Mittwoch, 20. Juli 2016

Hübsche Hingucker

Egal, wie viel Regen auch aus dem Himmel fällt, meine Hauswurze sehen immer tippi-toppi aus *lach*. Bei meinem letzten Besuch im Garten Picker habe ich mir im Frühjahr einige neue hübsche Exemplare mitgebracht und in einen schönen Metallkorb gepflanzt.


Der Korb steht auf meiner Holzbank inmitten einer Hortensien-Explosion *zwinker* und bringt ein wenig Ruhe in die geballte Blütenkraft.


Wichtig, um die Hauswurze auch bei zuviel Nass von oben zu erhalten, ist ein guter Wasserablauf. Einige Löcher im Boden des Pflanzbehälters können hier schon Wunder wirken....


Sehen sie nicht phantastisch aus, diese hübschen fleischigen Blattrosetten?


Im Winter stelle ich die Behältnisse dann an die Hauswand, wo sie vor Regen geschützt stehen. Im Frühjahr wird ein wenig ausgeputzt und mit sehr wenig (!) Dünger nachgeholfen. Dann kann man sich wieder monatelang an diesen Schönheiten erfreuen.

Denkt Ihr noch an meine aktuelle Verlosung? Bis einschließlich zum 24.07.2016 könnt Ihr hier noch in den Lostopf hüpfen...

Samstag, 16. Juli 2016

Mein Sommer in einem Garten - Eine Hörbuchvorstellung mit Verlosung



Meine Vorliebe für Gartenbücher in allen Facetten dürfte ja nun hinlänglich bekannt sein - die zahlreichen Neuerscheinungen stehen immer ganz weit oben auf meiner Wunschliste und ich bin dank der Mitteilungen der größten deutschen Verlage immer auf dem neuesten Stand der Dinge, was sich in naher Zukunft auf dem Gartenbuch-Markt so tun wird - ein schöner Nebeneffekt des Bloggens  *lach*. Und so kann ich Euch ja außerdem auch immer auf dem Laufenden halten...

Nun erreichte mich kürzlich die freundliche Anfrage eines kleinen Hörbuchverlages, dem meine zahlreichen Buchrezensionen inzwischen wohl auch aufgefallen waren, ob ich denn nicht vielleicht Lust hätte, Euch mal ein GartenHÖRbuch vorzustellen. Ich war direkt hell"hörig" (hahaha) und voller Begeisterung - das ist doch mal eine tolle Idee für mich und meine gartenverrückten Leser, dachte ich.

Nun sind meine Buchrezensionen bekannterweise ja immer mit zahlreichen Aufnahmen aus den vorgestellten Büchern verbunden - hm, das ist bei einem HÖRbuch natürlicherweise so nicht möglich *lach*. Und bevor ich Euch jetzt mit unzähligen Fotos von der CD-Box langweile, verbinde ich die heutige HÖRbuchrezension einfach mit Bildern aus meinem derzeit blütenüberquellenden Hortensiengarten, in den ich mich gemütlich auf meine Liege zurückgezogen hatte, um mir genüsslich die 3 CDs anzuhören, von denen ich Euch heute berichten möchte.



Nun aber mal los:

Der DerDiwan-Hörbuchverlag hat sich einen Klassiker der amerikanischen Gartenliteratur aus dem Jahr 1870 vorgenommen und aus dem ursprünglich in Buchform erschienen Werk "Mein Sommer in einem Garten" von Charles Dudley Warner, das zwischenzeitlich über 50 Mal neu aufgelegt wurde, einen Hörgenuss für Gartenbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, geschaffen. 168 Minuten lang erzählt Warner (gesprochen von Magnus Schäfer), enger Freund und Nachbar von Mark Twain, über die Höhen und Tiefen seines Gartenjahres. Wir begleiten den begeisterten Hobbygärtner Warner auf seiner abenteuerlichen Reise durch ein spannendes Gartenjahr in seinem Gemüsegarten - da wird geackert, gebuddelt, Unkraut gejätet, geflucht und natürlich auch geerntet.



Charles Dudley Warner arbeitete als Rechtsanwalt, bevor er zu schreiben begann. Sein mit seinem Nachbarn Mark Twain gemeinsam veröffentlichter Roman "Das vergoldete Zeitalter" wurde ein großer Erfolg. "Das ständige Kommen und Gehen zwischen meinem und Warners Haus," erzählte Twain in einem Interview, "gehörte zum Alltag unserer Freundschaft."


