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Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 6. Juni 2018

Reiche Ernte...


In diesem Jahr können wir uns vor lauter Kirschen kaum retten *lach*. Unser riesiger alter Kirschbaum trägt so schwer an all seinen Früchten, dass es mir schon Angst und Bange ist :-).
Der Baum wurde von den Vorbesitzern vor über 30 Jahren gepflanzt und steht - verständlicherweise sehr zum Ärgernis der Nachbarn - sehr nah an der Grenze.


Der Kirschbaum ist mit seiner Größe wirklich beeindruckend und gibt dem Garten seinen romantischen Flair. Ich selber würde allerdings niemals einen solchen Baum in einen so kleinen Garten pflanzen. So schön seine Blüte im Frühjahr und so reichlich die Kirschen alle paar Jahre auch sein mögen, so darf man nicht vergessen, dass ein solcher Baum sehr viel Arbeit rund ums Jahr macht. Neben seinen unglaublichen Blattmassen, die er uns jeden Herbst um die Ohren wirft, beglückt er uns ím Frühjahr mit wahren "Schneestürmen", wenn seine Blüten herunterrieseln. Danach setzt er Berge an Früchten an, die aber mindestens zur Hälfte gar nicht zur Reife kommen und herunterfallen. Im Sommer bietet er dann zwar köstliche, knackige Kirschen, die aber zum größten Teil den Vögeln als Nahrung dienen (was sie auch gerne sollen), dabei aber reichlich angefressen zu Boden fallen und auf einer großzügigen Fläche herumliegen und von Ameisen und Co. heimgesucht werden.


Oben seht Ihr den Baum in seinem jetzigen Zustand - er ist wirklich riesig, wirft dadurch natürlich auch sehr viel Schatten und steht - wie schon gesagt - viel zu nah an der Grenze. Vor nunmehr vier Jahren haben wir auf Wunsch unserer Nachbarn den Baum von professionellen Baumkletterern zurückschneiden lassen. Damals hat mir wirklich das Herz geblutet, denn er sah danach einfach jämmerlich aus:



Am meisten geschmerzt hat mich seinerzeit der Verlust der malerischen unteren Äste, die dem Garten so einen wundervoll romantischen Look verliehen haben. Plötzlich war die ganze Blattmasse fort und mein ehemaliger Schattengarten (einschließlich aller Hortensien) lag in der vollen Sonne *seufz*. Im nachhinein muss man sagen, dass der Baum durch seinen Rückschnitt eine wundervolle Krone bekommen und sein Blattwerk sich noch dichter entwickelt hat als zuvor.

Mein Fazit ist, dass so ein Baum, wenn er denn schon mal da ist, eine wundervolle Atmosphäre im Garten schaffen kann, wenn man mit all seinen "Nebenwirkungen" leben kann *lach*. Ich selber würde mich allerdings eher für kleinere Bäume entscheiden und den Grenzabstand einhalten. Wie haltet Ihr es mit großen Bäumen in Eurem Garten - habt Ihr beim Planen und Pflanzen mehr auf die Endgröße eines Baumes geachtet und dies berücksichtigt?

Falls Ihr es noch nicht bemerkt haben solltet: Ich bin in letzter Zeit regelmäßig auf Instagram zu finden und zeige dort noch mehr aus meinem Garten! Schaut doch gerne mal vorbei...

Kommentare:

  1. Hallo Anja,
    wir mußten auch schon 2 alte Bäume fällen lassen...die lieben Nachbarn hatten auch zu vieeeeeel Schatten.
    Anja, bin jetzt auch bei Instagram habe deine Fotos schon angeschaut(TOLL).

    Vielen Dank für dein liebes Gespräch.

    GGGLG

    Brigitte/Heddesheim

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  2. Liebe Brigitte, wie schön! Herzlich Willkommen auf Instagram - da gibt es sooo viel zu entdecken :-)! Liebe Grüße nach Heddesheim!

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  3. Hallo Anja,
    das ist wirklich ein wundervoller großer Baum! Über die reichhaltige Ernte beneide ich Dich. :-)
    Wie schön, dass er sich nach dem professionellen Beschnitt dann doch so schön entwickelt hat. :-)
    Im alten Haus hatten wir einen uralten riesigen Tulpenbaum. Er war so prächtig! Aber - deshalb kann ich Dich so gut verstehen - er hat waaaaaahnsinnig viel Arbeit gemacht. Also, zumindest im Herbst. Ich hatte mir beim Fegen mehrmals einen Hexenschuss geholt. Oh je!
    In einem kleinen Garten würde ich mir niemals so einen großen Baum pflanzen.
    Liebe Grüße an Dich, ich schaue jetzt mal zu Instagram (da bin ich nämlich auch.) :-)
    ANi

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  4. Hallo Anja,
    wir haben auch einen eben solchen Kirschbaum. Unserer wurde allerdings noch nicht geschnitten, er steht aber auch nicht an der Grenze zum Nachbarn. Ansonsten haben wir mit Kirschen und Blättern genauso viel zu tun.
    Diese Jahr hängt er wieder extrem voll.
    Liebe Grüße
    Wiebke
    Wie geht es eigentlich Eurem Hundekind?

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  5. hallo anja,
    ich habe eigentlich mehr erfahrung mit grossen bäumen des nachbarn. es ist eine 'ausgerissene' hecke, direkt an der grenze und nun stehen dort mehrere über 10m hohe bäume, die auf mein grundstück extremen schatten werfen.

    mein mittlerweile auch schon sehr grosser nussbaum wurde ganz bewusst gepflanzt und bildet eine ganz eigene gartenzimmersituation, wie in einem dom.
    na und die blätterflut im herbst finde ich jetzt auch nicht so schlimm. das ist zu verkraften.

    lass dir die kirschen schmecken.

    gruss hanna

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