mich schon mal entschuldige.



Beim Namen "Anja Maubach" klingelt es sicherlich bei den meisten von Euch, oder? Frau Maubach ist nämlich nicht nur bekannt für ihre berühmte Staudengärtnerei, die von ihrem Urgroßvater, dem bekannten Staudenzüchter Georg Arends gegründet wurde, sondern selbstverständlich auch aufgrund ihrer tollen Bücher, in denen sie gefühlvoll über ihre Gartenleidenschaft schreibt und uns Gärtnern direkt aus der Seele zu berichten scheint.




Sie wuchs in der Staudengärtnerei auf, studierte später Landschaftsarchitektur und leitet seit 1998 die Staudengärtnerei Arends auf "Ronsdorfs blumiger Höh'" in der vierten Generation. Die Staudengärtnerei ist weit über die Grenzen Wuppertals hinaus bekannt und beliebt für ihre Gartenkurse, ihren umfangreichen Staudenkatalog und ihre Gartenplanungen.

Das wunderschöne goldene Gras: Hakonechloa macra 'All Gold', ein Japan-Waldgras


Ihr Urgroßvater Georg Arends hatte eine große Vision: Er wollte winterharte Stauden züchten. Auf dem exponierten Hügel in der rauen Lage des Bergischen Landes gelang ihm dies vorzüglich. Denn was in diesem schwierigen Umfeld gedeiht, wächst auch in anderen Regionen des Landes.



So ist in Wuppertal-Ronsdorf seit dem Jahr 1888 über Generationen eine besondere Gärtnerei entstanden und erhalten geblieben. Ein Ort, an dem man in eine andere Zeit einzutauchen scheint, und sich der Natur ganz nahe fühlt.


Diese wunderschönen Funkien haben mir besonders gefallen: Hosta Hybride 'Golden Tiara'

Besonderen Charme verströmt diese Gärtnerei durch ihre alten Gebäude, Gewächshäuser, den Packschuppen, die "Villa Wellblech", die Felspartie, die bereits 1902 angelegt wurde, und durch die große Fülle der Mutterpflanzenquartiere und Gärten.


Bereits im Jahr 2008 wurde der Georg Arends-Förderkreis gegründet, der es sich um Ziel gesetzt hat, diese in Deutschland und Europa einmalige Gartenkultur sichtbar zu machen und die 120 Jahre währende Gartentradition, die sich in den historischen Gebäuden, der Felspartie, in Dokumenten, Pflanzenzüchtungen und einem einzigartigen Fotoarchiv widerspiegeln, zu erhalten. Geplant ist weiterhin ein Arends Gartenmuseum, die Anlage eines Pflanzenarchivs mit alten Staudensorten und natürlich weiterhin der Erhalt der historischen Gebäude und Gewächshäuser.
Wenn Ihr gerne nähere Informationen über den Förderverein haben möchtet, könnt Ihr Euch hier näher informieren.



In einem hübschen Lädchen kann man sich zusätzlich mit den schönsten Gartenbüchern, hochwertigen Gartengeräten und vielen anderen Nettigkeiten, die das Gärtnerherz höherschlagen lassen, eindecken.




Ein Besuch also, der sich auf jeden Fall lohnt - sogar bei Regen *lach*. Meine Mutter und ich haben unseren gemeinsamen Tag sehr genossen ... und sind auch mit einigen wunderschönen Pflanzen und Dekoartikeln zurückgereist. Aber das wundert Euch sicher nicht....





Die Gärtnerei ist übrigens am 26. und 27.08.2017 im Rahmen der offenen Gartentür geöffnet und bietet an diesen Tagen Gartenführungen an. Wer gerne in den Privatgarten von Anja Maubach schauen möchte, sollte ebenfalls dieses Wochenende nutzen, denn normalerweise ist dieser Gartenbereich ihr persönliches Refugium und nicht für Besucher geöffnet.






Ganz zum Schluss möchte ich Euch noch die Gewinnerin meiner letzten Verlosung bekanntgeben. Das komplette Schlauchset mit 20 Metern Gartenschlauch und hochwertigen Anschlüssen hat die liebe Kerstin mit folgendem Kommentar gewonnen:

Hallo liebe Anja,
Du schreibst mir - wie ganz oft - von der Seele. Während der letzten Tage habe ich auch versucht, meine "Lieblinge" mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dabei musste ich feststellen, dass mein Gießstab dieser Belastung offensichtlich nicht mehr gewachsen ist. Nun, das Problem mit den nassen Füßen kenne ich. Jetzt bin ich tatsächlich auf der Suche nach Alternativen, daher kommt Dein Beitrag mehr als passend. 
Ich versuche einfach mal mein Glück und bin sehr gern bei der Verlosung dabei. 
Einen wunderschönen sonnigen Sonntag und liebe Grüße
Kerstin 

Herzlichen Glückwunsch meine Liebe! Bitte sende mir doch Deine Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, damit ich sie an die Firma Maxgarten weiterreichen kann.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Wenn man nicht Nein sagen kann...


Vorgestern lief ich nach dem normalen Einkauf noch durch meinen Lieblingsblumenladen und wollte "eigentlich" nichts mitnehmen - nur mal schauen. Hahaha.


Und dann strahlten mich von einer kleinen Etagere eine große Menge dieser wunderschönen kleinen Campanulas an, die mich mit ihrem zarten Violett-Ton direkt verzauberten.


Die Blüten sind wirklich winzig klein und ganz zart gefüllt.


Also mal ehrlich: Da hättet Ihr doch auch nicht widerstehen können, oder?


Ich wusste auch sofort, wie ich sie dekorieren möchte und schon waren - schwupps - vier kleine Schönheiten in meinem Einkaufswagen gelandet. 


Bei uns wird das Wetter heute ganz besonders schön und sommerlich - herrlich! Lasst uns diese besondere Zeit auskosten und so richtig genießen!



Wer sich noch nicht in die Lostrommel für meine aktuelle Verlosung geworfen hat, kann dies übrigens hier noch bis einschließlich zum 10.07.2017 tun. Viel Glück!

In meinem nächsten Post erzähle ich Euch ein bisschen was über meinen Besuch in einer ganz wundervollen Staudengärtnerei - die Besitzerin werden die meisten von Euch kennen!
Na, schon eine Ahnung...?