Warner beschreibt in "Mein Sommer in einem Garten" in insgesamt 19 Kapiteln die Mühen und Freuden des Gärtners, der mit Unterstützung seines mäusejagenden Katers Calvin versucht, Herr über Wetterlage, Unkrautstand und tierische Besucher in seinem Gartenreich zu bleiben. Warner war ein hingebungsvoller Amateurgärtner, der seinen Garten als Sprungbrett nutzte, um über Ehe, Kindererziehung, Freundschaft, Nachbarschaft, Moral, Psychologie, Politik und Wirtschaft zu sinnieren. Ein herrliches Hörvergnügen, das ein Muss für jeden leidenschaftlichen Hobbygärtner darstellt. Warner reichert seine amüsanten Erzählungen rund um Erdbeeren, Bohnen und Karotten mit vielen nützlichen Tipps und Hinweisen an, die bis in die heutige Zeit ihre Gültigkeit bewahrt haben.



Nur zu gerne lässt man sich unterhalten, wenn Warner über die lästigen Besuche der Nachbarskuh in seinem Garten berichtet, der er bereits beim Anlegen der Beete genügend Platz zwischen den Reihen lässt, damit diese nicht alles platt trampelt. Auch der Besuch des Präsidenten in seinem grünen Gartenreich wird für den Hörer zu einem literarischen Hochgenuss der kleinen, aber feinen Gedankengänge zum Thema Politik und Gesellschaft. Und die Hühner des Nachbarn, die ihm immer wieder in die Quere kommen, werden für den Zuhörer zu einer vergnüglichen, kurzweiligen Episode.




Ein Hörbuch also, nach dessen Genuss man selbst dem Unkraut ein ganz neues Verständnis entgegenbringt. Für mich persönlich hätte es auch gerne mal in den Ziergarten seiner Ehefrau gehen können *lach*, Warner bleibt aber seiner Vorliebe für den Gemüse- und Obstanbau treu und referiert hier ausführlich über wechselnde Stimmungen der Natur, von der wichtigen Auswahl des richtigen Samens und über verschiedene Beet- und Kartoffelsorten. Die richtigen Techniken des Umgrabens und der Bewässerung finden ebenso Erwähnung, wie das richtige Düngen der mühsam gezogenen Schützlinge.



Ganz besonders freue ich mich, dass mir der DerDiwan-Verlag ein Exemplar dieses Hörbuches für Euch zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Wer also auch gerne in die "Tiefen" des Gemüseanbaus abtauchen will, der hinterlässt mir einfach bis einschließlich zum 24.07.2016 einen Kommentar unter diesem Post und nimmt so automatisch an der Verlosung des Hörbuches teil.



Die anonymen Leser bitte ich, wie immer, wenigstens ihren Namen oder ein Kürzel anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann. Ansonsten bleibt mir nur, Euch kräftig die Daumen zu drücken!



Mittwoch, 13. Juli 2016

Über den Gartenzaun geschaut .... Teil 3

Herzlich Willkommen im Garten meiner Eltern!
Wie versprochen zeige ich Euch heute einige Bilder aus dem grünen Reich meiner Mutter, aufgenommen kurz bevor der Besucherstrom begann - und dann über Stunden nicht mehr abriss *lach*. So viele gartenbegeisterte und freundliche Besucher waren an diesem - meist regenfreien - Tag im Garten meiner Eltern unterwegs, das hat uns echt ein bisschen sprachlos gemacht *lach*.



Von der Terrasse wandert der Blick über den tieferliegenden Garten - übrigens eine vor vielen Jahren künstlich angelegte Tieflage - die angrenzenden Gärten befinden sich auf einem normalen Niveau.



Die Hortensie oben zog viele begeisterte Blicke auf sich und führte zu der wiederholten Frage: Was machen Sie denn nur, damit die so hübsch blau blüht? Antwort meiner Mutter: nichts. Schon seit Jahren blüht sie in einem üppigen Blau - im Original sieht sie noch blauer aus. Es ist eine Endless Summer und sie bekommt keinen speziellen Farbdünger o. ä.



Auf dem unteren Bild kann man gut erkennen, was für einen Höhenunterschied es im Garten gibt. Das regenreiche Wetter in den Tagen vor der Gartenöffnung für die Besucher hatte leider dazu geführt, dass der untere Teil des Gartens völlig unter Wasser stand und meine Eltern noch am Abend vorher eimerweise Wasser abgeschöpft haben, um den Besuchern einen einigermaßen trockenen Besuch des Gartens zu ermöglichen.





Für diesen alten Schleifstein (oben) hat mein Vater extra ein Gerüst gebaut, damit man wirklich mal an der Kurbel drehen und den Schleifstein bewegen kann. Ein Highlight bei den männlichen Besuchern *lach* - da wurde fast immer mal kurz die Kurbel betätigt....




Ihr seht, auch bei meinen Eltern ist die Liebe zum Buchs vorhanden. Aber auch hier gibt es immer wieder massive Probleme mit dem Buchsbaumpilz. Meine Eltern haben inzwischen den Schnitt des Buchsbaums aus dem Sommer in den Winter verlegt und schneiden im Februar - dies hatte meine Mutter in einem Gartenbuch gelesen und wollte es einfach mal ausprobieren. Deswegen erfolgte in diesem Jahr also der Schnitt bereits zum Jahresanfang und mein Vater hat seitdem regelmäßig  - wie ich ja auch - mit Siapton und einem Pilzmittel gespritzt.

Bei den Besuchern ist der "gesunde" Buchs immer wieder aufgefallen - unter dem grünen Mantel verbergen sich aber auch hier immer noch die Auswirkungen des Pilzes. Ich werde sehr gespannt weiterhin beobachten, welche "Schneidetechnik" denn nun mehr Vorteile bietet *lach*. Bei mir wird nämlich immer noch in Monaten ohne "R" geschnitten ...



Die Pflanzschale unten zog ebenfalls viel Aufmerksamkeit auf sich. Sie steht am oberen Teil der Terrasse auf einem Holzast. Im Winter ist hier das Vogelfutterhaus angebracht - der Blick aus dem Wohnzimmer auf die sich tummelnde Vogelschar ist dann wirklich bezaubernd. Im Frühjahr wird dann wieder die Pflanzschale montiert - eigentlich ein einfacher, viereckiger Untersatz für Pflanzschalen. Die Hauswurze haben sich ihr Terrain aber so charmant erobert, dass der Anblick wirklich für ein Lächeln sorgt.



Die Wasserschale (unten) haben meine Eltern selber gestaltet - aus Kieseln und Steinen, die sie aus verschiedenen Urlauben mit nach Hause gebracht haben. Auch diese Schale ist auf einem Ast erhöht angebracht und bietet den Vögeln Schutz und guten Überblick beim Baden und Trinken.







An verschiedenen Stellen im Garten hat meine Mutter kleine Weidenkörbe abgestellt - dorthinein wandern Unkräuter und verblühte Rosenköpfe, die man beim täglichen Rundgang durch den Garten ja immer mal wieder aufsammelt und in den Händen herumträgt. Von Zeit zu Zeit werden die Behälter geleert und dann kann es wieder ans Aufräumen gehen. Eine hübsche Idee finde ich, die nicht nur praktisch ist, sondern auch noch schön aussieht.


So, ich hoffe, Euch hat der kleine Gartenrundgang gefallen. Wie Ihr seht, kann ich nun wirklich nicht behaupten, meine eigene Gartenleidenschaft hätte mich einfach so "angeflogen"... *lach* - da bin ich ganz klar erblich vorbelastet.

Wer mag, kann gerne mal hier vorbeischauen:





Bei dem Dortmunder Baumarkt mit Baustoffhandel und einem Onlineshop für Werkzeug und Gartenartikel habe ich ein bisschen was über die Anlage und Pflege meines Knotengartens erzählt.

Beim nächsten Mal gibt es übrigens mal wieder eine Rezension - mit Verlosung natürlich. Diesmal wird es aber kein GartenBUCH sein. Lasst Euch überraschen...

Sonntag, 10. Juli 2016

Von Leitern und Himmelsstürmern...

Von meinem Schwiegervater - einem begeisterten Trödelmarktgänger - habe ich vor einigen Jahren eine hübsche Leiter geschenkt bekommen. Ich fand schon immer, dass Leitern, die an großen Obstbäumen angelehnt sind, ein Sinnbild des Landlebens sind *lach*. Umso mehr habe ich mich über das schöne Stück gefreut, das seitdem seinen Platz unter unserem großen Kirschbaum gefunden hatte.


Irgendwie fehlte aber immer noch der letzte "Pfiff". Und so kam ich in diesem Frühling auf die Idee, eine hübsche kleine Waldrebe daran hochklettern zu lassen. 


Ich habe mich für die Clematis viticella "Walenburg" entschieden, einer italienischen Waldrebe, die ihre Heimat in Südeuropa und Vorderasien hat und freue mich seitdem am fleißigen Klettern und Blühen der Pflanze. Ihre pink-lila-farbigen Blüten bilden einen hübschen Kontrast zu den Hortensien, die den Fuß des Kirschbaums umschmeicheln. Ein wenig Hilfestellung musste ich ihr anfangs schon geben, aber inzwischen ist sie sogar über die Leiter hinaus in den Baum hinein gewachsen.


Mir persönlich liegen mehr die kleinblütigen Clematissorten, deren Blüten an winzige Glöckchen erinnern. Sie wirken auf mich natürlicher, als ihre großblütigen Verwandten - aber das ist natürlich, wie immer, Geschmackssache.


Beim nächsten Mal geht es dann endlich - wie versprochen - in den Garten meiner Eltern. 
Und ganz bald gibt es auch wieder etwas zu gewinnen - ich bin gerade in Vorbereitung einer ganz besonderen Rezension - lasst Euch überraschen.